15.04.2019
Zyklusstörungen

Anzeichen und Beschwerden

  • Die Zyklen sind sehr kurz. Daher setzt die Regel in Abständen von weniger als 23 Tagen ein (Polymenorrhö).
  • Die Zyklen sind sehr lang. Zwischen zwei Blutungen liegen mehr als 35, aber weniger als 45 Tage (Oligomenorrhö). Meist sind die Blutungen recht schwach.
  • Die Blutungen sind sehr stark (Hypermenorrhö) oder sie sind stark und dauern zudem lange an (Menorrhagie). Als lang dauernd gilt eine Menstruation, die länger als sieben Tage anhält. Sehr stark ist sie bei einem Blutverlust von 80 Millilitern und mehr. Um diese Blutmenge aufzufangen, sind mehr als sechs Binden oder Tampons pro Tag oder während der gesamten Regel mehr als 20 Binden oder Tampons nötig. Ein solcher Blutverlust kann einen Eisenmangel nach sich ziehen und in der Folge eine Blutarmut. Diese kann sich durch Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Blässe bemerkbar machen.
  • Es gibt keine Blutung (Amenorrhö). Entweder hat die erste Regelblutung noch nicht stattgefunden (primäre Amenorrhö) oder nach einem bisher relativ regelmäßigen Zyklus sind die Blutungen öfter als dreimal hintereinander ausgeblieben (sekundäre Amenorrhö), ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt.

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