Medikamente im Test

Antimykotikum: Nystatin

Wirkungsweise

Nystatin hemmt in niedrigen Konzentrationen das Wachstum von Pilzen, in hohen tötet es die Pilze ab. Es wirkt nur gegen Hefepilze (z. B. Candida albicans).

Fuß- und Hautpilz

Hautpilze wie z. B. Fußpilz sind meistens durch Fadenpilzen hervorgerufen, gegen die Nystatin nicht wirkt. Das Mittel ist daher zur Selbstbehandlung von Fußpilz wenig geeignet. Es sollte nur eingesetzt werden, wenn der Arzt im Vorfeld geklärt hat, auf welche Pilzart die Infektion zurückzuführen ist.

Windelpilz

Hefepilze sind die häufigsten Verursacher von Pilzinfektionen im Windelbereich, die therapeutische Wirksamkeit von Nystatin ist bei diesen Infektinoen belegt. Er ist daher zur Behandlung geeignet. Der Wirkstoff wird nicht in den Blutkreislauf aufgenommen und kann deshalb auch schon bei Neugeborenen und Säuglingen angewendet werden.

Nystatin wird auch bei Pilzinfektionen im Mund angewendet.

Anwendung

Fuß- und Hautpilz und Windelpilz

Sie tragen das Mittel auf die gesäuberte Haut auf, bei einer Windeldermatitis bei jedem Windelwechsel. Ist der Ausschlag abgeklungen, müssen Sie die Creme noch zirka eine Woche lang weiter anwenden, um einem Rückfall vorzubeugen.

Achtung

Einige Präparate enthälten als Konservierungsmittel Parabene (siehe Tabelle). Wenn Sie auf Parastoffe allergisch reagieren, dürfen Sie sie nicht anwenden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Nystatinhaltige Präparate sollten Sie nicht gleichzeitig mit anderen Antipilzmitteln (z. B. Imidazole) anwenden, weil beide dann schlechter wirken.

Nebenwirkungen

Muss beobachtet werden

Sehr selten (bei 1 von 1 000 Behandelten) kommt es vor, dass die Haut sich verstärkt rötet und juckt. Dann reagieren Sie vermutlich auf das Mittel allergisch und Sie sollten es absetzen. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs