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Franzbranntwein: Menthol + Alkohol (äußerlich/Kombination)

Wirkungsweise

Franzbranntwein mit Menthol soll vornehmlich die Durchblutung steigern. Dies ist aber bei akuten Verletzungen und entzündeten Gelenken nicht ratsam. Bei anhaltenden Rückenschmerzen und Verspannungen werden Einreibungen und Massagen dagegen häufig als angenehm empfunden. Zusammen mit aktivierenden Körperübungen kann das hilfreich sein. Dass die Anwendung durchblutungsfördernder Mittel aber Rückenschmerzen anhaltend verbessern ist nicht belegt.

Dieser Franzbranntwein enthält Menthol. Das ist ein Bestandteil des Pfefferminzöls. Eine auf die Haut aufgetragene Lösung von Menthol hat einen kühlenden Effekt. Das führt vorübergehend zu einer Schmerzlinderung, weil die Reizung jener Nervenfasern, die die Kälteempfindung aufnehmen, im Gehirn die Schmerzempfindung blockiert.

Weitere ätherische Öle sollen der Mischung einen angenehmen Geruch verleihen. Teilweise sollen sie selbst etwas zur Durchblutungssteigerung und/oder Schmerzlinderung beitragen.

Das Präparat wird als "wenig geeignet" bewertet. Zum einen ist die therapeutische Wirksamkeit bei den jeweiligen Anwendungsgebieten nicht ausreichend nachgewiesen, zum anderen ist es keine sinnvoll zusammengesetzten Kombination.

Anwendung

Waschen Sie sich nach dem Auftragen des Mittels sorgfältig die Hände und bürsten Sie sich die Nägel, denn wenn Reste der Mittel in die Augen und auf Schleimhäute gelangen, kann das stark brennen.

Achtung

Dieses Mittel dürfen Sie nicht als Okklusionsverband benutzen, das heißt, die Haut darf über der Stelle, wo das Mittel aufgebracht wurden, nicht luftdicht verbunden werden.

Gegenanzeigen

Sie dürfen das Mittel nicht auf Schleimhäuten, offenen Wunden, bei Hauterkrankungen wie Ekzemen oder Schuppenflechte und auf strahlenbehandelter Haut anwenden.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Bei längerer Anwendung kann die Haut austrocknen.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Das Mittel enthält Menthol. Es darf bei Säuglingen und Kleinkindern nicht angewendet werden, da die Gefahr besteht, dass sich die Atemwege verengen und es zu einer gefährlichen Atemnot kommt.

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