Medikamente im Test

Antimykotikum: Naftifin

Wirkungsweise

Naftifin wird lokal bei Haut- und Nagelpilzen angewendet.

Fuß- und Hautpilz

Zur Behandlung von Hautpilzen wie Fußpilz ist das Mittel geeignet.

Nagelpilz

Bei Nagelpilzen ist die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen. Auch ist unklar, ob der Wirkstoff im nicht vorbehandelten Nagel tief genug eindringt, um das Pilzgeflecht zu erreichen. Zur Behandlung von Nagelpilzen ist Naftifin deshalb wenig geeignet und kann allenfalls angewendet werden, wenn der Nagel vorher mit anderen Mitteln aufgeweicht und vorsichtig abgetragen wurde.

Windelpilz

Bei pilzbedingtem Windelausschlag ist das Mittel mit Einschränkung geeignet, weil bei solchen Pilzinfektionen das gegen Hefepilze wirkende Nystatin in aller Regel ausreicht.

Anwendung

Sie tragen Creme oder Gel ein- bis zweimal täglich auf die betroffenen, zuvor gereinigten und abgetrockneten Hautstellen oder Nägel auf.

Wenn Sie sehr empfindliche Haut haben, sollten Sie statt der Creme besser das Gel anwenden, weil dieses keine Hilfsstoffe wie Cetyl- oder Stearylalkohol enthält, die die Haut leicht reizen können.

Fuß- und Hautpilz

Wenn sich der Fußpilz in den Zehenzwischenräumen eingenistet hat, müssen Sie Creme oder Gel über eine Woche hinweg auftragen, auch wenn der Pilz schon vorher verschwunden scheint. Sind die Fußsohlen oder andere Hautbezirke betroffen, müssen Sie diese mindestens zwei Wochen lang behandeln.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Die Haut kann sich röten, brennen, jucken oder vorübergehend sehr trocken werden.

Muss beobachtet werden

Wenn die Haut sich verstärkt rötet und juckt und sich ein Hautausschlag mit Bläschen bildet, reagieren Sie vermutlich allergisch auf das Mittel. Dann sollten Sie es absetzen und die behandelten Hautstellen vorsichtig mit warmem Wasser und Seife waschen. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft sind Pilzmittel zu bevorzugen, für die bereits mehr Erfahrungen vorliegen, beispielsweise Clotrimazol. Dies gilt auch für die Stillzeit.

In der Stillzeit dürfen Sie die Mittel nicht auf der Brust auftragen.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs