Medikamente im Test

Raucherentwöhnung

Allgemeines

Die Zahl der rauchenden Menschen in Deutschland ist in den letzten Jahren zurückgegangen – allerdings bei Weitem nicht so sehr wie in anderen Ländern und wie es der Forderung der Weltgesundheitsorganisation entspricht. Im Jahr 2015 rauchten in Deutschland 26 von 100 Frauen und 31 von 100 Männern. Es wird geschätzt, dass mindestens ein Drittel der 18- bis 64-jährigen Raucherinnen und Raucher abhängig ist. Dies entspricht in Deutschland etwa 5,6 Millionen Menschen in dieser Altersgruppe.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Rauchenden unter Männern und Frauen angeglichen, bei Jugendlichen gibt es bei der Verteilung der Rauchenden mittlerweile keine Geschlechtsunterschiede mehr. Bei ihnen ist in den letzten Jahren aber ein deutlicher Rückgang des Rauchverhaltens zu verzeichnen. Im Jahr 2015 rauchten 8 von 100 der 12- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen, während es 2004 noch 24 von 100 waren.

97 Prozent der Rauchenden greifen zu Zigaretten, Zigarren- und Pfeifenraucher sind die Ausnahme. Gesundheitsgefährdend sind aber alle Arten von Tabakkonsum, also auch der von Kau- und Schnupftabak sowie auch das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha). Detaillierte Untersuchungen zu allen Aspekten liegen zwar noch nicht vor, doch muss man davon ausgehen, dass das Rauchen von Wasserpfeifen ähnliche Gesundheitsgefahren birgt wie das von Zigaretten.

Eine Zeit lang wurden die Gefahren des Rauchens vornehmlich dem Hauptinhaltsstoff des Tabaks, dem Nikotin, angelastet. Dieses ist zwar für die Entwicklung der Abhängigkeit verantwortlich, belastet jedoch nur das Herz-Kreislauf-System unmittelbar. Die anderen schädlichen Auswirkungen kommen durch jene etwa 4 000 Substanzen zustande, die beim Verbrennen einer Zigarette entstehen und mit dem Tabakrauch eingeatmet werden. Für eine Vielzahl dieser Chemikalien im Tabakrauch ist eine krebserregende Wirkung nachgewiesen. Diese Substanzen sind sowohl in dem Rauch enthalten, der inhaliert wird, als auch in jenem, der in die Luft entweicht und auch von anderen, nicht rauchenden Menschen eingeatmet wird (Passivrauchen).

Wer in Gegenwart anderer Menschen raucht, gefährdet somit durch den Rauch nicht nur seine, sondern auch die Gesundheit der anderen. Passivrauchen ist ein Risikofaktor für viele Krankheiten. Ganz besonders die Gesundheit von Kindern leidet, wenn sie anhaltend Tabakrauch ausgesetzt sind.

Rauchen ist eine bedeutende Krankheitsursache. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 120 000 Menschen an den Folgen des aktiven Rauchens. Außerdem werden jährlich zwischen 3 000 und 4 000 Todesfälle auf Passivrauchen zurückgeführt. Das Gesundheitsrisiko steigt mit der Zahl der gerauchten Zigaretten.

Rauchen während der Schwangerschaft beeinträchtigt die körperliche Entwicklung und die Gesundheit des Kindes.

Mit dem Rauchen aufzuhören, ist in jeder Phase des Lebens sinnvoll. Je früher es geschieht, desto geringer fällt die lebensverkürzende Wirkung des Rauchens ins Gewicht. Wer als 30-Jähriger mit dem Rauchen aufhört, braucht keinen Verlust an Lebenszeit zu befürchten. Gelingt die Rauchabstinenz erst mit 60 Jahren, darf mit drei Jahren mehr Lebenszeit gerechnet werden, als wenn weiter geraucht würde. Es gibt sogar Hinweise, dass sich selbst bei Lungenkrebs, wenn er im Frühstadium entdeckt und behandelt wird, ein Rauchstopp im Hinblick auf die Lebenserwartung lohnen kann.

Anzeichen und Beschwerden

Je nachdem, in welchen Situationen und aufgrund welcher Motive geraucht wird und wie viele Zigaretten es täglich sind, unterscheidet man bestimmte Rauchertypen. Als "starke" Raucher gelten nach den Angaben der WHO solche, die mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen.

Wie stark Sie abhängig sind, können Sie anhand eines Fragenkatalogs ermitteln:

  • Wie schnell nach dem Aufwachen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?

Innerhalb von 5 Minuten: 3 Punkte. Innerhalb von 6 bis 30 Minuten: 2 Punkte. Innerhalb von 31 bis 60 Minuten: 1 Punkt. Nach 60 Minuten: 0 Punkte.

  • Fällt es Ihnen schwer, dort auf das Rauchen zu verzichten, wo es verboten ist (z. B. im Kino)?

Ja: 1 Punkt. Nein: 0 Punkte.

  • Auf welche Zigarette zu verzichten fällt Ihnen besonders schwer?

Die erste Zigarette morgens: 1 Punkt. Jede andere: 0 Punkte.

  • Wie viele Zigaretten rauchen Sie am Tag?

0–10: 0 Punkte. 11–20: 1 Punkt. 21–30: 2 Punkte. Mehr als 31: 3 Punkte.

  • Rauchen Sie in den ersten Stunden nach dem Aufstehen mehr als während des übrigen Tages?

Ja: 1 Punkt. Nein: 0 Punkte.

  • Rauchen Sie auch, wenn Sie so krank sind, dass Sie im Bett liegen müssen?

Ja: 1 Punkt. Nein: 0 Punkte.

Wenn Ihre Punktzahl höher ist als 7, müssen Sie von einer sehr starken Abhängigkeit ausgehen.

Ursachen

Die meisten Rauchenden haben als Jugendliche zum ersten Mal zu Zigaretten gegriffen. In einem bestimmten Alter gilt Rauchen in der Gruppe Gleichgesinnter als "cool"; mit Zigarette fühlen sich die Jugendlichen "erwachsen".

Die Abhängigkeit vom Rauchen lässt sich unter zwei voneinander getrennten Aspekten definieren: der Gewohnheit, in bestimmten Situationen zur Zigarette zu greifen, und dem Verlangen nach den psychischen Wirkungen des Nikotins.

Wer mit dem Rauchen beginnt, schätzt zunächst vor allem, dass es vermeintlich entspannt. Das Ritual des Anzündens der Zigarette und des Rauchens hilft z. B., einen Moment der Unsicherheit zu überbrücken, bei starker Belastung mildert es psychischen Stress. Diese Motive lassen sich auch bei Rauchern finden, die nicht nikotinabhängig sind.

Die Abhängigkeit von Tabakprodukten beruht auf der Wirkung von Nikotin. Schon wenige Sekunden nach dem Inhalieren des Rauches erreicht der Suchtstoff das Gehirn. Dort setzt er Botenstoffe frei, die ein angenehmes Gefühl erzeugen. Auch jener Teil des Nervensystems, den man als "Belohnungssystem" bezeichnet, wird angeregt. Dieses Wohlgefühl möchte sich ein Teil der Rauchenden hin und wieder verschaffen und greift daher zur Zigarette; zwischen 30 und 50 Prozent der Rauchenden sind jedoch derart abhängig, dass sie in regelmäßigen Abständen rauchen müssen, um kontinuierlich einen gewissen Nikotinspiegel zu halten und in den Genuss der psychischen Wirkungen des Nikotins zu kommen. Auf diese Weise vermeiden sie Entzugssymptome, die sich zum Beispiel als schlechte Stimmung äußern können.

