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Leberentzündung: Hepatitis C

Allgemeines

Es gibt verschiedene Arten von infektiösen Leberentzündungen (Hepatitis). Viren sind dabei die wichtigsten Erreger. Von Hepatitis C sind in Deutschland schätzungsweise eine halbe Million Menschen betroffen. Nur etwa ein Drittel der Infektionen macht sich als akute Entzündung bemerkbar. Die meisten verlaufen chronisch und die akute Form kann in eine chronische übergehen.

Die Viren dringen in die Leberzellen ein, vermehren sich dort sehr schnell und schädigen sie dabei. Das körpereigene Abwehrsystem versucht, das Virus zu bekämpfen, indem es befallene Leberzellen zerstört. Dadurch wird die Funktion der Leber immer weiter eingeschränkt.

Mehr als jeder Fünfte entwickelt mit der Zeit eine Leberzirrhose, Leberversagen oder -krebs.

Andere Hepatitis-Formen sind Hepatits A, Hepatitis B, D und E.

Anzeichen und Beschwerden

Anfangs spüren Sie von einer Leberentzündung meist gar nichts. Erst mehrere Wochen nach der Ansteckung – es können auch bis zu sechs Monate vergehen – zeigen sich die ersten Symptome: Sie ermüden schneller als gewohnt und fühlen sich insgesamt abgeschlagen und leistungsschwach.

Auch bei einer chronischen Hepatitis treten häufig keine oder nur geringfügige Beschwerden auf; oft wird die Krankheit erst aufgrund einer Blutuntersuchung anhand der erhöhten Leberwerte deutlich. Während der ganzen Zeit können die Viren jedoch über das Blut und – mit geringerer Wahrscheinlichkeit – über andere Körperflüssigkeiten übertragen werden.

Ein deutliches Anzeichen für eine akute Hepatitis, das aber bei Hepatitis C eher selten auftritt, ist eine Gelbsucht (Ikterus), die oft mit einem starken Krankheitsgefühl einhergeht: Die Haut und vor allem das Weiße in den Augen – es verfärbt sich die Augenbindehaut – werden gelb, weil die Leber den Gallefarbstoff Bilirubin nicht mehr richtig abbaut oder ausscheidet. Dann entfärbt sich meist der Stuhl und der Urin wird dunkel, manchmal sogar tiefbraun – ein Anzeichen dafür, dass Bilirubin über die Nieren ausgeschieden wird. Gelegentlich treten gleichzeitig Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen auf. Fettes Essen, Fleisch und Alkohol erregen Übelkeit; Rauchern schmeckt die Zigarette nicht mehr, Nichtraucher können Zigarettenrauch kaum ertragen. Leichtes Fieber kann, muss aber nicht auftreten. Manchmal juckt die Haut oder es zeigt sich ein leichter Ausschlag.

Erhöhte Leberwerte im Blut deuten auf eine Leberentzündung oder auf eine nachlassende Leberfunktion hin.

Ursachen

Hepatitis C kann über Blut und Blutprodukte oder bei Drogenabhängigen durch gemeinsam benutzte Injektionsnadeln übertragen werden. Bei rund 40 von 100 Erkrankungen bleibt der Infektionsweg jedoch unklar. Hepatitis C ist die gefährlichste Form von Leberentzündung, weil sie oft einen chronischen Verlauf nimmt und dann in Leberkrebs übergehen oder die Leber vollkommen zerstören kann.

Bisher sind weitere vier Hepatitis-Virustypen bekannt:

  • Hepatitis-A-Viren werden oft auf Reisen durch Speichelkontakt, infiziertes Essen (z. B. roh verzehrte Muscheln), Wasser, und unsauberes Geschirr oder Besteck übertragen. Hepatitis A ist die häufigste, gleichzeitig aber auch die harmloseste Variante. Ein chronischer Verlauf tritt bei Hepatitis A nicht auf. Hepatitis A wird nicht medikamentös behandelt.
  • Hepatitis B-Viren gelangen über Blut – z. B. Stichverletzungen bei medizinischem Personal, mehrfach benutzte Injektionsnadeln bei Drogenabhängigen – und Körpersekrete (z. B. beim Geschlechtsverkehr auf den Partner/die Partnerin oder über die Muttermilch sowie unter der Geburt auf das Neugeborene) in den Organismus. Wer einmal an Hepatitis B erkrankt ist, scheidet das Virus oft noch monatelang unbemerkt aus. Der Verlauf ähnelt zunächst dem von Hepatitis A, kann aber in ein chronisches Stadium übergehen. Je jünger der Infizierte, desto größer ist das Risiko für einen chronischen Krankheitsverlauf (bei Säuglingen ist es am größten). Hepatitis B kann ebenso wie Hepatitis C die Leber unter Umständen vollständig zerstören.
  • Hepatitis D kann nur bekommen, wer mit Hepatitis-B-Viren infiziert ist. Deshalb sollte bei jeder Hepatitis-B-Erkrankung auch nach dem Hepatitis-D-Virus gesucht werden.
  • Hepatitis-E-Infektionen ähneln einer Hepatitis-A-Infektion. Dieser Virustyp kommt in Südostasien, Indien, Mittelamerika und Afrika vor, in letzter Zeit aber auch deutlich häufiger in Europa und Deutschland. Der Verlauf ist meist harmlos, bei Schwangeren und Immungeschwächten können schwerere Krankheitszeichen und -verläufe auftreten.

Auch Medikamente können eine Leberentzündung hervorrufen, wenn der Abbau der Wirkstoffe die Leber zu sehr belastet. Anhaltender übermäßiger Alkoholkonsum schädigt die Leber, sodass sich eine Fettleber oder eine Alkoholhepatitis entwickeln kann. Ein ähnliches Krankheitsbild kann auch bei krankhaftem Übergewicht mit gleichzeitigen Stoffwechselstörungen entstehen (nichtalkoholische Fettleberhepatitis).

Vorbeugung

Um eine Übertragung von Hepatitisviren zu vermeiden, werden Blutkonserven und -produkte hierzulande immer auf Hepatitisviren getestet. Allerdings bietet das keinen vollkommenen Schutz vor einer Ansteckung.

Tätowierungen und Piercings sollten Sie sich nur von professionellen Anbietern stechen lassen, denn auch durch unsauberes Tätowierbesteck können Hepatitis-Viren übertragen werden.

Wer besonders gefährdet ist, sich mit Hepatitisviren anzustecken – z. B. medizinisches Personal, Reisende in Länder mit unzureichendem Hygienestandard –, oder wer an einer anderen Lebererkrankung leidet, sollte sich gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Für die anderen Virustypen gibt es noch keine Impfstoffe.

Allgemeine Maßnahmen

Körperliche Schonung, allerdings nicht unbedingt Bettruhe, sowie konsequenter Verzicht auf Alkohol in jeglicher Form, um die Leber zu schonen, sind die wichtigsten Maßnahmen bei allen Formen von Hepatitis. Eine spezielle Diät ist nicht erforderlich.

Verläuft die Hepatitis innerhalb kurzer Zeit so fulminant, dass das gesamte Organ zerstört wird, bleibt als letzte Behandlungsmöglichkeit eine Lebertransplantation.

Wann zum Arzt?

Eine Leberentzündung muss immer vom Arzt behandelt werden. Darüber hinaus gilt, dass jede Leberentzündung nur von Spezialisten behandelt werden soll, die ausreichend Erfahrung mit der Therapie dieser Erkrankung haben.

