Medikamente im Test
  • Über 9 000 Medikamente
  • Geprüft durch unabhängige Experten
  • Ständig aktualisiert

Harnstoffhaltige Cremes und Salben

Wirkungsweise

Harnstoff erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und trägt dazu bei, sie weich und geschmeidig zu erhalten. Außerdem verstärkt Harnstoff das Eindringen anderer Wirkstoffe in die Haut, was beispielsweise bei Remederm genutzt wird, um verschiedene weitere hautpflegende Substanzen (Vitamin A, Vitamin E und Dexpanthenol) besser eindringen zu lassen. Diese Eigenschaft von Harnstoff lässt sich auch nutzen, um die Wirkung bestimmter Arzneistoffe bei der Therapie von Hauterkrankungen zu verstärken (z. B. bei Neurodermitis, Schuppenflechte). Zur Pflege von trockener Haut sind alle harnstoffhaltigen Mittel geeignet.

Anwendung

Sie cremen die Haut täglich ein- bis zweimal dünn ein. Achten Sie darauf, dass die Mittel nicht in die Augen gelangen, weil sie die Schleimhaut reizen können.

Harnstoff macht die Haut "durchlässiger" für alle Stoffe, die auf die Haut aufgetragen werden. Kosmetika sollten Sie daher in einem Abstand von zirka einer Stunde anwenden.

Achtung

Nubral Creme: Dieses Präparat enthält als Konservierungsmittel Parabene. Wenn Sie auf  Parastoffe allergisch reagieren, dürfen Sie dieses Mittel nicht anwenden.

Gegenanzeigen

Auf entzündete oder verletzte Haut dürfen Sie harnstoffhaltige Cremes nicht auftragen.

Wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist, dürfen Sie harnstoffhaltige Mittel nicht auf großen Körperflächen anwenden (z. B. ganzer Rücken).

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Die Haut kann sich bei der Behandlung der trockenen Haut röten, brennen und schuppen, vor allem an entzündeten Stellen. Wenn die Harnstoffkonzentration über zehn Prozent liegt, kann das Brennen schmerzhaft sein. Linola Urea sowie Widmer Carbamid haben eine Harnstoffkonzentration von zwölf Prozent, die von Remederm liegt bei drei Prozent. Alle anderen Mittel weisen einen Harnstoffgehalt von zehn Prozent auf.

Muss beobachtet werden

Wenn die Haut weiterhin gerötet bleibt und juckt und sich zusätzlich ein Hautausschlag mit Bläschen bildet, vertragen Sie vermutlich das Mittel nicht. Dann sollten Sie es absetzen. Sind die  Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Sie sehen nun nur noch Informationen zu: ${filtereditemslist}.

Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs
Mehr bei test.de