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Antiseptikum: Hexamidin

Wirkungsweise

Hexamidin ist ein antiseptischer Wirkstoff, der bei einer Entzündung im Mund oder Hals desinfizierend wirkt. Er tötet Bakterien und Pilze ab, allerdings nur oberflächlich. Mikroorganismen in tieferen Schleimhautschichten erreicht das Mittel nicht. Gegen Viren, die Halsentzündungen meist verursachen, sowie gegen Streptokokkenbakterien, die ebenfalls häufig an Halsentzündungen beteiligt sind, sind Antiseptika nur lückenhaft oder gar nicht wirksam.

Da Hexamidin auch die nützlichen Bakterien in der Mund- und Rachenschleimhaut abtötet, gegen die Virusinfektion jedoch kaum etwas ausrichten kann, ist das Mittel wenig geeignet.

Achtung

Laryngomedin N: Dieses Mittel enthält Alkohol. Personen mit Alkoholproblemen dürfen es nicht anwenden. Auch Leberkranke und Menschen mit Anfallleiden sollten den Alkoholgehalt berücksichtigen. Darüber hinaus kann Alkohol die Wirkung vieler Arzneimittel (z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, starke Schmerzmittel, einige Mittel bei hohem Blutdruck) verstärken.

Achten Sie bei der Anwendung darauf, dass Sie während des Sprühstoßes die Luft anhalten, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Atemwege verkrampfen und ein Asthmaanfall auftritt. Dies gilt insbesondere, wenn Sie bereits Asthma oder andere Erkrankungen der Atemwege haben, bei denen die Bronchien überempfindlich reagieren.

Nebenwirkungen

Muss beobachtet werden

Wenn sich die Mundschleimhaut verstärkt rötet oder juckt und sich kleine Bläschen bilden, reagieren Sie vielleicht allergisch auf das Mittel. Dann sollten Sie es nicht mehr weiter anwenden. Sind die Hauterscheinungen auch einige Tage nach dem Absetzen nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Da dieses Antiseptikum als "wenig geeignet" erachtet wird, sollten Sie es bei Kindern nicht anwenden.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Über die Risiken einer Anwendung des Mittels in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine Erkenntnisse. Da das Präparat ohnehin als "wenig geeignet" gilt, sollten Sie darauf verzichten.

Bedenken Sie, dass Laryngomedin N Alkohol enthält. Mittel ohne Alkohol sind vorzuziehen.

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