Behandlung mit Medikamenten

Die Behandlungsmöglichkeiten der Hepatitis C haben sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Es kamen viele antivirale Mittel neu auf den Markt. Diese modernen Virustatika können inzwischen die Erreger bei fast allen Patienten aus dem Blut entfernen und sind besser verträglich als die frühere Therapie mit Interferonen. Ob die neuen Therapiemöglichkeiten aber langfristig die Lebensqualität der Betroffenen verbessern, Leberschäden und Leberkrebs verhindern und die Sterblichkeit senken, sollte noch besser nachgewiesen werden.

Bei etwa jedem Dritten, der sich mit Hepatitis-C-Viren infiziert, heilt die Leberentzündung nach der akuten Phase von allein aus. Deshalb kann man bei einer akuten Hepatitis-C-Infektion zunächst bis zu sechs Monate lang abwarten, ob sich die Erkrankung nicht von selbst bessert. Nach derzeitigem Wissen wird dadurch die Wirksamkeit einer späteren antiviralen Behandlung nicht beeinträchtigt und unnötige Therapien können vermieden werden.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Erkrankung seltener einen chronischen Verlauf nimmt, wenn in der akuten Phase Krankheitssymptome wie eine Gelbsucht auftreten. Bei zwei von drei Infizierten nimmt die Hepatitis C jedoch einen chronischen Verlauf. Von solch einer chronischen Hepatitis C spricht man, wenn Virusbestandteile länger als sechs Monate im Blut nachweisbar sind.

Rezeptpflichtige Mittel

Zur Behandlung der chronischen Hepatitis C stehen zahlreiche Virustatika zur Verfügung. Diese Wirkstoffe werden immer als Kombinationen eingesetzt, damit möglichst wenige Resistenzen entstehen. Durch die Behandlung mit diesen Kombinationen können die Hepatitis-Viren aus dem Blut entfernt werden.

Die neu entwickelten, virushemmenden Mittel steigern die Heilungserfolge, müssen nicht so lange verabreicht werden wie die frühere Interferon-basierte Standardtherapie und gehen mit einem geringeren Nebenwirkungsrisiko einher.

Dies ist auch bei dem antiviral wirkenden Sofosbuvir der Fall. Das Mittel hat in Kombination mit Ribavirin die Erfolgsrate der Behandlung von Patienten mit einer chronischen Hepatitis C vom Genotyp 2 steigern können. Sofosbuvir wird zudem inzwischen häufig mit anderen modernen Virustatika in festgelegten Kombinationen (siehe Abschnitt „Neue Medikamente“) erfolgreich eingesetzt. Diese Mittel zählen aber noch nicht zu den häufig verordneten Mitteln dieser Datenbank. Wird Sofosbuvir in Kombination mit anderen antiviralen Mitteln eingesetzt gilt es als geeignet.

Therapien mit Interferonen als Kombinationspartner bei der Behandlung der Hepatitis C sind nur noch mit Einschränkung geeignet, da inzwischen besser wirksame und verträglichere Wirkstoffe zur Verfügung stehen.

Ribavirin wird in Kombination mit anderen virushemmenden Mitteln als "geeignet" bewertet. Die hier bewertete Rebetol-Lösung ist für Kinder und Jugendliche zugelassen. Sollen Erwachsene mit Ribavirin behandelt werden, müssen höher dosierte Tabletten oder Kapseln zum Einsatz kommen.

Liegt neben der Hepatitis C gleichzeitig eine Infektion mit Hepatitis-A- oder Hepatitis-B-Viren oder mit HIV (Aids) vor, sinken die Heilungschancen der medikamentösen Behandlung.Aus diesem Grund sollten sich alle Personen mit chronischer Hepatitis C vorsorglich gegen Hepatitis A und B impfen lassen, damit die bereits geschädigte Leber nicht durch weitere Infektionen belastet wird.

