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Halstabletten: Emser Salz

Wirkungsweise

Emser Salz soll bei Halsentzündungen unterstützend wirken. Das Salz stammt aus den salzhaltigen Quellen in Bad Ems und wird durch Verdampfen des Thermalwassers gewonnen. Die Pastillen werden in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten: mit oder ohne Menthol, zuckerfrei mit Vanille, mit Pfefferminzaroma oder Lakritz (enthält Lakritzpulver, Mentholaroma, Anisaroma). Ein angenehmer Geschmack kann die Speichelproduktion anregen, was bei Halsbeschwerden sinnvoll ist. Die zuckerfreien Pastillen sind geeignet, um die Mund- und Rachenschleimhaut anzufeuchten und können zur unterstützenden Behandlung einer Halsentzündung eingesetzt werden. Ob die Pastillen besser wirken als wirkstofffreie Lutschbonbons, ist nicht untersucht.

Die Pastillen ohne Menthol enthalten ein Gramm Zucker pro Tablette, was aufgrund der möglichen kariesfördernden Eigenschaften nachteilig sein kann (Achten Sie auf den Zuckergehalt). Diese Produkte gelten deshalb als "auch geeignet". Zuckerfreie Produkte sind vorzuziehen.

Anwendung

Sie können bis zu sechsmal täglich ein bis zwei Pastillen lutschen.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Da es Arzneimittel gibt, deren Wirksamkeit bei gleichzeitiger Einnahme von Mineralstoffen wie Eisen, Calcium oder Magnesium abnimmt, sollten Sie die Pastillen vorsichtshalber nicht unmittelbar mit anderen Arzneimitteln zusammen anwenden. Zu diesen Medikamenten zählen z. B. Bisphosphonate (bei Osteoporose) oder bestimmte Antibiotika wie Tetracycline (bei bakteriellen Infektionen).

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Wenn Sie die Pastillen in größeren Mengen lutschen, können Magenbeschwerden und Blähungen auftreten.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Lutschtabletten sollten Sie Kindern unter sechs Jahren nicht geben, weil sie sich an den Tabletten verschlucken können.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Untersuchungen zu Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor. Es ist jedoch aufgrund langjähriger Erfahrungen davon auszugehen, dass die Pastillen dem Ungeborenen oder dem Säugling nicht schaden.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs