Medikamente im Test

Narbenpflege: Zwiebelextrakt + Heparin + Allantoin (äußerlich/Kombination)

Wirkungsweise

Dieses Gel soll verhindern, dass sich bei heilenden Hautverletzungen eine dicke, wulstige Narbe bildet. Dabei soll Zwiebelextrakt entzündungshemmend und antiallergisch wirken und das Wachstum bestimmter Zellen (Fibroblasten) bremsen, die ein übermäßiges Hautwachstum auslösen. Heparin behindert die Blutgerinnung, hemmt aber auch Entzündungen und kann das Zellwachstum verringern. Allantoin beruhigt die Haut und soll die Wundheilung fördern.

Bislang liegen keine eindeutigen Studienbelege dafür vor, dass sich das Narbengewebe mit dieser Wirkstoffkombination im Vergleich zu einer Scheinbehandlung verringern lässt. Es fehlen auch Untersuchungen, die nachweisen, dass die Kombination von pflanzlichen und chemischen Wirkstoffen in diesem Mittel sinnvoll ist. Das Präparat ist deshalb wenig geeignet. Beruhigend zu wissen: Nach den Erfahrungen von Ärzten in Deutschland kommt es in den meisten Fällen nicht zu einer wulstigen Narbenbildung.

Achtung

Das Mittel enthält als Konservierungsmittel Parabene. Wenn Sie auf Parastoffe allergisch reagieren, dürfen Sie dieses Mittel nicht anwenden.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Die Haut kann sich röten.

Wenn sich die Haut an der Narbe rötet oder anschwillt, sollten Sie das Gel nicht weiter anwenden. Tritt Juckreiz auf, deutet dies nach Angaben des Herstellers darauf hin, dass sich das Narbengewebe im Sinne der Behandlung umbaut.

Muss beobachtet werden

Wenn sich die Haut verstärkt rötet und juckt und sich Bläschen bilden, reagieren Sie vermutlich allergisch auf das Mittel. Dann sollten Sie es absetzen. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs