01.01.2015

Umgang mit Arzneimitteln

Arzneimittel sollen kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden, manche Arzneimittel gehören sogar in den Kühlschrank. Der geeignete Platz für einen Arzneimittelschrank ist das Schlafzimmer oder ein ungeheizter Nebenraum der Wohnung. Im Badezimmer oder in der Küche kann es zu feucht und zu warm werden; beides setzt Medikamenten zu.

In einem Haushalt mit Kindern sollte der Medikamentenschrank abschließbar sein. Das gilt auch dort, wo Kinder ab und zu einmal zu Besuch sind.

Die kindersichere Aufbewahrung wird häufig vernachlässigt, wenn die Mittel gerade in Gebrauch sind, um ein krankes Kind zu kurieren. Da liegen dann Zäpfchen griffbereit in der Nachttischschublade und die Dose mit dem Einreibemittel bei Erkältungen steht neben dem Bett. Das kann gefährlich werden. Eine glitzernde Aluverpackung von Zäpfchen weckt vielleicht die Neugier des Kindes; viele Erkältungssalben enthalten Menthol, das bei Kindern einen Stimmritzenkrampf auslösen kann, wenn es um die Nase herum aufgetragen wird.

Wenn ein Kind versehentlich Medikamente geschluckt hat, wenden Sie sich am besten an die regionalen Giftinformationszentralen. Die Telefonnummer finden Sie im regionalen Telefonbuch; im Internet erhalten Sie die Angabe, indem Sie als Suchbegriff "Giftinformationszentren" eingeben.

Medikamentenreste sollten unbedingt mitsamt der Gebrauchsinformation in der Verpackung aufbewahrt werden, damit Sie später nachschauen können, wofür sich die Mittel eignen und wie sie richtig dosiert werden. Am besten notieren Sie auf der Verpackung, für wen das Mittel gedacht war und wann es angebrochen wurde. Manche Arzneimittel sind nach dem Öffnen nur noch begrenzte Zeit anwendbar.

Den Verschluss von Flaschen mit Tropfen und Saft sollten Sie immer gut zudrehen. Wenn Flüssigkeit verdunstet, wird die Lösung konzentrierter und enthält bei der üblichen Dosierung mehr Wirkstoff als sonst.

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