01.04.2014
Läusebefall

Allgemeines

Trotz guter hygienischer Bedingungen kommt es immer wieder vor, dass sich auch hierzulande Läuse verbreiten. Vor allem Kindergärten und Schulen sind betroffen, meist mehrmals jährlich, insbesondere im Herbst und Winter, wenn die Kinder Mützen und Jacken tragen.

Kopfläuse befallen – wie der Name schon sagt – die Haare am Kopf. Die graubraunen Läuse sind zwei bis drei Millimeter groß und ernähren sich vom Blut aus der Kopfhaut. Auf dem Kopf können Läuse etwa einen Monat überleben. Die Weibchen legen in dieser Zeit jeweils bis zu 150 klebrige Eier (Nissen), die sie in Kopfnähe (mit einem Abstand von weniger als einem Zentimeter zur Kopfhaut) an die Haare heften. Nach ein bis zwei Wochen schlüpfen daraus gelblich-weiße Larven, die eine Woche später geschlechtsreif sind und bis dahin nicht wandern. Erst wenn sie ausgewachsen sind, gehen sie auf Wanderschaft und können dann auch andere Personen befallen. Ohne Wirtsperson können erwachsene Läuse zwei, ausnahmsweise auch drei Tage überleben, ohne Blut zu saugen.

Filzläuse sind im Unterschied zu Kopfläusen gelblich gefärbt und rund. Sie nisten sich in Scham-, Brust- und Achselhaaren ein.

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