Medikamente im Test

Neuroleptikum: Prothipendyl

Wirkungsweise

Prothipendyl wird gegen Psychosen eingesetzt. Es gehört zur Gruppe der klassischen Neuroleptika, zu der auch z. B. Haloperidol als Standardmittel gerechnet wird.

Prothipendyl wirkt schwach antipsychotisch und dämpft relativ stark. Damit eignet es sich in erster Linie zur Behandlung von Angst, Unruhe und Erregungszuständen und bei Schlafstörungen im Zusammenhang mit einer Psychose. Näheres zur Langzeitbehandlung lesen Sie unter Neuroleptika richtig dosieren.

Prothipendyl verursacht, wie alle klassischen Neuroleptika, Bewegungsstörungen allerdings nur relativ selten. Die antipsychotische Wirksamkeit ist daher mitunter mit extrapyramidal-motorischen Störungen (EPS) als unerwünschter Folge verbunden.

Ausführliches über die Unterschiede der neuroleptisch wirkenden Stoffe unter Neuroleptika: klassische und atypische Wirkstoffe.

Anwendung

Die Behandlung mit Prothipendyl wird mit einer niedrigen Dosis begonnen und entsprechend der Krankheitszeichen langsam oder schneller gesteigert. Das Mittel wirkt in erster Linie stark beruhigend, bis sich psychotische Denkinhalte abschwächen, kann einige Zeit vergehen

Spätestens nach sechs Wochen sollte das Mittel ausreichend wirken. Wenn nicht, wird entweder die Dosis erhöht oder zu einem Neuroleptikum aus einer anderen chemischen Gruppe gewechselt.

Der Vorteil von Tropfen ist, dass sie sich sehr individuell dosieren lassen.

Achtung

Prothipendyl kann die Haut empfindlicher für UV-Strahlen machen. Vermeiden Sie deshalb Sonnenbäder und Solarien.

Gegenanzeigen

Unter folgenden Bedingungen muss der Arzt Nutzen und Risiken der Behandlung mit Prothipendyl besonders sorgfältig abwägen:

  • Ein Neuroleptikum hat bei Ihnen bereits einmal parkinsonähnliche Bewegungsstörungen oder ein malignes neuroleptisches Syndrom ausgelöst. Dann kommen zur Behandlung von Schizophrenien nur atypische Neuroleptika infrage, die als "geeignet" beurteilt werden, z. B. Clozapin.
  • Sie sind von Parkinsonkrankheit betroffen. Durch Neuroleptika können sich die Krankheitssymptome verschlimmern.
  • Sie haben Herzrhythmusstörungen, weil die Impulse, die das Herz zu seiner Tätigkeit anregen, nicht richtig weitergeleitet werden, oder Ihr Herz schlägt ungewöhnlich langsam (Bradykardie).
  • Sie hatten oder haben derzeit einen Herzschaden oder hohen Blutdruck.
  • Der Salz-Wasser-Haushalt des Blutes ist gestört.
  • Sie haben viel zu niedrigen Blutdruck.
  • Sie haben Epilepsie. Durch Neuroleptika können Krampfanfälle ausgelöst werden.
  • Sie haben Brustkrebs oder einen Tumor, dessen Wachstum durch das Hormon Prolaktin begünstigt wird.
  • Sie haben Depressionen oder neigen zu einer solchen Störung. Dann können Neuroleptika die positive Wirkung eines Antidepressivums einerseits verstärken, sie können aber auch eine neue depressive Episode auslösen oder den bestehenden Zustand verschlechtern.
  • Es bestehen Atembeschwerden, zum Beispiel aufgrund von Asthma.
  • Sie sind bettlägerig oder haben aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Wenn Sie noch andere Medikamente nehmen, ist zu beachten:

  • Werden bei einer Behandlung mit Neuroleptika zusätzlich Anticholinergika (bei Parkinsonkrankheit) oder trizyklische Antidepressiva (bei Depressionen) eingenommen, können die Nebenwirkungen der zusätzlichen Medikamente verstärkt auftreten. Zu diesen unerwünschten Wirkungen gehören unter anderem Mundtrockenheit, Harnverhalten und Sehstörungen. Möglicherweise kann auch ein Delir ausgelöst werden. Zu dessen Symptomen gehören Halluzinationen, Herzrasen, Zittern, Desorientiertheit, Gleichgewichtsstörungen und Krampfanfälle.
  • Einige Medikamente verlangsamen den Abbau von Neuroleptika. Hierzu gehören SSRI wie Fluoxetin und Paroxetin (bei Depressionen). Werden Neuroleptika mit solchen Mitteln gemeinsam eingenommen, können Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Dann sollte der Arzt gegebenenfalls die Dosierungen anpassen.
  • Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel können die dämpfende Wirkung von Neuroleptika so verstärken, dass Bewusstsein, Bewegungen und Atmung ernsthaft beeinträchtigt werden.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von Arzneimitteln und die der Neuroleptika können sich gegenseitig verstärken. Das gilt auch, wenn die Blutdrucksenkung eine unerwünschte Wirkung eines Arzneimittels ist.
  • Insbesondere bei älteren Menschen kann die gleichzeitige Anwendung von klassischen Neuroleptika und Lithium (bei manisch-depressiven Erkrankungen) das Risiko für Bewegungsstörungen (Spätdyskinesien) erhöhen.
  • Alizaprid und Metoclopramid können die durch Neuroleptika verursachten Bewegungsstörungen verstärken; unter Umständen können dann Zungen- und Schlundkrämpfe auftreten.

Wechselwirkungen mit Speisen und Getränken

Mit Alkohol dürfen Sie Prothipendyl nicht einnehmen. Neuroleptika verstärken die dämpfende Wirkung von Alkohol auf das zentrale Nervensystem. Bei der Kombination beider können Bewusstsein, Bewegungen und Atmung ernsthaft beeinträchtigt sein.

Nebenwirkungen

Viele unerwünschte Wirkungen schwächen sich im Laufe der Behandlung ab, andere nehmen mit der Dauer der Behandlung zu. Das gilt insbesondere für Bewegungsstörungen (Spätdyskinesien). Demgegenüber können beim abrupten Absetzen der Mittel Beschwerden auftreten, die auf der fehlenden Medikamentenwirkung beruhen.

Keine Maßnahmen erforderlich

Müdigkeit tritt bei bis zu 80 von 100 Behandelten auf, vor allem zu Beginn der Therapie.

Der Mund kann sich trocken anfühlen.

Muss beobachtet werden

Bei Frauen können Menstruationsstörungen auftreten und die Brustdrüse kann Milch absondern (Galactorrhö).

Einige Behandelte nehmen an Gewicht zu, was die Gefahr erhöht, einen Diabetes zu entwickeln.

Sie fühlen sich benommen, Ihr Denken ist verlangsamt und Ihr Gedächtnis beeinträchtigt. Dann sollte der Arzt die Dosierung der Mittel überprüfen.

Wenn Ihnen beim Aufstehen aus dem Liegen schwindlig wird, kann der Auslöser sein, dass der Blutdruck abgesunken ist. Das sollten Sie dem Arzt mitteilen. Wenn der Schwindel auch in anderen Situationen auftritt, sollte der Arzt eventuell ein EKG machen. Bei älteren Menschen und solchen, deren Herz bereits geschädigt ist, können diese Symptome darauf hinweisen, dass die Erregungsleitung des Herzens gestört ist. Näheres hierzu finden Sie unter Herzrhythmusstörungen.

Die gravierendste unerwünschte Wirkung der Behandlung mit klassischen Neuroleptika sind Bewegungsstörungen. Sie treten bei der Behandlung mit Prothipendyl nur nach längerer Anwendung sehr hoher Dosen auf.

Es können Bewegungen auftreten, die nicht willentlich zu beeinflussen sind (Frühdyskinesie): Die Zunge wird krampfartig herausgestreckt, der Kopf in den Nacken geworfen, Blick und Kaumuskulatur verkrampfen sich. Darauf sollte der Arzt unbedingt aufmerksam gemacht werden. Er kann dann zusätzlich den Wirkstoff Biperiden verordnen, durch den diese Erscheinungen verschwinden.

Es können sich parkinsonähnliche Beschwerden einstellen (Parkinsonoid, pharmakogenes Parkinsonsyndrom): Tätigkeiten, für die ein fein abgestimmtes Muskelspiel notwendig ist, lassen sich nicht mehr ausführen. Die Bewegungen werden zittrig, die Schritte klein, die Mimik starr. Diese Wirkung lässt sich ebenfalls mit Biperiden behandeln. Gleichzeitig muss aber die Dosierung des Neuroleptikums überprüft werden, denn eine Dauerbehandlung mit Biperiden kann die antipsychotische Wirkung der Neuroleptika verringern und beschleunigt die Entstehung der irreversiblen Bewegungsstörungen noch. Deshalb sollte der Arzt immer wieder versuchen, Biperiden abzusetzen oder die Dosierung des Neuroleptikums zu verringern.

Zu den parkinsonähnlichen Störungen kann eine sehr quälende Unruhe hinzukommen: Die Betroffenen können nicht still sitzen bleiben, sie müssen sich fortgesetzt bewegen (Akathisie). Hier kann versucht werden, ob sich das durch eine geringere Dosierung legt. Manchmal hilft es auch, zu Clozapin zu wechseln oder zusätzlich den Betablocker Propranolol zu verordnen.

Nach mehrjähriger Neuroleptikabehandlung, manchmal sogar erst nach ihrem Ende, können weitere Bewegungsstörungen auftreten. Bei diesen Spätdyskinesien bewegen sich – vor allem im Zusammenhang mit innerer Erregung – die Muskeln von Mund, Zunge und Gesicht ununterbrochen, ohne dass sich das gezielt steuern lässt. Das ständige Schmatzen, Schnalzen und Kauen belastet vor allem die Menschen in der Umgebung, selten die Erkrankten selbst.

Unter welchen Voraussetzungen solche Spätdyskinesien auftreten, ist noch nicht hinreichend erforscht. Es scheint, als sei das Risiko für ältere Personen, insbesondere ältere Frauen, deutlich erhöht. Vermutlich treten diese Störungen häufiger auf, je länger die Behandlung dauert und je höher das Neuroleptikum dosiert ist. Ob die Bewegungsstörungen wieder vergehen oder bestehen bleiben, scheint ebenfalls von diesen Faktoren abhängig zu sein. Allerdings können sich diese Bewegungsstörungen bei besonders empfindlichen Personen auch schon nach kurzer Behandlungszeit und bei geringer Dosierung entwickeln.

Die Behandlung mit Neuroleptika kann die Symptome einer beginnenden Bewegungsstörung zunächst verbergen. Die Störung tritt erst dann in Erscheinung, wenn das Neuroleptikum abgesetzt wird. Bei einigen Vertretern der sogenannten atypischen Neuroleptika ist das Risiko für Bewegungsstörungen geringer.

Sofort zum Arzt

Wenn starker Hautausschlag, Juckreiz, Herzrasen, Atemnot, Schwäche und Schwindel auftreten, müssen Sie die Anwendung sofort stoppen und unverzüglich den Notarzt (Telefon 112) rufen. Mit einer solchen lebensbedrohlichen Allergie ist bei etwa 1 von 1 000 Personen zu rechnen.

Wenn Sie innerhalb der ersten acht Behandlungswochen grippeartige Beschwerden bekommen, sich längere Zeit abgeschlagen und müde fühlen und Halsschmerzen und Fieber auftreten, kann es sich um eine Blutbildveränderung handeln, die bedrohlich werden kann. Derartiges tritt bei 1 bis 10 von 10 000 Behandelten auf. Sie müssen dann umgehend den Arzt aufsuchen und das Blutbild kontrollieren lassen.

Wenn Bewegungs- und Bewusstseinsstörungen gleichzeitig mit hohem Fieber auftreten und eventuell noch Herzrasen, schnelles Atmen und Atemnot, Speichelfluss und Schwitzen hinzukommen, kann es sich um das lebensbedrohliche maligne neuroleptische Syndrom handeln. Da Fiebermittel nicht sicher wirken, sollte die erhöhte Temperatur mit Wadenwickeln oder Kühlbädern gesenkt werden. Das Mittel muss abgesetzt und sofort der Notarzt (Telefon 112) gerufen werden. Der Kranke braucht eine intensivmedizinische Behandlung.

Eine Behandlung mit Neuroleptika kann zu einer Thrombose in den tiefen Beinvenen führen, die eine lebensbedrohliche Lungenembolie nach sich ziehen kann. Das Risiko steigt, wenn Sie wenig trinken, übergewichtig sind oder rauchen. Für Frauen kommt als Risikofaktor die Anwendung von hormonellen empfängnisverhütenden Mitteln hinzu. Bei Schmerzen in der Leistenbeuge und Kniekehle, zusammen mit einem Schwere- und Stauungsgefühl in den Beinen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Treten bei Ihnen stechende Schmerzen im Brustkorb auf, verbunden mit Atemnot, sollten Sie sich sofort mit einem Arzt in Verbindung setzen.

Schwindel, Herzstolpern und plötzliche Bewusstlosigkeit können Zeichen einer schweren, lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung, der Torsade de pointes, sein, die Herzversagen nach sich ziehen kann. Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich einen Arzt rufen. Diese Nebenwirkung ist sehr selten. Das Risiko für eine solche Störung steigt mit der Dosierung und dem Alter des Patienten an und ist bei Frauen größer als bei Männern.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Für Prothipendyl liegen keine ausreichenden Erkenntnisse über Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vor. Das Mittel sollte daher nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und in niedriger Dosierung eingesetzt werden.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Zu Beginn der Schwangerschaft (1. Drittel) sollte Prothipendyl nicht eingesetzt werden. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft ist eine Behandlung mit dem Mittel möglich, wenn Nutzen und Risiko kritisch gegeneinander abgewogen wurden. Aus der Gruppe der stark dämpfenden, klassischen Neuroleptika liegen dokumentierte Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft beispielsweise für Promethazin vor. Neuroleptika sollten in der Schwangerschaft aber generell nur eingesetzt werden, wenn es unbedingt erforderlich ist. Es ist nicht sicher auszuschließen, dass Neuroleptika die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Eltern, die sich über die Entwicklung ihres Kindes vor der Geburt möglichst genau informieren wollen, können dazu spezielle Ultraschalluntersuchungen machen lassen.

Wenn Sie im letzten Schwangerschaftsdrittel ein klassisches Neuroleptikum eingenommen haben, kann das Baby nach der Geburt Entzugssymptome zeigen. Dazu gehören eine verstärkte oder verringerte Muskelspannung, Zittern, Schläfrigkeit, Atemnot und Probleme beim Trinken.

Da nicht bekannt ist, ob Prothipendyl in die Muttermilch übergeht, sollten Sie während der Therapie nicht stillen. Wenn Sie trotz einer Behandlung mit Neuroleptika stillen wollen, sollten Sie sehr aufmerksam beobachten, ob Ihnen bei Ihrem Baby etwas Ungewöhnliches auffällt.

Neuroleptika können den Milchfluss erhöhen, das Abstillen ist dann erschwert.

Bedenken Sie darüber hinaus, dass die Lösung Alkohol enthält (siehe Tabelle). Mitte ohne Alkohol sind vorzuziehen.

Für ältere Menschen

Ältere Menschen reagieren auf Neuroleptika recht empfindlich. Ihr Risiko für unerwünschte Wirkungen am Herzen steigt, Bewegungsstörungen als Spätfolge der Behandlung treten besonders häufig auf. Sie dürfen daher nur mit einer deutlich verringerten Dosis behandelt werden. Das gilt ganz besonders, wenn sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen.

Neue Studienergebnisse weisen darauf hin, dass ältere Menschen bei der Behandlung mit Antipsychotika ein erhöhtes Risiko haben, eine Lungenentzündung zu bekommen. Diese verlief bei einem Viertel der Betroffenen tödlich. In der ersten Einnahmewoche ist die Gefahr besonders groß und sie steigt mit der Dosierung des Neuroleptikums. Besonders gefährdet sind Personen, die ihre Wohnung nicht eigenständig verlassen können, chronische Erkrankungen haben oder bestimmte Medikamente einnehmen. Über die Ursachen dieser Zusammenhänge ist man sich noch nicht im Klaren. Möglicherweise liegt es daran, dass das Medikament zu Schluckstörungen führt und dadurch vermehrt Fremdstoffe in die Lunge gelangen, die Entzündungen verursachen können.

Bei älteren Menschen mit Demenz, die gleichzeitig eine Psychose haben, scheint die Behandlung mit Neuroleptika das Risiko für einen Schlaganfall und vorzeitigen Tod zu erhöhen. Sie sollten daher mit diesen Medikamenten nur behandelt werden, wenn es sich um eine schwere Psychose handelt, die die Betroffenen erheblich beeinträchtigt, und wenn eine regelmäßige ärztliche Begleitung gewährleistet ist. Werden die Mittel eingesetzt, um starke Unruhe oder aggressives Verhalten bei dementen Personen abzumildern, ist dies – wenn überhaupt – nur für kurze Zeit zu vertreten. Für diesen Einsatz ist der Nutzen einer Daueranwendung nicht nachgewiesen.

Zur Verkehrstüchtigkeit

Prothipendyl kann müde machen und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen, dann kann die Fähigkeit deutlich eingeschränkt sein, aktiv am Verkehr teilzunehmen, Maschinen zu bedienen und Arbeiten ohne sicheren Halt zu verrichten. Dasselbe gilt, wenn der Blutdruck durch das Medikament erheblich sinkt.

Allerdings dürfen akut Psychosekranke ohnehin nicht Auto fahren. Das ist allenfalls denkbar, nachdem sie bei einer Dauerbehandlung mit gering dosierten Substanzen, die nicht dämpfend wirken, lange Zeit psychosefrei waren und zudem keine Bewegungsstörungen aufweisen.

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