01.04.2014
Schlafstörungen

Allgemeines

Alle Menschen müssen schlafen, um sich psychisch und körperlich zu erholen. Doch warum – biologisch gesehen – Menschen schlafen müssen, ist letztlich nicht bekannt. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell sehr verschieden. Vier bis fünf Stunden sollten es bei Erwachsenen mindestens sein, aber auch acht oder neun Stunden täglich sind nicht ungewöhnlich. Für alle Menschen gilt, dass das Schlafbedürfnis in der Kindheit groß ist und im Alter allmählich abnimmt.

Schlaf besteht aus verschiedenen Abschnitten, die etwa 90 Minuten dauern und sich wiederholen. Nach dem Übergang vom Wachen zum Schlafen ist der Schlaf noch leicht. Dann folgen Tiefschlafphasen, in denen die eigentliche Erholung stattfindet. Zwischen zwei Tiefschlafphasen gibt es jeweils eine Traumschlafphase und danach häufig eine kurze Wachphase. Dann beginnt der nächste Schlafzyklus.

Schlafstörungen sind eine naheliegende Folge von veränderten Alltagsbedingungen. Diese akuten Insomnien gehen vorüber, sobald sich der Betroffene an die veränderte Situation angepasst hat oder die alten Gewohnheiten wiederhergestellt sind. Anders ist das bei andauernden Schlafstörungen aus anderer Ursache. Sie können sich auf das Befinden auswirken und auch körperliche Folgen haben.

Bei Kindern

Säuglinge schlafen etwa 14 Stunden am Tag, Kleinkinder zwischen 11 und 13 Stunden, Schulkinder 9 bis 10 Stunden. Bei manchen können es durchaus ein bis zwei Stunden mehr oder weniger sein. Wenn sich das Schlafverhalten plötzlich ändert, kann das auf den Beginn einer Erkrankung hinweisen.

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