15.03.2019
Erektionsstörungen

Allgemeines

Sexualstörungen sind nicht das Problem eines Mannes oder einer Frau, sondern immer das des Paares. Sowohl bei ihm als auch bei ihr greifen psychisches Erleben und Empfinden und die körperlichen Auswirkungen ineinander; zusätzlich wirkt sich aus, wie beide miteinander umgehen. Ist die innere Beziehung gestört, kann das die Lust auf Sex, aber auch die Fähigkeit zum Geschlechtsakt negativ beeinflussen. Was dabei jedoch Ursache, was Wirkung ist, lässt sich nur selten ausmachen.

Der sexuelle Austausch kann in der Partnerschaft junger Menschen ebenso gestört sein wie in der älterer. Auch gibt es im Verlauf langdauernder Beziehungen immer wieder Phasen wechselnder sexueller Aktivität. Bei manchen Paaren nimmt das Interesse an sexueller Aktivität mit dem Alter ab. Aber auch Funktion und Erleben können sich mit dem Älterwerden verändern.

Mediziner gehen davon aus, dass ein Drittel bis die Hälfte aller Männer über 40 Jahre eine "erektile Dysfunktion" (ED) aus eigener Erfahrung kennt. Von behandlungsbedürftigen Erektionsstörungen spricht man in der Regel, wenn das Problem länger als sechs Monate besteht und die Lebensqualität des Betroffenen und seiner Partnerin/seines Partners beeinträchtigt.

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