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Aknemittel: Schieferöl (äußerlich)

Wirkungsweise

Aus Schieferöl gewonnenes Natriumbituminosulfonat soll entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Die therapeutische Wirksamkeit bei Akne ist jedoch nicht ausreichend nachgewiesen, außerdem kann Natriumbituminosulfonat die Haut irritieren. Das Mittel ist zur Behandlung einer leichten oder mittelschweren Akne deshalb wenig geeignet. Als Schälmittel ist Benzoylperoxid vorzuziehen.

Anwendung

Beim Auftragen müssen Sie die Umgebung von Nasenlöchern, Mund und Augen aussparen, weil Schieferöl die Schleimhäute stark reizt.

Länger als zwölf Wochen sollten Sie das Mittel nicht anwenden.

Gegenanzeigen

Wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist, dürfen Sie das Mittel nicht auf großen Hautflächen oder auf Dauer anwenden. Wenn die zu behandelnde Stelle größer ist als eine Handfläche (10 cm2), dürfen Sie das Mittel nicht länger als drei Tage anwenden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Schieferöl kann die Aufnahme anderer Wirkstoffe über die Haut verstärken. Da das Mittel ohnehin als "wenig geeignet" erachtet wird, sollten Sie es nicht verwenden, wenn Sie die Akne zusätzlich mit anderen Mitteln behandeln.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Die Haut kann sich röten und brennen.

Muss beobachtet werden

Bei 1 bis 10 von 1 000 Anwendern können Hautreizungen mit heftigem Juckreiz, Brennen und Rötungen auftreten. Dann sollten Sie das Mittel absetzen. Haben sich die Hauterscheinungen auch einige Tage danach nicht merklich gebessert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Besondere Hinweise

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Zur Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Sie dürfen das Mittel daher nicht anwenden.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs