15.02.2019
Durchfall

Anzeichen und Beschwerden

Der Darm gibt über mehrere Tage hinweg häufiger als dreimal täglich flüssigen bis wässrigen Stuhl ab. Bauchkrämpfe können, müssen aber nicht gleichzeitig auftreten.

Kolibakterien und Rotaviren verursachen in unseren Breiten meist nur leichte Durchfälle, die innerhalb von zwei bis drei Tagen wieder vorbei sind, während Noroviren meist recht langwierige und heftige Durchfälle auslösen.

Vor einiger Zeit haben Infektionen mit EHEC-Bakterien (enterohämorrhagische Escherichia coli) für Schlagzeilen gesorgt und sogar Todesfälle verursacht. Sie können symptomlos verlaufen oder nur leichte Durchfälle hervorrufen, manchmal aber auch mit starken Beschwerden einhergehen. Anzeichen dafür sind wässrige Durchfälle, die nach ein bis vier Tagen blutig werden können, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen, aber typischerweise kein Fieber. Bei solchen Anzeichen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen und den Durchfall keinesfalls selbst behandeln.

Bei Kindern

Der Durchfall ist häufig schon zu Beginn von Erbrechen begleitet. Beides führt zu einem sehr raschen Flüssigkeitsverlust. Die Kinder wirken benommen oder sogar apathisch und ihre Schleimhäute sind trocken. Ein Flüssigkeitsmangel ist daran zu erkennen, dass die Kinder auffällig wenig Urin ausscheiden oder dass eine mit zwei Fingern angehobene Hautfalte am Bauch nach dem Loslassen nur langsam wieder verschwindet. Bei Säuglingen sinkt die Fontanelle am Schädeldach ein. Geht der Durchfall mit hohem Fieber (über 39,5 °C) einher, können häufig auch Krampfanfälle auftreten.

Bei der Krabbler-Diarrhoe ist der Stuhl mal von normaler Konsistenz, mal wässrig. Bauchschmerzen treten nicht auf, auch gedeiht das Kind normal. Diese Stuhlunregelmäßigkeiten können mehrere Monate lang anhalten und sind unbedenklich.

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