Medikamente im Test

Salicylsäure (Augentropfen)

Wirkungsweise

In Augenmitteln wirkt Salicylsäure schwach gegen Bakterien und Pilze, sodass ein positiver Einfluss auf Bindehaut- und Lidrandentzündungen denkbar ist. Möglicherweise lassen sich auch verschorfte Lidränder mithilfe dieser Augentropfen besser lösen. Seit Jahren aber schon fehlen klinische Studien, die das ausreichend nachweisen. Das Mittel wird daher als "wenig geeignet" bewertet.

Anwendung

Viermal täglich können Sie einen Tropfen in das betroffene Auge geben. Länger als zwei Wochen sollten Sie die Augentropfen ohne Rücksprache mit einem Arzt aber nicht anwenden.

Weitere Hinweise zur Anwendung, zur Verkehrstüchtigkeit sowie beim Tragen von Kontaktlinsen lesen Sie unter Augenmittel anwenden.

Achtung

Salicylsäure kann Haut und Schleimhäute reizen und allergische Reaktionen hervorrufen. Bei ihrem Einsatz in Augentropfen ist das Risiko aber wohl gering.

Gegenanzeigen

Unter folgenden Bedingungen dürfen Sie diese Augentropfen nicht anwenden:

  • Ihre Augenhornhaut ist verletzt.
  • Sie wollen Kontaktlinsen tragen.

Nebenwirkungen

Muss beobachtet werden

Als Zeichen einer allergischen Reaktion kann sich das Auge verstärkt röten, jucken und Sekret absondern. Dann sollten Sie das Mittel nicht mehr anwenden. Bessern sich die Beschwerden nach dem Absetzen nicht merklich, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Wenn zu den Augenbeschwerden Kopfschmerzen hinzukommen, Sie schlechter sehen oder Punkte vor Ihren Augen erscheinen, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Die Augentropfen sollten Sie in Schwangerschaft und Stillzeit nur anwenden, wenn es unbedingt erforderlich ist. Dieses sollte allerdings ein Arzt entscheiden.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs