Medikamente im Test

Neuroleptikum: Aripiprazol

Wirkungsweise

Aripiprazol wird bei Schizophrenien und anderen Psychosen eingesetzt. Es macht im Gegensatz zu anderen ähnlichen Substanzen kaum müde und dämpft nicht. Auch die Gewichtszunahme fällt allenfalls gering aus.

Aripiprazol wird zu den wenig sedierenden atypischen Neuroleptika gezählt.

Die antipsychotische Wirksamkeit von Aripiprazol ist durch vergleichende Studien mit einem Scheinmedikament gut belegt und in etwa mit der klassischer oder anderer atypischer Neuroleptika vergleichbar. Das Risiko für einen erneuten Psychoseschub sinkt durch die Behandlung mit Aripiprazol. Angst bekämpft es jedoch nicht. Aripiprazol wirkt sich nicht auf den Herzrhythmus aus und hat auch keine Hormonwirkungen. Der Vergleich mit anderen atypischen Neuroleptika zeigt: Aripiprazol ruft seltener Bewegungsstörungen hervor als Risperidon, zu Clozapin ergibt sich auf Basis der verfügbaren Daten kein großer Unterschied. Eine Gewichtszunahme ist zwar zu verzeichnen, aber sie fällt geringer aus als bei Olanzapin.

Diese Vorteile weist Aripiprazol auch gegenüber klassischen Neuroleptika auf. Dafür kommt es häufiger zu Schwindel und Erbrechen. Außerdem sind im Zusammenhang mit Aripiprazol psychiatrische Nebenwirkungen wie verstärkte Unruhe bis hin zu Spielsucht beobachtet worden, die mit seinem besonderen Wirkmechanismus erklärt werden können. Da es sich hierbei aber um Einzelfälle handelte, werden Mittel mit Aripiprazol dennoch als "geeignet" bewertet.

Ausführliches über die Unterschiede der neuroleptisch wirkenden Stoffe unter Neuroleptika: klassische und atypische Wirkstoffe.

Injektionen

Aripiprazol gibt es auch als Injektionsmittel mit Langzeitwirkung. Dabei wird der Wirkstoff in einer speziellen Zubereitung in den Körper gespritzt, sodass er im Verlauf von mehreren Wochen kontinuierlich abgegeben wird. Das hat den entscheidenden Nachteil, dass die Substanz weder individuell dosiert werden kann, noch bei Bedarf angepasst oder bei Unverträglichkeit sofort abgesetzt werden kann. Da Aripiprazol im Körper aus einem Depot freigesetzt wird, dauern Nebenwirkungen an, bis dieses aufgebraucht ist. Diese Depotinjektionsmittel werden als "mit Einschränkung geeignet" bewertet.

Solche Depotmittel werden zur Dauerbehandlung eingesetzt. Das ist vertretbar, wenn der Patient dies ausdrücklich wünscht. Ansonsten ist diese Anwendungsform nur gerechtfertigt, wenn Mittel zum Einnehmen nicht angewendet werden können oder wenn nicht gesichert ist, dass der Kranke Tabletten oder Tropfen regelmäßig einnimmt, obwohl die Behandlung dringend erforderlich ist.

Näheres zu einer Langzeitbehandlung lesen Sie unter Neuroleptika richtig dosieren.

Anwendung

Einmal täglich werden 10 oder 15 Milligramm eingenommen. Es ist nicht sicher, dass Dosierungen über 15 Milligramm die therapeutische Wirksamkeit erhöhen. Dosierungen über 25 Milligramm sind nicht ausreichend untersucht.

Wenn Sie mit Aripiprazol behandelt werden und Ihnen das Schlucken von Tabletten schwerfällt, können Sie auf Schmelztabletten ausweichen. Da Schmelztabletten leicht zerbrechen, müssen sie besonders vorsichtig aus der Verpackung herausgenommen und dann sofort auf die Zunge gelegt werden. Dort zerfallen sie rasch. Mit einem zusätzlichen Schluck Wasser können Sie das noch beschleunigen.

Das Depotinjektionsmittel von Aripiprazol wird alle vier Wochen in den Muskel gespritzt. Am Beginn einer solchen Behandlung sollte die bisherige Tablettendosis noch für zwei Wochen weiter eingenommen werden, da es einige Zeit braucht, bis der Wirkstoff aus dem Injektionsdepot seine volle Wirksamkeit entfaltet.

Achtung

Abilify Lösung: Dieses Mittel enthält Parabene (siehe Tabelle). Diese Konservierungsmittel können Allergien auslösen. Wenn Sie auf Parastoffe allergisch reagieren, dürfen Sie dieses Mittel nicht anwenden.

Gegenanzeigen

Unter folgenden Bedingungen muss der Arzt bei der Anwendung Nutzen und Risiken besonders sorgfältig abwägen:

  • Sie leiden an der Parkinsonkrankheit. Durch Neuroleptika können sich die Parkinsonsymptome verschlimmern.
  • Sie hatten schon einmal einen Krampfanfall. Die Mittel können die Krampfbereitschaft erhöhen.
  • Sie sind bettlägerig oder haben aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose.
  • Sie haben eine Erkrankung der Herzkranz- oder Hirngefäße, sodass sich Ihr Risiko für einen Schlaganfall erhöht. Oder Sie weisen Risikofaktoren für derartige Ereignisse auf, wie z. B. hohen Blutdruck oder Diabetes.
  • Sie haben ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen, z. B. weil der Salzgehalt des Blutes gestört ist.
  • Sie haben Diabetes. Durch Aripiprazol kann der Zuckergehalt des Blutes ansteigen. Daher sollte zu Beginn der Behandlung und bei Dosissteigerungen der Blutzucker häufiger kontrolliert werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Wenn Sie zusätzlich zu Aripiprazol noch andere Medikamente nehmen, ist zu beachten:

  • Zusammen mit Mitteln, die den Abbau von Aripiprazol verzögern, z. B. SSRI wie Fluoxetin und Paroxetin (bei Depressionen), Imidazolen zur innerlichen Pilzbehandlung wie Ketoconazol und Itraconazol sowie HIV-Mitteln wie Ritonavir können sich die Wirkung und die Nebenwirkungen von Aripiprazol verstärken.
  • Durch Carbamazepin (bei Epilepsien) kann Aripiprazol schwächer wirken, da Carbamazepin den Abbau beschleunigt.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von Arzneimitteln und Aripiprazol können sich gegenseitig verstärken. Das gilt auch, wenn die Blutdrucksenkung eine unerwünschte Wirkung eines Arzneimittels ist.

Wechselwirkungen mit Speisen und Getränken

Während der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol trinken, da dieser die unerwünschten Wirkungen verstärken kann.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Es können Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung auftreten.

Das Mittel kann zu Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit führen. Bei einigen Menschen tritt bei der Behandlung mit diesen Mitteln aber auch das Gegenteil ein: Sie werden müde und schläfrig.

Muss beobachtet werden

Wenn Ihnen beim Aufstehen aus dem Liegen schwindlig wird, kann das daran liegen, dass der Blutdruck abgesunken ist. Das sollten Sie dem Arzt mitteilen. Bei zu niedrigem Blutdruck sollte das Mittel geringer dosiert werden.

Wenn der Schwindel auch in anderen Situationen auftritt, sollte der Arzt eventuell ein EKG machen. Bei älteren Menschen und solchen, deren Herz bereits geschädigt ist, können diese Symptome darauf hinweisen, dass die Erregungsleitung des Herzens gestört ist. Näheres hierzu finden Sie unter Herzrhythmusstörungen.

Eine gravierende unerwünschte Wirkung der Behandlung mit Neuroleptika sind Bewegungsstörungen. Sie treten bei der Behandlung mit Aripiprazol aber seltener auf als bei klassischen Neuroleptika wie Haloperidol und auch seltener als bei Risperidon.

Zu Beginn der Therapie und wenn die Dosierung plötzlich gesteigert werden muss, können Bewegungen auftreten, die nicht willentlich zu beeinflussen sind (Frühdyskinesie): Die Zunge wird krampfartig herausgestreckt, der Kopf in den Nacken geworfen, Blick und Kaumuskulatur verkrampfen sich. In der akuten Situation kann der Arzt zusätzlich das Medikament Biperiden als Notfallmedikament injizieren. Es bringt diese Erscheinungen zum Verschwinden. Wird die Dosierung von Aripiprazol im weiteren Verlauf der Behandlung langsam gesteigert, treten solche Symptome meist nicht mehr auf.

Schon nach ein bis zwei Wochen, teilweise aber auch erst nach mehreren Monaten, können sich parkinsonähnliche Beschwerden einstellen (Parkinsonoid, pharmakogenes Parkinsonsyndrom). Tätigkeiten, für die ein fein abgestimmtes Muskelspiel notwendig ist, lassen sich nicht mehr ausführen. Die Bewegungen werden zittrig, die Schritte klein, die Mimik starr. Auch das Denken verlangsamt sich quälend. Diese Wirkung lässt sich ebenfalls mit Biperiden behandeln. Gleichzeitig muss aber die Dosierung des Neuroleptikums überprüft werden, denn eine Dauerbehandlung mit Biperiden kann die antipsychotische Wirkung der Neuroleptika verringern. Ob durch Biperiden die Entstehung von irreversiblen Bewegungsstörungen beschleunigt wird, ist umstritten. Deshalb sollte der Arzt immer wieder versuchen, Biperiden abzusetzen oder die Dosierung des Neuroleptikums zu verringern.

Zu den parkinsonähnlichen Störungen kann eine sehr quälende Unruhe hinzukommen. Die Betroffenen können nicht still sitzen bleiben, sie müssen sich fortgesetzt bewegen (Akathisie). Hier kann versucht werden, ob sich das durch eine geringere Dosierung legt. Nach mehrjähriger Neuroleptikabehandlung, manchmal sogar erst nach ihrem Ende, können weitere Bewegungsstörungen auftreten. Dies ist bei Aripiprazol aber nur bei etwa 1 von 1 000 Behandelten der Fall und damit deutlich seltener als bei klassischen Neuroleptika. Bei diesen Spätdyskinesien bewegen sich die Muskeln von Mund, Zunge und Gesicht ununterbrochen, ohne dass sich das gezielt steuern lässt. Das ständige Schmatzen, Schnalzen und Kauen belastet vor allem die Menschen in der Umgebung, selten die Erkrankten selbst.

Unter welchen Voraussetzungen solche Spätdyskinesien auftreten, ist noch nicht hinreichend erforscht. Es scheint, als sei das Risiko für ältere Personen, insbesondere ältere Frauen, deutlich erhöht. Vermutlich treten diese Störungen häufiger auf, je länger die Behandlung dauert und je höher das Neuroleptikum dosiert ist. Auch die zusätzliche Einnahme weiterer Psychopharmaka kann das Risiko für Bewegungsstörungen erhöhen. Ob diese wieder vergehen oder bestehen bleiben, scheint ebenfalls von diesen Faktoren abhängig zu sein. Wenn das Neuroleptikum, das zu Spätdyskinesien geführt hat, schnell abgesetzt oder durch Clozapin ersetzt wird, sind die Chancen größer, dass die Störungen wieder vergehen. Allerdings können sich diese Bewegungsstörungen bei besonders empfindlichen Personen auch schon nach kurzer Behandlungszeit und bei geringer Dosierung entwickeln.

Die Behandlung mit Neuroleptika kann die Symptome einer beginnenden Bewegungsstörung zunächst verbergen. Die Störung tritt erst dann in Erscheinung, wenn das Neuroleptikum abgesetzt wird.

Im Laufe der Behandlung kann sich eine durch das Medikament bedingte Depression einstellen. Manche Menschen sind dadurch gefährdet, sich das Leben zu nehmen. Auf eine solche zusätzliche Gemütskrankheit sollten am ehesten die Angehörigen aufmerksam werden. Die Behandlung muss dann geändert werden und kann zum Bespiel mit Clozapin fortgeführt werden.

Sie können geringfügig an Gewicht zunehmen. Die Blutzuckerwerte können ansteigen. Nach langjähriger Therapie kann sich dann ein Typ-2-Diabetes einstellen. Um auf diese Entwicklung frühzeitig aufmerksam zu werden, wird der Arzt gelegentlich den Blutzucker kontrollieren.

Aripiprazol kann Beschwerden wie Unruhe und Ruhelosigkeit hervorrufen. Außerdem gibt es Berichte von neu aufgetretenen zwanghaften Handlungen, beispielsweise von Spielsucht. Dann sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

Sofort zum Arzt

Eine Behandlung mit atypischen Neuroleptika wie Aripiprazol kann zu einer Thrombose in den tiefen Beinvenen führen, die eine lebensbedrohliche Lungenembolie nach sich ziehen kann. Das Risiko steigt, wenn Sie wenig trinken, übergewichtig sind und rauchen. Für Frauen kommt als Risikofaktor die Anwendung von hormonellen empfängnisverhütenden Mitteln hinzu, für ältere Menschen mit demenziellen Erkrankungen Bettlägerigkeit und Einnahme von stark entwässernden Mitteln wie Furosemid. Bei Schmerzen in der Leistenbeuge und Kniekehle, zusammen mit einem Schwere- und Stauungsgefühl in den Beinen wenden Sie sich an einen Arzt. Gibt es stechende Schmerzen im Brustkorb, verbunden mit Atemnot, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Bei Zungen-, Schlund- und Blickkrämpfen sowie einem Schiefhals sollten Sie sich sofort zum Arzt begeben.

Wenn Bewegungs- und Bewusstseinsstörungen gleichzeitig mit hohem Fieber auftreten und eventuell noch Herzrasen, schnelles Atmen und Atemnot, Speichelfluss und Schwitzen hinzukommen, kann es sich um das lebensbedrohliche maligne neuroleptische Syndrom handeln. Da Fiebermittel nicht sicher wirken, sollte die erhöhte Temperatur mit Wadenwickeln oder Kühlbädern gesenkt werden. Das Mittel muss abgesetzt und sofort der Notarzt (Telefon 112) gerufen werden. Der Kranke braucht eine intensivmedizinische Behandlung.

Wenn starker Hautausschlag, Juckreiz, Herzrasen, Atemnot, Schwäche und Schwindel auftreten, müssen Sie die Anwendung sofort stoppen und unverzüglich den Notarzt (Telefon 112) rufen. Mit einer solchen lebensbedrohlichen Allergie ist bei etwa 1 von 10 000 Personen zu rechnen.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Schizophrenien dürfen bei Kindern ab 15 Jahre mit Aripiprazol behandelt werden. Allerdings reagieren sie häufiger als Erwachsene mit Schläfrigkeit und Bewegungsstörungen.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Aripiprazol sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nur eingesetzt werden, wenn es unbedingt erforderlich ist. Die Erfahrungen sind noch recht begrenzt. Das Injektionsmittel zur Langzeittherapie sollte gänzlich gemieden werden, da damit noch geringere Erfahrungen bestehen. Am besten überschaut man in der Gruppe der atypischen, wenig sedierenden Neuroleptika die Anwendung von Risperidon in Tablettenform.

Ob Aripiprazol die Entwicklung des Kindes beeinträchtigt, lässt sich noch nicht ausreichend abschätzen. Eltern, die sich über die Entwicklung ihres Kindes vor der Geburt möglichst genau informieren wollen, können dazu spezielle Ultraschalluntersuchungen machen lassen.

Wenn Sie das Mittel im letzten Schwangerschaftsdrittel eingenommen haben, kann das Baby nach der Geburt Entzugssymptome zeigen. Dazu gehören eine verstärkte oder verringerte Muskelspannung, Zittern, Schläfrigkeit, Atemnot und Probleme beim Trinken.

Ob oder in welchem Ausmaß Aripiprazol in die Muttermilch übergeht, ist unzureichend untersucht. Daher sollten Sie das Mittel während dieser Zeit sicherheitshalber nicht einsetzen. Ist der Einsatz unvermeidlich, sollten Sie abstillen.

Für ältere Menschen

Über die Risiken der Anwendung bei Menschen über 65 Jahre gibt es keine Erkenntnisse. Die Anfangsdosis sollte bei diesen möglichst gering gehalten werden.

Neue Studienergebnisse weisen darauf hin, dass ältere Menschen bei der Behandlung mit Antipsychotika ein erhöhtes Risiko haben, eine Lungenentzündung zu bekommen. Diese verlief bei einem Viertel der Betroffenen tödlich. In der ersten Einnahmewoche ist die Gefahr besonders groß und sie steigt mit der Dosierung des Schizophreniemittels. Besonders gefährdet sind Personen, die ihre Wohnung nicht eigenständig verlassen können, chronische Erkrankungen haben oder bestimmte Medikamente einnehmen. Über die Ursachen dieser Zusammenhänge ist man sich noch nicht im Klaren. Möglicherweise liegt es daran, dass das Medikament zu Schluckstörungen führt und dadurch vermehrt Fremdstoffe in die Lunge gelangen, die Entzündungen verursachen können.

Bei älteren Menschen mit Demenz, die gleichzeitig eine Psychose haben, scheint die Behandlung mit Neuroleptika das Risiko für einen Schlaganfall und vorzeitigen Tod zu erhöhen. Sie sollten daher mit Aripiprazol nur behandelt werden, wenn es sich um eine schwere Psychose handelt, die die Betroffenen erheblich beeinträchtigt, und wenn eine regelmäßige ärztliche Begleitung gewährleistet ist. Wird das Mittel eingesetzt, um starke Unruhe oder aggressives Verhalten bei dementen Personen abzumildern, ist dies – wenn überhaupt – nur für kurze Zeit zu vertreten. Für diesen Einsatz ist der Nutzen einer Daueranwendung nicht nachgewiesen.

Zur Verkehrstüchtigkeit

Aripiprazol kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, besonders zu Beginn der Behandlung. Sie sollten deshalb nicht aktiv am Verkehr teilnehmen, keine Maschinen bedienen und keine Arbeiten ohne sicheren Halt verrichten. Dasselbe gilt, wenn der Blutdruck durch das Mittel erheblich sinkt.

Akut Psychosekranke dürfen nicht Auto fahren. Das ist allenfalls denkbar, nachdem sie bei einer Dauerbehandlung mit Aripiprazol lange Zeit psychosefrei waren und zudem keine Bewegungsstörungen aufweisen.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs