01.09.2017
Epilepsien

Allgemeines

Epilepsien sind Anfallkrankheiten. 7 bis 8 von 1 000 Personen in Deutschland sind davon betroffen. Bei einem Anfall entlädt sich vorübergehend ganz plötzlich die elektrische Spannung einer Gruppe von Nervenzellen im Gehirn.

Epilepsien werden danach unterteilt, ob an den Krampfanfällen von Anfang an beide Gehirnhälften beteiligt sind (generalisierte Anfallformen) oder ob sie von einem Herd ausgehen (fokale Anfallformen). Die Diagnosemethoden der Neurologie machen es möglich, die Art der Krampfanfälle noch weiter zu differenzieren. Das ist hilfreich, um die Ursache der Epilepsie zu bestimmen und das am besten geeignete Medikament auswählen zu können.

Bei jedem Menschen kann das Gehirn von einem Krampfanfall erfasst werden. Beispielsweise entwickeln kleine Kinder häufig einen Fieberkrampf. Beim Entzug von Alkohol und Drogen, bei zu niedrigem Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) und als unerwünschte Wirkung von Arzneimitteln können ebenfalls Krampfanfälle auftreten. Nur bei wiederholten, vom Gehirn ausgehenden Krampfanfällen, für die es keinen erkennbaren Auslöser gibt, wird von Epilepsie gesprochen.

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