15.03.2019
Niedriger Blutdruck

Allgemeines

Eine allgemein akzeptierte Definition für niedrigen Blutdruck (Hypotonie) gibt es nicht. Bei systolischen Blutdruckwerten zwischen 90 und 110 mm Hg treten bei sonst Gesunden aber gehäuft Beschwerden auf. Sie verschwinden meist, wenn der Blutdruck wieder steigt.

Solange niedriger Blutdruck keine deutlichen Beschwerden macht, ist er nicht behandlungsbedürftig. Anders als beim hohen Blutdruck ist bei niedrigem Blutdruck nicht mit Gefäßschäden zu rechnen, gegenüber hohem Blutdruck hat niedriger Blutdruck bei Gesunden günstige Auswirkungen auf das Sterberisiko und das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Anders zu bewerten und zu behandeln sind niedrige Blutdruckwerte, wenn Sie an einer chronischen Erkrankung (z. B. Herzschwäche) oder akuten Infektion leiden. Hier kann ein niedriger Blutdruck sogar Zeichen einer akut lebensbedrohlichen Situation sein.

Bei älteren Menschen kann ein zu niedriger Blutdruck die Sturzgefahr erhöhen.

Bei Kindern

Bei Kindern liegt der Blutdruck ohnehin niedriger als bei Erwachsenen. Bei ihnen sind systolische Blutdruckwerte zwischen 90 und 110 mmHg in den ersten Lebensjahren normal.

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