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Pflanzliches Mittel: Anis + Kamille + Pfefferminze (Kombination)

Wirkungsweise

Die in diesem Präparat enthaltenen ätherischen Öle aus Anis, Kamille und Pfefferminze sollen eine Entzündung im Mund- und Rachenraum bekämpfen, Bakterien abtöten und Schmerzen lindern. Dass dies gelingt, ist allerdings nicht ausreichend nachgewiesen. Das Mittel ist deshalb zur Behandlung von Mundschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen wenig geeignet.

Achtung

Der Spray enthält Alkohol. Personen mit Alkoholproblemen dürfen ihn nicht anwenden. Leberkranke und Menschen mit Anfallleiden sollten den Alkoholgehalt ebenfalls berücksichtigen, auch wenn dieses Mittel nicht geschluckt wird.

Wenn Sie auf Korbblütlergewächse allergisch reagieren, sollten Sie das Mittel nicht anwenden, weil Kamille zu dieser Pflanzengruppe gehört.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Das Mittel kann die Schleimhaut reizen, sodass sie sich rötet.

Muss beobachtet werden

Werden die ätherischen Öle aus Versehen eingeatmet, kann dies Hustenanfälle auslösen. Bei besonders empfindlichen Personen können sich die Bronchien verengen, sodass Atemnot auftritt. Dann sollten Sie das Mittel nicht mehr anwenden.

Wenn Sie auf Korbblütlergewächse allergisch reagieren, kann der Bestandteil Kamille allergische Reaktionen auslösen. Das äußert sich in Form von Atembeschwerden, Hautausschlag oder Übelkeit und Erbrechen. Setzen Sie das Mittel dann ab. Haben sich die Beschwerden auch einige Tage danach nicht merklich gebessert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Insbesondere bei Kleinkindern können Pfefferminzöl oder Menthol als Spray zu Krämpfen der Atemwege und zu lebensbedrohlicher Atemnot führen. Das Spray darf daher bei ihnen nicht angewendet werden. Für die Anwendung bei Kindern unter zwölf Jahren liegen insgesamt keine Erfahrungen vor. Sie sollten nicht damit behandelt werden.

Bedenken Sie, dass das Mittel Alkohol enthält. Mittel ohne Alkohol sind vorzuziehen.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Bedenken Sie, dass das Mittel Alkohol enthält. Über die Risiken einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es zudem keine ausreichenden Erkenntnisse. Da das Mittel ohnehin als "wenig geeignet" erachtet wird, sollten Sie darauf verzichten.

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