15.03.2019
Bettnässen

Allgemeines

In der Medizin spricht man von Einnässen (Enuresis), wenn ein Kind, das älter ist als fünf Jahre, öfter als zweimal im Monat tagsüber oder nachts unabsichtlich Urin verliert, ohne dass es dafür organische Ursachen gibt. Der Mehrzahl der Kinder passiert dieses Malheur im Schlaf. Daher spricht man von Bettnässen oder medizinisch von Enuresis nocturna (lat. für nächtliches Einnässen).

Ein Kind, das wiederholt ins Bett macht, ist zweifelsohne eine Belastung für die gesamte Familie: Für die Eltern, die ihr eigentlich schon "großes" Kind in der Nacht umziehen und in ein trockenes Bett schaffen müssen, für die Geschwister, deren Schlaf ebenfalls gestört wird, und natürlich für das betroffene Kind selbst. Viele Familien müssen mit dieser schwierigen Situation fertigwerden, denn jedem fünften bis sechsten Kind im Alter von fünf Jahren passiert gelegentlich ein solches Missgeschick. Doch je älter das Kind wird, desto mehr reifen seine Körperfunktionen heran und desto seltener wird nachts das Bett noch nass. Im Alter von zehn Jahren nässen etwa 5 von 100 Kindern zeitweise noch einmal ein.

Bis das Kind seine Blasenfunktion tagsüber und nachts sicher kontrollieren kann, ist von den Eltern vor allem Geduld gefragt. Schimpfen und andere Arten von Bestrafung helfen nicht, sondern verlängern die problematische Zeit eher.

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