Medikamente im Test

Erkältungstees

Wirkungsweise

Heiße Tees können bei Erkältungen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sichern. Verwendet werden beispielsweise Linden- und Holunderblüten, Thymian und Weidenrinde. Studien zur therapeutischen Wirksamkeit dieser Tees gibt es nicht. Positive Effekte auf den Verlauf einer Erkältung sind somit nicht ausreichend belegt.

Beschrieben wird, dass Lindenblüten schweißtreibend wirken. Holunderblüten wirken schweißtreibend und schleimlösend. Die ätherischen Öle in Thymian sollen das Abhusten von Schleim erleichtern. Weidenrinde soll schmerzlindernd wirken, da sie Salicylate enthält. Allerdings ist der Anteil dieser Substanzen im Teeaufguss sehr gering.

Aufgrund der mangelnden Daten gelten Erkältungstees daher als "mit Einschränkung geeignet".

Gegenanzeigen

Bad Heilbrunner Erkältungs Tee N: Unter folgenden Bedingungen sollten Sie diesen Tee wegen der darin möglicherweise enthaltenen Salicylate nicht anwenden:

  • Sie haben Asthma.
  • Sie haben ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür.
  • Ihre Niere ist geschädigt.
  • Ihre Leber funktioniert nur eingeschränkt.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Bad Heilbrunner Erkältungs Tee N: Tees mit Weidenrinde sollte Kindern aufgrund des bitteren Geschmacks beziehungsweise wegen der möglicherweise darin enthaltenen Salicylate nicht gegeben werden.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Bad Heilbrunner Erkältungs Tee N: Tees mit Weidenrinde sollten Sie in der Schwangerschaft wegen der darin möglicherweise enthaltenen Salicylate nicht trinken.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs