15.03.2019
Endometriose

Allgemeines

Eine Endometriose entsteht, wenn sich Zellen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb des Uterus ansiedeln. Am häufigsten findet sich solches Gewebe an den Eierstöcken, Eileitern, in der Scheide und der Gebärmutterwand, aber auch an Bauchfell, Darm, Harnblase und Nieren. Das versprengte Gewebe reagiert auf die hormonelle Steuerung durch die Geschlechtshormone ähnlich wie das Schleimhautgewebe in der Gebärmutter: Es baut sich auf und blutet am Ende des Zyklus. Da das Blut nicht abfließen kann, staut es sich und es entstehen kleine Knoten, auf die der Körper reagiert wie auf eine Entzündung. So können sich Narben und Verwachsungen ausbilden. All das kann Schmerzen unterschiedlicher Intensität hervorrufen.

Mit den Wechseljahren, wenn der hormonelle Zyklus endet, hören auch die zyklischen Reaktionen in den versprengten Zellen auf.

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