Medikamente im Test

Antibiotikum: Tyrothricin (äußerlich)

Wirkungsweise

Tyrothricin ist ein Antibiotikum, das die Vermehrung von Bakterien auf der Wunde hemmt. Lokal anzuwendende Antibiotika rufen leicht Allergien hervor, außerdem besteht immer die Gefahr, dass Bakterien gegen die Wirkstoffe resistent werden. Dann stehen Antibiotika für einen Einsatz in anderen Zubereitungsarten – als Tablette, Kapsel, Zäpfchen oder Injektionslösung – nicht mehr zur Verfügung, wenn schwere Infektionen im Körper bekämpft werden müssen.

Da Tyrothricin jedoch ein Antibiotikum ist, das ausschließlich lokal eingesetzt wird, zudem der Wirkstoff so gut wie nicht in den Körper aufgenommen wird und auch nur ein geringes Allergiepotenzial hat, ist der Einsatz des Mittels für kurze Zeit vertretbar und Tyrosur mit Einschränkung geeignet. Voraussetzung ist, dass die Wunde tatsächlich bakteriell infiziert ist und Eiter austritt. Die Wundheilung wird dadurch allerdings nicht beschleunigt. Verschlimmert sich trotz Behandlung die Entzündungsreaktion oder verstärkt sich der Eiterfluss, muss ein Arzt zurate gezogen werden. Bei stark eiternden Wunden genügen äußerlich anzuwendende Antibiotika nicht. Solche Wunden müssen mit verschreibungspflichtigen Antibiotika zum Einnehmen behandelt werden.

Anwendung

Sie tragen das Gel ein- bis zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen auf oder pudern diese ein.

Nässende und tiefe Wunden sowie Geschwüre dürfen nicht mit dem Puder behandelt werden, weil dieser mit der Feuchtigkeit verklumpt und sich eine Kruste bildet, unter der sich Bakterien gut vermehren können. Er sollte nur auf trockenen und kleinen oberflächlichen Wunden und nicht in der Nähe von Augen und Nase angewendet werden, weil er die Schleimhäute reizen kann.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Die Haut kann sich röten und brennen.

Muss beobachtet werden

Wenn sich auf der Haut Bläschen oder Blasen bilden und zusätzlich Juckreiz auftritt, reagieren Sie vermutlich allergisch auf das Mittel. Dann sollten Sie es absetzen. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Schwangerschaft und Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie das Mittel nur nach vorheriger Rücksprache mit einem Arzt anwenden.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs