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Tee: Pfefferminze + Süßholz (Kombination)

Wirkungsweise

Dieser Instanttee enthält Trockenextrakte aus Pfefferminze und Süßholz, die mit ätherischem Pfefferminzöl angereichert sind. Als Trägersubstanz dienen verschiedene Zucker, die insgesamt drei Viertel der Inhaltsstoffe ausmachen. Die therapeutische Wirksamkeit bei Reizmagen ist nicht ausreichend nachgewiesen, der Tee ist deshalb bei Magenbeschwerden und Reizmagen wenig geeignet.

Gegenanzeigen

Unter folgenden Bedingungen dürfen Sie den Tee nicht anwenden:

  • Ihre Leberfunktion ist eingeschränkt
  • Sie haben Gallensteine
  • Sie leiden unter hohem Blutdruck
  • Sie haben einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Wenn Sie den Tee länger als vier bis sechs Wochen regelmäßig und in größeren Mengen trinken, müssen Sie damit rechnen, dass aufgrund des Süßholzanteils zuviel Kalium aus dem Körper ausgeschwemmt wird. Wenn Sie Diuretika (bei hohem Blutdruck, Herzschwäche), die Pille mit dem Gestagen Drospirenon (zur Empfängnisverhütung) und/oder Abführmittel einnehmen, kann sich der Salzverlust noch verstärken. In der Folge kann es zu Rhythmusstörungen am Herzen kommen.

Unbedingt beachten

Die durch den Anteil an Süßholzwurzel bedingten Kaliumverluste können die Wirkung von Digitaliswirkstoffen (bei Herzschwäche) verstärken. Näheres hierzu unter Mittel bei Herzschwäche: verstärkte Wirkung.

Nebenwirkungen

Muss beobachtet werden

Wenn die Haut sich verstärkt rötet und juckt, reagieren Sie möglicherweise allergisch auf das Mittel. Haben Sie sich das Mittel zur Eigenbehandlung ohne Rezept besorgt, sollten Sie es absetzen. Sind die Hautveränderungen auch einige Tage nach dem Absetzen nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Wenn Sie früher einmal Magenbluten oder -geschwüre hatten und der Stuhl sich während der Einnahme des Tees dunkel verfärbt oder schwarz wird, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Süßholz enthält Inhaltsstoffe, die in den Mineralstoffhaushalt des Körpers eingreifen können. Wenn Sie den Tee häufig und über einen langen Zeitraum trinken, kann sich aufgrund des Süßholzanteils der Mineralstoffhaushalt verändern, sodass der Blutdruck ansteigt und sich Wasser im Gewebe ansammelt (Ödem). Dann sollten Sie den Tee nicht weitertrinken. Wenn sich die Ödeme anschließend nicht zurückbilden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Da der Tee Pfefferminze enthält, dürfen ihn Kinder unter zwei Jahren grundsätzlich nicht trinken, da die Gefahr von Krämpfen in den Atemwegen und schwerer Atemnnot besteht. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten den Tee nicht trinken. Für sie liegen keine ausreichenden Untersuchungen zu Nutzen und Risiken vor.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie den Tee nicht trinken. Es liegen keine ausreichenden Untersuchungen zu seinem Nutzen und seiner Verträglichkeit vor.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs