15.03.2019
Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung

Allgemeines

Schnupfen gehört zu den häufigsten "banalen" Infekten. Infolge einer Virusinfektion entzündet sich die Nasenschleimhaut (Rhinitis) und sondert vermehrt Sekret ab, indem die Flimmerhärchen der Schleimhautzellen förmlich "ertrinken". Ihrer Reinigungsfunktion können sie dann nicht mehr gerecht werden.

In unmittelbarer Nachbarschaft der Nase liegen die Nebenhöhlen. Sie sind über siebartig durchlöcherte Kammern mit dem Naseninneren verbunden. Setzen sich die Schnupfenviren in diesem Höhlensystem fest, entzünden sich die Schleimhäute im Inneren dieses Höhlensystems und es entsteht eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung ist spätestens nach einigen Wochen wieder verschwunden. Diese Form kommt vor allem bei Kindern häufig vor. Sind die Nasenschleimhäute länger als drei Monate entzündet, spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung.

Gelangen Viren oder Bakterien über einen Verbindungsgang (eustachische Röhre) aus dem Rachen ins Mittelohr, kann eine Mittelohrentzündung entstehen.

Weitere Angebote

Ausgeruht aufwachen

Handbuch Medikamente

Schlafstörungen effektiv behandeln

19,90 €


Endlich schlafen