01.04.2014
Osteoporose

Allgemeines

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochenmasse deutlich verringert ist und sich der innere Aufbau des Knochens verändert hat. Das schwammartige Innere der Knochen hat an Substanz verloren; auch der kompakte, äußere Teil des Knochens hat sich ausgedünnt. Eine verringerte Knochendichte gilt als Risikofaktor für Knochenbrüche. Rückenwirbel können zusammensinken oder einbrechen. Im höheren Lebensalter sind vor allem Oberschenkelhalsbrüche gefürchtet. Beides kann gravierende Folgen haben, denn die Verletzungen können den Verlust der Selbstständigkeit nach sich ziehen und letztlich sogar die Lebenszeit verkürzen.

7 von 100 Frauen im Alter von 55 Jahren, die die Wechseljahre hinter sich haben, haben eine Osteoporose. Wie häufig die Erkrankung bei Frauen vor den Wechseljahren und bei Männern ist, ist nicht geklärt. Die Gesellschaft für Urologie gibt an, dass etwa ein Drittel der Osteoporosekranken Männer sind. Je älter jemand wird, desto wahrscheinlicher wird eine Osteoporose. Männer sind aber weniger oft betroffen als Frauen.

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Von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

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