15.11.2017
Osteoporose

Allgemeines

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochenmasse deutlich verringert ist und sich der innere Aufbau des Knochens verändert hat. Das schwammartige Innere der Knochen hat an Substanz verloren; auch der kompakte, äußere Teil des Knochens hat sich ausgedünnt. Eine verringerte Knochendichte gilt als Risikofaktor für Knochenbrüche. Rückenwirbel können zusammensinken oder einbrechen. Im höheren Lebensalter sind vor allem Oberschenkelhalsbrüche gefürchtet. Beides kann gravierende Folgen haben, denn die Verletzungen können den Verlust der Selbstständigkeit nach sich ziehen und letztlich sogar die Lebenszeit verkürzen.

Laut einer Erhebung, deren Ergebnis das Robert Koch-Institut veröffentlicht hat, bekommen in Deutschland 13 von 100 Frauen und 3 von 100 Männern im Alter von 60 bis 69 Jahren die Diagnose Osteoporose. Wie viele Menschen aber wirklich an Osteoporose leiden, ist unklar. Je älter jemand wird, desto wahrscheinlicher wird eine Osteoporose. Betroffen sind vor allem Frauen.

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