Medikamente im Test
  • Über 9 000 Medikamente
  • Geprüft durch unabhängige Experten
  • Ständig aktualisiert

Schmerzmittel: Diclofenac + Codein (Kombination)

Wirkungsweise

In diesem Mittel sind das schmerzstillende NSAR Diclofenac und das Opioid Codein miteinander kombiniert. Codein ist ein Inhaltsstoff des Opiums und gehört zu den schwach wirkenden Opioiden. Es lindert Schmerzen und stillt Husten. Die schmerzhemmenden Wirkungen von Codein und Diclofenac ergänzen sich, sodass es sinnvoll ist, sie in einer festgelegten Kombination anzuwenden. Präparate aus Diclofenac und Codein werden bei mittelstarken Schmerzen als "geeignet" bewertet, wenn die Dosierung der jeweiligen Einzelbestandteile den individuellen Erfordernissen entspricht.

Aufgrund des Codeinbestandteils ist zu bedenken, dass das Mittel von manchen Menschen schlechter verstoffwechselt wird. Wenn die Anwendung von Voltaren Plus nicht den gewünschten schmerzstillenden Effekt hat, darf die Dosis des Mittels nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt erhöht werden. Denn mit der Dosiserhöhung steigt auch die Menge an Diclofenac, die eingenommen wird und damit auch das Risiko für unerwünschte Wirkungen. Dies gilt vor allem für ältere Menschen und solche mit Nierenfunktionsstörungen.

Die weiteren Erläuterungen lesen Sie unter Diclofenac und Codein.

Achtung

Wird dieses Mittel längere Zeit öfter als zehn Tage im Monat eingenommen, können Dauerkopfschmerzen entstehen. Auch das Risiko für Schäden an den Nieren steigt.

Gegenanzeigen

Die Angaben, wann Sie dieses Mittel nicht einnehmen dürfen, finden Sie unter Diclofenac und Codein. Da es sich um ein Kombinationsmittel handelt, gelten die Aussagen beider Kombinationspartner zugleich.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Die Angaben zur gleichzeitigen Anwendung anderer Medikamente finden Sie unter Diclofenac und Codein. Da es sich um ein Kombinationsmittel handelt, gelten die Aussagen beider Kombinationspartner zugleich.

Nebenwirkungen

Die unerwünschten Wirkungen finden Sie unter Diclofenac und Codein. Da es sich um ein Kombinationsmittel handelt, gelten die Aussagen beider Kombinationspartner zugleich.

Codein verursacht eine Atemlähmung, allerdings nur, wenn Sie extrem viel davon einnehmen. Die Zahl der Atemzüge verringert sich aber bereits nach 30 Milligramm Codein. Das müssen Sie beachten, wenn Sie einem Säugling ein codeinhaltiges Schmerzmittel eingeben oder wenn Sie – trotz der Warnungen – Alkohol trinken.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Dieses Mittel darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht gegeben werden.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit dürfen Sie die festgelegte Kombination nicht einnehmen.

Codein kann die Plazenta passieren und so das ungeborene Kind erreichen. Bei mäßig starken Beschwerden ist Ibuprofen als Einzelwirkstoff das Mittel der Wahl. Als stark wirkendes Opioid ist am ehesten Tramadol zu vertreten. Vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel kann eine längere Anwendung oder höhere Dosierung von Codein dazu führen, dass das Neugeborene Atemprobleme bekommt.

Auch während der Stillzeit ist Ibuprofen als Schmerzmittel bei leichten bis mäßigen Beschwerden die erste Wahl. Wenn dieses allein nicht ausreichend wirkt oder nicht angewendet werden kann, kommt als starkes Schmerzmittel am ehesten Morphin infrage. Codein sollte während der Stillzeit am besten nicht eingenommen werden.

Für ältere Menschen

Für Mittel mit Diclofenac gelten spezielle Hinweise.

Sie sehen nun nur noch Informationen zu: ${filtereditemslist}.