15.03.2019
Allergische Hauterkrankungen

Allgemeines

Mehr oder minder stark hautreizende (toxische) Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden, lösen ein toxisches Kontaktekzem aus; ist dagegen eine äußerlich angewendete allergisierende Substanz die Ursache für eine begrenzte Hautreaktion, wird diese als allergisches Kontaktekzem bezeichnet. Beide lassen sich auch unter dem medizinischen Oberbegriff Kontaktdermatitis (Dermatitis = Hautentzündung) zusammenfassen.

Ein über den gesamten Körper verteilter allergischer Hautausschlag (Exanthem) entsteht meist durch die Aufnahme eines Allergens in den Organismus, zum Beispiel beim Essen. Dadurch wird der allergisierende Stoff über die Blutbahn im gesamten Körper verteilt und allergische Reaktionen können sich prinzipiell auf der gesamten Hautoberfläche zeigen.

Ein Hautausschlag (Ekzem) als Ausdruck einer allergischen Reaktion kann von einem Tag zum anderen entstehen und in jedem Lebensalter auftreten. Es kann auch sein, dass eine bestimmte Substanz jahrelang völlig unproblematisch ist, dann aber plötzlich nicht mehr vertragen wird und einen Hautausschlag verursacht. Wie lange es dauert, bis eine solche Sensibilisierungsphase in Gang kommt, hängt unter anderem davon ab, ob es sich bei dem auslösenden Stoff um ein schwaches oder starkes Allergen beziehungsweise einen Reizstoff (Noxe) handelt.

Wenn verdickte, aufgequollene Hautstellen, die innerhalb von 24 Stunden wieder vergehen, den ganzen Körper überziehen, handelt es sich um eine generalisierte Urtikaria (Nesselsucht). Derartige Quaddeln, wie sie auch nach einem Kontakt Brennnesseln zu beobachten sind, können über mehrere Tage immer wieder auftreten und abheilen.

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