Medikamente im Test

Abführmittel: Mineralhaltige Mischungen

Wirkungsweise

Diese mineralhaltige Mischungen binden Wasser und lassen dadurch im Enddarm verhärteten Stuhl aufquellen. Derart weich gemacht, lässt er sich besser ausscheiden. Mit den Klistieren oder Zäpfchen lassen sich Kotballen aufweichen, die sich im Enddarm festgesetzt haben.

Die Mittel sind zur Behandlung von Verstopfung geeignet.

Freka-Clyss und 1xklysma salinisch: Diese Mittel sind als Medizinprodukte zugelassen, nicht als Arzneimittel.

Anwendung

Freka-Clyss und 1xklysma salinisch: Diese phosphathaltigen Mittel sollten Sie nicht über längere Zeit anwenden und nicht häufiger als einmal pro 24 Stunden, sonst kann es zu schwerer Dehydrierung und Elektrolytstörungen kommen.

Achtung

Freka-Clyss enthält als Konservierungsmittel Parabene. Wenn Sie auf Parastoffe allergisch reagieren, dürfen Sie es nicht anwenden.

Gegenanzeigen

Unter folgenden Bedingungen dürfen Sie die Mittel nicht anwenden:

  • Es besteht der Verdacht auf einen Darmverschluss (heftige Bauchkrämpfe, aufgeblähter Bauch, kein Stuhlgang).
  • Sie leiden an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn).
  • Sie haben Bauchschmerzen ungeklärter Ursache.
  • Sie haben Hämorrhoiden, Fissuren oder andere Erkrankungen im Rektum oder Analkanal.

Nebenwirkungen

Keine Maßnahmen erforderlich

Vereinzelt können die Mittel die Haut am After reizen und ein leichtes Brennen verursachen.

Besondere Hinweise

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

1xklysma salinisch und Freka-Clyss: Diese Mittel dürfen Sie bei Kindern nicht anwenden, da schwere Elektrolytstörungen nach der Anwendung von Klistieren mit Phosphatsalzen aufgetreten sind.

Von Microlax erhalten Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren nur die Hälfte des Miniklistiers.

Für Schwangerschaft und Stillzeit

Die Mittel können Sie auch in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.

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Anwendungsgebiete dieses Wirkstoffs