15.01.2019
Entzündungen von Mundschleimhaut und Zahnfleisch, Aphthen

Allgemeines

Die Zellen der Mundschleimhaut teilen sich rasch und häufig, sodass sich das Gewebe oft erneuert. Die meisten Verletzungen heilen deshalb innerhalb kurzer Zeit von selbst.

Die Mundschleimhaut ist sehr aufnahmefähig für Arzneimittel und andere Stoffe. Manche Medikamente sind deshalb so zubereitet, dass sie im Munde zergehen und dabei direkt ins Blut gelangen. So wirken sie besonders rasch.

Entzündungen der Mundschleimhaut können kleine Stellen in den Wangentaschen, an der Innenseite der Lippen, auf der Zunge oder am Gaumen betreffen (Aphthen), aber auch die ganze Mundhöhle erfassen (Stomatitis).

Eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) beginnt an den am Zahn ansetzenden Zahnfleischrändern (Gingivitis) und breitet sich von dort in die Tiefe und über größere Flächen aus. Bei einer Parodontitis ist der Kieferknochen in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch kann es zu einem Zahnverlust kommen.

Bei Kindern

Bei Kindern in den ersten vier Lebensjahren können Aphthen in der gesamten Mundhöhle auftreten (Stomatitis aphthosa).

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