15.02.2019
Entzündungen von Mundschleimhaut und Zahnfleisch, Aphthen

Anzeichen und Beschwerden

Dass die Mundschleimhaut sich entzündet hat, ist vor allem daran zu spüren, dass sie schmerzt und stark gerötet ist. Manchmal ist sie auch leicht geschwollen oder von Bläschen oder weißen cremigen Flecken übersät.

Aphthen zeigen sich in der Regel als einzeln stehende weißlich-gelbliche, rotgeränderte kleine wunde Stellen an der Mundschleimhaut, die sehr schmerzempfindlich sind und normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder verschwinden. Manchmal entwickeln sich auch größere Wundflächen, die nicht so schnell abheilen. Sie können nur hin und wieder vorkommen oder auch wiederholt im Abstand von wenigen Wochen oder Monaten auftreten.

Sowohl Zahnfleischentzündungen als auch eine Entzündung des Zahnhalteapparates verursachen zunächst keine Beschwerden und bleiben daher oft lange unbemerkt. Wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat, blutet es häufig beim Zähneputzen, vor allem zwischen den Zähnen. Später schwellen die Zahnfleischränder an und sind stark gerötet. Das Zähneputzen ist dann meist ziemlich schmerzhaft. Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis ist oft das gesamte Zahnfleisch schwammig aufgequollen.

Bei Kindern

Bei schmerzhaften und zahlreichen Aphthen wollen vor allem Kleinkinder häufig nichts essen. Wenn sie auch nicht trinken, besteht ein hohes Risiko, dass sie austrocknen, was mit Fieber über 38,0 °C (rektal gemessen) einhergehen kann. Gelegentlich ist dann eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nicht zu vermeiden.

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