01.09.2017
Neuropathien

Allgemeines

Als Neuropathie werden Nervenveränderungen bezeichnet, die unterschiedliche Ursachen haben und zu Lähmungen, Schmerzen und Empfindungsstörungen (Parästhesien) führen. Betroffen sein können die Nervenbündel, Nervenwurzeln und die peripheren Nerven, die vom Gehirn beziehungsweise Rückenmark ins Gesicht, zum Rumpf und zu den Gliedmaßen ziehen.

Von Polyneuropathie spricht man, wenn mehrere Nerven betroffen sind, am häufigsten die Nerven beider Beine. Beruht die Polyneuropathie auf einer Entzündung, sprechen Mediziner von Polyneuritis. Man kann davon ausgehen, dass 5 von 100 Personen an neuropathischen Beschwerden leiden.

Bei einer Neuralgie tritt der Schmerz in dem Gebiet auf, das der betroffene Nerv versorgt. So ruft eine Trigeminusneuralgie, bei der üblicherweise der zweite oder dritte Ast des Trigeminusnervs betroffen ist, beispielsweise Schmerzen auf nur einer Seite des Gesichts hervor.

Die Schmerzen bei Neuropathien gehen von den Nervenzellen selbst oder ihren Fortsätzen aus, die verändert, geschädigt oder abgestorben sind. Derartige nervenbedingte Schmerzen können zu komplizierten Langzeitfolgen führen: Die Nerven ändern ihre Funktion, die Reizleitung einzelner Nervenfasern verändert sich und die Schmerzen werden im Gehirn anders verarbeitet als vorher.

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