15.04.2019
Chronisch obstruktive Bronchitis

Allgemeine Maßnahmen

Da COPD-Erkrankungen meistens auf das Rauchen zurückzuführen sind, ist die wichtigste Maßnahme, das Rauchen aufzugeben, um möglichst zu vermeiden, dass die Lunge weiter Schaden nimmt. Dies hat den größten Einfluss auf den Verlauf der COPD und stellt zugleich die zentrale Behandlungsmaßnahme dar. Mehr Informationen wie Sie von der Zigarette loskommen finden Sie unter "Raucherentwöhnung".

Alle Tätigkeiten, bei denen viel Staub aufgewirbelt wird, sollten Sie meiden oder eine Atemmaske tragen. Dazu gehören zum Beispiel Staubsaugen und -wischen, Sägen, Teppichklopfen oder auch das Abschleifen von Möbeln und Böden.

Körperliches Training ist ein wichtiger Bestandteil der nicht-medikamentösen Langzeitbehandlung. Es verbessert die Belastbarkeit und damit auch die Lebensqualität. Außerdem kommt es seltener dazu, dass sich das Krankheitsbild akut verschlechtert. Schon einfache Maßnahmen wie der Einsatz eines Schrittzählers kann ein körperliches Trainingsprogramm verbessern.

In strukturierten und qualitätsgeprüften Schulungen, die speziell auf das Krankheitsbild der COPD abgestimmt sind, lernen Sie, besser mit der Erkrankung umzugehen und die Medikamente richtig anzuwenden. Gleichzeitig werden Sie trainiert, Ihren Lebensstil an die Erkrankung anzupassen. Auch kann damit verhindert werden, dass sich die Krankheit akut verschlechtert oder dass Sie notfallmäßig behandelt werden müssen.

Wenn akute Atemnot auftritt, hat sich der "Kutschersitz" bewährt: Setzen Sie sich hin und verschränken Sie die Hände zwischen den locker gebeugten Beinen, als würden Sie die Leinen von Kutschpferden halten. Machen Sie in dieser Haltung die "Lippenbremse", indem Sie durch die locker aufeinanderliegenden Lippen ausatmen.

Nach dem derzeitigen Wissensstand können eine Grippe-Schutzimpfung und auch eine Impfung gegen Pneumokokken dazu beitragen, dass sich die COPD nicht so oft verschlimmert. Daher wird Betroffenen zu einer jährlichen Grippe-Schutzimpfung geraten. Die Pneumokokken-Impfung sollte nach sechs Jahren aufgefrischt werden.

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