Medikamente im Test

Antibiotikum: Fusidinsäure (äußerlich)

Wirkungsweise

Diese Salben und Cremes enthalten das Antibiotikum Fusidinsäure. Fusidinsäure wirkt vor allem gegen Staphylokokken, nur wenig gegen Streptokokken. Es wird in Deutschland nur äußerlich auf der Haut angewendet, nicht jedoch in Form von Tabletten oder Kapseln. Es bestehen auch keine Kreuzresistenzen mit anderen Antibiotika, die innerlich angewendet werden. Deshalb ist Fusidinsäure geeignet, um oberflächliche, durch Staphylokokken verursachte Hautinfektionen zu behandeln.

Anwendung

Sie tragen das Mittel dreimal täglich auf die betroffenen Hautstellen auf. Länger als zehn Tage sollten Sie es nicht anwenden.

Sie müssen sorgfältig darauf achten, dass der Wirkstoffe nicht ins Auge gelangt, weil er die Schleimhaut stark reizen kann. Sind die Augen damit in Berührung gekommen, sollten Sie sie sofort mit Wasser spülen, bis alle Wirkstoffreste entfernt sind.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Bei mehr als 1 von 100 Behandelten kann sich die Haut röten und brennen.

Muss beobachtet werden

Wenn sich die Haut rötet, juckt und sich zusätzlich Bläschen bilden, deutet dies darauf hin, dass Sie den Wirkstoff nicht vertragen. Wenn Sie solche Hauterscheinungen bemerken, sollten Sie die Behandlung abbrechen und einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Bei Kindern

Kinder ab zwei Jahre können mit den Mitteln behandelt werden.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Bisherige Erfahrungen zeigen keine Beeinträchtigung des Ungeborenen oder des Säuglings durch Fusidinsäure. Fusidinsäure wird kaum durch die Haut in den Organismus aufgenommen. Das Mittel kann während der Schwangerschaft und Stillzeit eingesetzt werden, während der Stillzeit jedoch nicht auf der Brust.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs