01.05.2016
Angst- und Zwangsstörungen

Anzeichen und Beschwerden

Angststörung

Bei manchen Menschen äußert sich eine Angststörung durch innere Unruhe und Spannung, sie fühlen sich Situationen hilflos ausgeliefert. Sie quälen sich zum Beispiel mit Befürchtungen, ihnen oder ihren Verwandten könnte etwas zustoßen oder sie könnten schwer erkranken. Bei anderen dominiert eine hektische Umtriebigkeit, die keine greifbaren Ergebnisse bringt. Andere vermeiden alles, was sie mit dem Angstauslöser in Kontakt bringen könnte: Sie gehen nicht mehr aus dem Haus, nicht mehr ans Telefon.

Bei vielen drückt sich die unerklärliche Angst in körperlichen Beschwerden aus. Bei einer Panikstörung sind dies anfallartig auftretende Schweißausbrüche, Herzrasen, Zittern, Atemnot und Ähnliches. Eine generalisierte Angststörung kann sich durch Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Muskelverspannungen, ein Beklemmungsgefühl und Missempfindungen bemerkbar machen.

Viele Angsterkrankungen sind von Schlafstörungen begleitet. Vor allem das Einschlafen fällt schwer.

Die Betroffenen beklagen häufig vor allem ihre körperlichen Beschwerden, über Ängste sprechen sie nicht. Ärzte, die ihre Aufmerksamkeit nicht gezielt auf die psychische Struktur des Patienten richten, erkennen Angststörungen dann oft nicht.

Zwangsstörung

Sich ständig wiederholende, aber als sinnlos und unerträglich empfundene Gedanken oder Handlungen gelten als Zwangsstörung, wenn sie jeden Tag mehr als eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen und den Alltag, die Arbeit, Beziehungen und Freizeitgestaltung deutlich beeinträchtigen.

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