15.03.2019
ADHS

Allgemeines

Von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) sprechen Ärzte, wenn Kinder durch auffällige Konzentrationsschwäche, starken Bewegungsdrang oder Impulsivität und Aggressivität auffallen. Nach der englischen Bezeichnung heißt diese Verhaltensauffälligkeit auch "attention deficit hyperactivity disorder" (ADHD), früher sprach man vom hyperkinetischen Syndrom (HKS). Hierzulande kennt man es auch unter dem Namen "Zappelphilipp"-Syndrom.

ADHS gehört bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Entwicklung. Zurzeit geht man davon aus, dass in Deutschland knapp 5 von 100 Kindern und Jugendlichen davon betroffen sind. Der Anteil an Jungen mit der Diagnose ADHS ist etwa viermal so groß wie der der Mädchen. Jungen fallen vor allem durch ausgeprägte körperliche Unruhe auf, bei Mädchen sticht meist ein Aufmerksamkeitsdefizit hervor. Kinder aus sozial schwachen Familien bekommen die Diagnose ADHS häufiger als solche aus bessergestellten Familien.

Nicht immer vergeht diese Verhaltensauffälligkeit mit dem Ende der Kindheit. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen bleibt sie zumindest teilweise auch im Erwachsenenalter bestehen. Dabei sind Männer und Frauen in etwa gleich häufig betroffen.

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