15.11.2017
Kopflausbefall

Allgemeines

Trotz guter hygienischer Bedingungen kommt es immer wieder vor, dass sich auch hierzulande Kopfläuse verbreiten. Vor allem Kinder in Kindergärten und Schulen sind betroffen. Mitunter kommt es in den Einrichtungen auch mehrmals jährlich zu einem Befall.

Kopfläuse befallen die Haare am Kopf. Die graubraunen Läuse sind zwei bis drei Millimeter groß und ernähren sich vom Blut aus der Kopfhaut. Auf dem Kopf können Läuse etwa einen Monat überleben. Die Weibchen legen in dieser Zeit jeweils bis zu 150 klebrige Eier (Nissen), die sie direkt über der Kopfhaut (mit einem Abstand von weniger als einem Zentimeter zur Kopfhaut) fest an die Haare heften. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen daraus gelblich-weiße, ein bis zwei Millimeter große Larven (Nymphen), die eine Woche später geschlechtsreif sind und bis dahin nicht wandern. Erst wenn sie ausgewachsen sind, gehen sie auf Wanderschaft und können dann auch andere Personen befallen. Ohne Wirtsperson können erwachsene Läuse zwei, ausnahmsweise auch drei Tage überleben, ohne Blut zu saugen.

Neben Kopfläusen gibt es weitere Lausarten, die den Menschen befallen können, wie die Filz- und Kleiderläuse. Filzläuse sind im Unterschied zu Kopfläusen gelblich-bräunlich gefärbt und rund. Sie nisten sich in Scham-, Brust- und Achselhaaren ein, selten auch in den Wimpern. Kleiderläuse leben in Leibwäsche und Kleidung. Sie sind oval und weißlich-gelb bis bräunlich. Auf diese beiden Arten der Läuse wird im Folgenden nicht eingegangen

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