Anders als andere Suchtstoffe verändert Nikotin jedoch nicht die Persönlichkeit des Süchtigen und mindert seine geistige Leistungsfähigkeit selbst dann nicht, wenn er stark abhängig ist. Darum bleibt diese Sucht unauffällig, solange der Tabaknachschub gewährleistet ist.

Bei der Raucherentwöhnung müssen die beiden Aspekte des Tabakkonsums getrennt voneinander behandelt werden. Alle Rauchenden müssen für die Zeit "danach" lernen, herausfordernde oder belastende Situationen anders zu bewältigen als mit dem Griff zur Zigarette.

Denjenigen, die von Nikotin abhängig sind, muss es darüber hinaus gelingen, auf die psychischen Wirkungen des Suchtstoffs zu verzichten.

Vorbeugung

Mit vielschichtigen Strategien bemüht man sich, möglichst viele Menschen vom Rauchen abzuhalten oder sie dazu zu bewegen, das Rauchen aufzugeben. Staatliche Eingriffe sollen das Rauchen – vor allem aber die erste Zigarette von Kindern und Jugendlichen – erschweren und weniger attraktiv erscheinen lassen. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem deutliche Beschränkungen bei der Werbung und ein Rauchverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln, Einrichtungen und Schulen sowie Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und in Gaststätten. Zudem müssen die Verpackungen von Tabakwaren mittels Textbotschaften und abschreckenden Bildern auf den gesundheitlichen Schaden des Tabakkonsums aufmerksam machen. Nachdem diese Nichtraucherschutzgesetze seit 2007 durchgesetzt werden, ist der Absatz von Zigaretten rückläufig. Aufklärende und verhaltenstherapeutische Programme in Schulen sollen Kinder und Jugendliche für die Problematik des Rauchens sensibilisieren, damit sie nicht gedankenlos von der ersten Zigarette in die Gewohnheit und dann in die Abhängigkeit hinübergleiten. Da Kinder teilweise schon im Alter von zehn bis zwölf Jahren mit dem Rauchen beginnen, setzen diese Maßnahmen früh an. Altersbeschränkungen beim Kauf und hohe Preise erhöhen zudem die Schwelle, mit dem Rauchen zu beginnen.

In der Familie ist es wichtig, das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Kinder mit einem stabilen Selbstwertgefühl, die gelernt haben, sich mit anderen über ihre Gedanken, Gefühle und Probleme auszutauschen, sind gerüstet, um Schwierigkeiten und Konflikte anders zu bewältigen, als auf Suchtmittel auszuweichen.

Auch das Vorbild der Erwachsenen beeinflusst die Frage, ob Kinder zu Rauchern heranwachsen oder nicht. Kinder, die von rauchenden Menschen umgeben sind, haben es deutlich schwerer als andere, sich gegen das Rauchen zu entscheiden.

Ebenfalls eine Vorbeugefunktion hat Sport. Jugendliche, die Sport treiben, fangen seltener an zu rauchen als inaktive Kinder.

Allgemeine Maßnahmen

Vielen Menschen gelingt es allein durch ihren festen Willen, mit dem Rauchen aufzuhören. Andere versuchen es mehrmals und werden rückfällig. Um diese Personen bei der Erfüllung ihres Wunsches nach einem rauchfreien Leben dauerhaft zu stärken, wurden verschiedene Programme entwickelt. Den größten Erfolg verspricht nach den derzeitigen Erkenntnissen ein kombiniertes Programm mit Nikotinersatzmedikamenten, einer professionellen Beratung und einem umfassenden Training, in welchem ein verändertes Verhalten – vor allem in für Raucher typischen Situationen – eingeübt wird. Solche Raucherentwöhnungsprogramme finden unter der Anleitung von geschulten Kursleitern in Kleingruppen statt. Sie werden zum Beispiel in Volkshochschulen und Gesundheitseinrichtungen angeboten. Ein wichtiger Programmpunkt ist dabei, dass die Teilnehmenden erkennen, dass sie das Rauchen auch dann aufgeben können, wenn sie schon mehrere gescheiterte Abstinenzversuche hinter sich haben.

Ob ein abrupter Rauchstopp ("Punkt-Schluss-Methode") Vorteile gegenüber einer langsamen Reduktion der täglichen Zigarettenzahl hat, ist nicht geklärt. Das Ziel sollte in jedem Fall ein völliger Rauchverzicht sein.

Auch die Eigenwahrnehmung hat Auswirkungen auf den Therapieerfolg: Diejenigen, die sich bereits ab dem Zeitpunkt des Rauchstopps als "Nichtraucher" wahrnehmen, haben bessere Chancen bei der Entwöhnung als jene, die sich als Menschen betrachten, die lediglich versuchen mit dem Rauchen aufzuhören.

Auf der Internetseite www.rauchfrei-info.de bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationen zum Thema Rauchen und Nichtrauchen sowie Hilfen zum Ausstieg an.

Manche Menschen scheuen sich, mit dem Rauchen aufzuhören, weil sie fürchten zuzunehmen. Tatsächlich muss man im ersten rauchfreien Jahr mit einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von etwa vier Kilogramm rechnen. Bei denjenigen, die beim Ausstieg Nikotinprodukte einsetzen, ist es möglicherweise etwas weniger. Programme zur Gewichtskontrolle, eine bewusste Ernährung und gesteigerte körperliche Aktivität können hier gegensteuern. Da sich mit der Entwöhnung meistens auch die körperliche Fitness bessert, fallen körperliche Aktivitäten leichter. Das kann helfen, die Gewichtszunahme zu begrenzen und im Laufe der Zeit sogar wieder rückgängig zu machen. Doch selbst wenn das nicht ganz gelingt – die gesundheitlichen Vorteile des Nichtrauchens übertreffen die Nachteile einer Gewichtszunahme von etwa vier Kilogramm bei Weitem.

Wann zum Arzt?

Sich mehrfach vorzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, und dann immer wieder rückfällig zu werden, ist frustrierend. Wer mehrere solcher vergeblichen Versuche hinter sich hat, resigniert möglicherweise und kommt zu der Überzeugung, er sei nicht fähig, rauchfrei zu leben. Um diese Negativeinschätzung von sich selbst, die alle weiteren Abstinenzbemühungen erheblich erschwert, gar nicht erst aufkommen zu lassen, empfiehlt es sich, möglichst schon nach dem ersten Misserfolg professionelle Hilfe durch einen Arzt, Psychologen, Psychotherapeuten oder eine Raucherentwöhnungsgruppe in Anspruch zu nehmen.

Bei starken Rauchern ist die Chance, ohne Hilfe Dritter aufzuhören, gering. Sie tun gut daran, sich schon beim ersten Mal einem Raucherentwöhnungsprogramm zu unterziehen. Ist es auch danach nicht möglich, den Zigaretten ganz zu entsagen, ist es dennoch als Erfolg zu werten, wenn der tägliche Konsum unter zehn Stück sinkt. Meist gelingt nach einiger Zeit des geringeren Konsums der totale Ausstieg dann doch.

Bei einer ärztlichen Untersuchung wird auch abgeklärt, ob es gesundheitliche Risiken gibt, aufgrund derer keine Nikotinprodukte angewendet werden dürfen.

Behandlung mit Medikamenten

Wer das Rauchen aufgibt, verbessert seine Gesundheit und Lebenserwartung – egal, wie alt er ist und wie lange er geraucht hat. Das Ziel von Raucherentwöhnungsprogrammen ist, dass die Teilnehmenden fortan rauch- und nikotinfrei leben. Zwar ist jede Zigarette, die im Vergleich zu vorher weniger geraucht wird, ein Gewinn. Doch die Lungenfunktion und andere Körperfunktionen stabilisieren sich nur bei einem kompletten Rauchstopp.

Das bedeutet für die Betroffenen in jedem Fall eine Verhaltensänderung. Sie müssen lernen, Situationen, in denen sie bisher geraucht haben, anders zu bewältigen. Außerdem müssen sie ohne die Wirkung des Nikotins auskommen. Bis sich diese Veränderungen stabilisiert haben, kann es einige Zeit dauern.

Medikamente werden zur Unterstützung einer Entwöhnungsbehandlung als sinnvoll angesehen, wenn niedrigschwellige Beratungsangebote nicht erfolgreich waren oder wenn eine schwere Abhängigkeit mit körperlichen Entzugssymptomen vorliegt. Die kombinierte Anwendung medikamentöser und psychotherapeutischer Maßnahmen macht einen Erfolg der Behandlung wahrscheinlicher.

Rezeptfreie Mittel

Während der Raucherentwöhnung hilft ein Nikotinpräparat, die körperlichen Entzugserscheinungen abzumildern, sodass nicht alle Belastungen zugleich durchgestanden werden müssen. Für Arzneimittel, die Nikotin freisetzen, liegen bislang die meisten Erfahrungen vor. Die Produkte sind geeignet, die Raucherentwöhnung im Rahmen eines solchen Programms zu unterstützen. Von 100 behandelten Personen fällt es 6 weiteren Personen mit einer Nikotinersatztherapie leichter, das Rauchen aufzugeben, als den Personen ohne Nikotinpräparat. Eine Nikotinersatztherapie erhöht somit leicht die Wahrscheinlichkeit, danach ohne Zigaretten auszukommen und abstinent zu bleiben.

Die meisten Nikotinpflaster bleiben 24 Stunden auf der Haut. Sie werden als "geeignet" bewertet. nicorette TX wird jedoch schon nach 16 Stunden entfernt. Dieses Pflaster gilt als "auch geeignet", weil es Hinweise gibt, dass es im Vergleich zu den 24-Stunden-Pflastern Nachteile haben kann.

Rezeptpflichtige Mittel

Der Wirkstoff Bupropion gilt als "mit Einschränkung geeignet", wenn allgemeine Maßnahmen und die Anwendung von Nikotin freisetzenden Mitteln erfolglos geblieben sind. Zwar scheint er eine Raucherentwöhnung ähnlich gut zu unterstützen wie Nikotinpräparate, aber im Gegensatz zu diesen kann Bupropion in einigen Fällen schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen.

Ein weiterer Wirkstoff zur Raucherentwöhnung ist Vareniclin. Er kann im Rahmen eines Raucherentwöhnungsprogramms helfen, die Rauchabstinenz zu unterstützen. Wie Vareniclin im Vergleich zu Nikotinpräparaten abschneidet, ist jedoch noch nicht ausreichend untersucht. Ferner ist noch unklar, wie sich die Einnahme des Wirkstoffs über lange Zeit auswirkt. Es gibt deutliche Hinweise auf ernsthafte unerwünschte psychische Wirkungen und es ist noch offen, wie sich das Mittel auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Daher wird Vareniclin als "mit Einschränkung geeignet" beurteilt.

Eine systematische Übersichtsarbeit über verschiedene Studien hat für eine spezielle Gruppe noch ein gesondertes Ergebnis erbracht, nämlich für Raucher, die alkoholabhängig waren und erfolgreich einen Entzug gemacht haben. Wenn sie das Rauchen aufgeben wollen und dabei die Hilfe von Nikotinpräparaten oder Bupropion in Anspruch nehmen, können sie in gleichem Maße mit einem Erfolg rechnen wie Menschen ohne Alkoholabhängigkeit. Wie erfolgreich diese Medikamente bei Alkoholkranken sind, denen der Alkoholentzug bisher noch nicht gelungen ist, ist noch nicht ausreichend untersucht.

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