15.03.2019
Wunden

Allgemeines

Die Haut wird wund, wenn sie durch zu starke Reibung gereizt wird. Bleibt der Reiz bestehen, kann sich die Stelle entzünden.

Durch Stürze und leichte Verletzungen kann es zu oberflächlichen Wunden sowie zu Schürfwunden kommen. Unfälle führen mitunter zu tiefen Wunden. Auch in der Folge von Operationen gibt es Wunden, die beobachtet werden müssen. Solche Wunden und auch tiefe Wunden nach Unfällen können nach der Abheilung zu Narben führen. Unter bestimmten Umständen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Immunschwäche oder wenn noch weitere Erkrankungen bestehen wie Diabetes, kann es dazu kommen, dass sich Wunden nicht verschließen, sondern dauerhaft bestehen bleiben (chronische Wunden).

Verletzte Haut heilt normalerweise von selbst, indem das Blut gerinnt und über der Wunde eine Kruste bildet, die den Heilungsprozess nach außen abschirmt. Die neue Haut kann auf diese Weise rasch nachwachsen. Bei größeren Wunden mit Gewebezerstörungen bildet sich unter dem Schorf Granulationsgewebe aus Fress- und Faserzellen sowie Blutgefäßen. Auf diesem Gewebe können die Hautzellen von den Rändern zur Mitte der Wunde hin wachsen und diese mit der Zeit verschließen. Die Wundheilung wird also durch diese Reaktion, die mit einer leichten Entzündung einhergeht, begünstigt. Hemmt man die Entzündung, verzögert sich die Heilung. Wenn sich eine Wunde allerdings mit Bakterien infiziert, entzündet sie sich stärker und beginnt zu eitern.

Die Behandlung chronischer Wunden, die beispielsweise infolge einer chronisch-venösen Insuffizienz oder eines diabetischen Fußes entstehen, wird an dieser Stelle nicht besprochen. Näheres dazu finden Sie unter "Venenerkrankungen, Thrombose" beziehungsweise unter "Diabetes".

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