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Pflanzliches Hustenmittel: Thymian

Wirkungsweise

Diese pflanzlichen Mittel mit Thymian sollen den Hustenreiz lindern und das Abhusten festsitzenden Schleims erleichtern.

Die ätherischen Öle in Thymian regen die Tätigkeit der sekretabgebenden Zellen in den Bronchien an und aktivieren die Flimmerhärchen. Auf diese Weise verflüssigt sich der Schleim und lässt sich besser abhusten. Darüber hinaus wirkt Thymian krampflösend, was den Hustenreiz lindert.

Da aus den bisher vorliegenden Studien noch nicht genügend zu erkennen ist, dass der Husten mit diesen Mitteln tatsächlich schneller abklingt als ohne sie, sind sie mit Einschränkung geeignet.

Achtung

Einige Mittel (siehe Tabelle) enthalten Alkohol. Personen mit Alkoholproblemen dürfen sie nicht einnehmen. Auch Leberkranke und Menschen mit Anfallleiden sollten den Alkoholgehalt berücksichtigen. Darüber hinaus kann Alkohol die Wirkung vieler Arzneimittel (z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, starke Schmerzmittel, einige Mittel bei hohem Blutdruck) verstärken.

Gegenanzeigen

Wenn Sie auf Lippenblütlergewächse (Pfefferminze, Lavendel, Basilikum) allergisch reagieren, sollten Sie keine thymianhaltigen Präparate einnehmen, weil Thymian ebenfalls zu den Lippenblütlergewächsen gehört. Das gilt auch, wenn Sie bereits auf Birke, Beifuß oder Sellerie allergisch reagieren, da dann die Gefahr einer Kreuzallergie besteht.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Selten treten Übelkeit oder Magen-Darm-Verstimmungen auf.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Für die Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern stehen niedrig dosierte Mittel und geeignete Zubereitungsformen (Säfte und Tropfen) zur Verfügung.

Allerdings empfiehlt die europäische Zulassungsbehörde, Kinder unter zwei Jahren sicherheitshalber nicht mit einem Hustenlöser zu behandeln. Dadurch dass die Bronchien in diesem Alter noch sehr klein sind und die Fähigkeit der Lunge, Schleim abzuhusten, noch nicht vollständig entwickelt ist, könnte sich das Sekret anstauen und dadurch die Entwicklung einer Entzündung der unteren Atemwege (Bronchiolitis) begünstigt werden.

Bedenken Sie, dass einige Präparate (siehe Tabelle) Alkohol enthalten. Mittel ohne Alkohol sind vorzuziehen.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Über die Risiken einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine ausreichenden Erkenntnisse. Auch wenn bisher keine negativen Auswirkungen auf das Ungeborene bzw. den Säugling bekannt geworden sind, sollten Sie sicherheitshalber die Mittel nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden.

Wenn Sie thymianhaltige Mittel in der Stillzeit anwenden, müssen Sie damit rechnen, dass das ätherische Öl in die Muttermilch übergeht und deren Geschmack verändert, was Stillprobleme nach sich ziehen kann.

Bedenken Sie, dass einige Präparate (siehe Tabelle) Alkohol enthalten. Mittel ohne Alkohol sind vorzuziehen.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs