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Antiseptikum: Hexetidin

Wirkungsweise

Hexetidin tötet eine Reihe von Bakterienarten ab und hemmt das Wachstum von Pilzen.

Seine therapeutische Wirksamkeit bei bakteriellen Scheidenentzündungen ist nicht ausreichend belegt. Daher wird das Mittel als "wenig geeignet" bewertet.

Anwendung

In der Regel wird über fünf Tage je morgens und abends eine Vaginaltablette eingeführt – am besten im Liegen.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

In der Scheide kann es brennen und jucken, wenn Sie das Mittel anwenden. Diese Beschwerden vergehen meist nach kurzer Zeit.

Muss beobachtet werden

Wenn sich das Jucken und Brennen in der Scheide verstärkt, reagieren Sie vermutlich allergisch auf das Mittel. Haben Sie sich das Mittel zur Eigenbehandlung ohne Rezept besorgt, sollten Sie es absetzen. Sind die Hauterscheinungen auch einige Tage nach dem Absetzen nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Zur Empfängnisverhütung

Auf die Sicherheit spermientötender Substanzen sollten Sie sich während der Behandlung nicht verlassen, da deren Wirkung beeinträchtigt werden kann.

Zusätzlich sollten Sie beachten, dass das Mittel die Reißfestigkeit von Latexkondomen und auf Dauer auch von Diaphragmen beeinträchtigen kann. Näheres hierzu lesen Sie unter Anwendung von Kondomen und Diaphragmen.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft ist es besonders wichtig, Scheideninfektionen spezifisch zu behandeln. Dafür eignet sich dieses Mittel nicht.

In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten darf das Mittel ohnehin nicht eingesetzt werden, da es keine ausreichenden Erfahrungen über seine Sicherheit in dieser Zeit gibt. Später sollten Sie Vaginaltabletten mit dem Finger einführen. Manipulationen mit einem Applikator bergen das Risiko, Blutungen am Muttermund auszulösen.

* aktualisiert am 05.12.2022

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs