15.03.2019
Aktinische Keratosen

Allgemeines

Aktinische Keratosen sind lichtbedingte Veränderungen der Oberhaut und gelten seit einiger Zeit als Frühform von Hautkrebs ("weißer" Hautkrebs). Dabei haben sich oberflächlich gelegene Hautzellen (Keratozyten) krankhaft verändert und vermehrt gebildet. Manchmal bilden sich diese Hautveränderungen spontan zurück. Die Störung kann sich aber auch in tiefere Hautschichten ausbreiten und eine Krebsgeschwulst bilden. Ein solches Plattenepithel-Karzinom wird bei etwa 1 von 10 Menschen mit lichtbedingten Hautveränderungen beobachtet. Wenn gleichzeitig das Immunsystem unterdrückt wird (z. B. nach einer Organtransplantation), erhöht sich die Zahl auf 3 von 10.

Betroffen sind vor allem Menschen, die sich häufig im Freien aufhalten und oft starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Bei Männern kommt es öfter zu lichtbedingten Hautveränderungen als bei Frauen, und hellhäutige Menschen sind häufiger betroffen als Personen mit dunklem Teint. Die Erkrankung tritt mit zunehmendem Alter vermehrt auf, meist erst nach dem 50. Lebensjahr.

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