Neue Medikamente

In den vergangenen Jahren wurden sehr viele virushemmende Mittel zur Behandlung einer chronischen Hepatitis C auf den Markt gebracht. Hierzu zählen neben Simeprevir (Olysio) die Verbindungen Ledipasvir (in Kombination mit Sofosbuvir in Harvoni), Valpatasvir (in Kombination mit Sofosbuvir in Epclusa), Elbasvir (in Kombination mit Grazoprevir in Zepatier), Glecaprevir (in Kombination mit Pibrentasvir in Maviret) und Ombitasvir (in Kombination mit Paritaprevir in Viekirax). Die Wirkstoffe greifen an unterschiedlichen Stellen im Vermehrungsprozess der Hepatitisviren ein und verhindern dadurch deren Ausbreitung. Mit diesen Wirkstoffen stehen im Vergleich zu Früher besser wirksame und besser verträgliche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Da bei allen diesen Stoffen die Gefahr einer Resistenzbildung besteht, wird keines dieser Virustatika als Einzelmittel eingesetzt. Die Auswahl richtet sich jeweils nach dem vorliegenden Genotyp des Hepatitis-C-Virus, dem Grad der Leberschädigung und ob bereits mit anderen Mitteln vorbehandelt wurde.

Nach Behandlungsende mit einer solchen Kombination sind 90 bis 100 Prozent der Behandelten virusfrei. Allerdings sind bei den neueren Mitteln aufgrund der begrenzt vorliegenden Untersuchungsdaten seltene unerwünschte Wirkungen, schwerwiegende Wechselwirkungen und die Auswirkungen eines breiten Einsatzes noch nicht abschließend zu beurteilen. In den klinischen Studien wurden zudem ausschließlich die Effekte der Mittel auf die Virusvermehrung untersucht – meist über einen Zeitraum von 12 bis 24 Wochen. Andere Behandlungserfolge wurden noch nicht ausreichend nachvollzogen.

Nach derzeitigem Wissen besteht ein geringeres Risiko für Leberkrebs, wenn Hepatitis-C-Viren vollständig eliminiert werden können. Eine Beobachtungsstudie über knapp drei Jahre lieferte Hinweise, dass die neuen Therapiemöglichkeiten Leberkrebs verhindern und die Sterblichkeit senken könnten.

In seinen frühen Nutzenbewertungen führt das IQWiG die Zweierkombinationen Glecaprevir/Pibrentasvir (Maviret), Ledipasvir/Sofosbuvir (Harvoni) zur Behandlung bei Kindern sowie Sofosbuvir/Velpatasvir (Epclusa) zur Behandlung einer chronischen Hepatitis C auf. Zu diesen Mitteln wird die Stiftung Warentest ausführlich Stellung nehmen, sobald sie zu den häufig verordneten Mitteln gehören.

Frühe Nutzenbewertung des IQWiG

Glecaprevir / Pibrentasvir (Maviret) bei chronischer Hepatitis C

Die Fixkombination Glecaprevir / Pibrentasvir (Handelsname Maviret) ist seit Juli 2017 zur Behandlung von Erwachsenen zugelassen, die an einer chronischen Hepatitis C erkrankt sind. Seit April 2019 darf die Kombination bei Jugendlichen ab 12 Jahren eingesetzt werden.

Hepatitis-C-Viren (HCV) befallen die Leber und können dort eine akute Entzündung auslösen. Bisher sind sieben verschiedene Typen von Hepatitis-C-Viren bekannt, die als Genotypen 1 bis 7 bezeichnet werden. Bei bis zu 80 von 100 Personen mit Hepatitis C kann das Immunsystem allein das Virus nicht erfolgreich bekämpfen. Bei ihnen entwickelt sich eine dauerhafte (chronische) Entzündung der Leber, die zu einer sogenannten Zirrhose führen kann. Dadurch arbeitet die Leber zunehmend schlechter. Solange die Leberfunktion durch die Zirrhose noch nicht merklich eingeschränkt ist, spricht man von einer kompensierten Zirrhose. Zeichen einer fortgeschrittenen (dekompensierten) Zirrhose können Wasseransammlungen im Bauchraum, Störungen der Blutgerinnung und neurologisch-psychiatrische Beschwerden bis hin zum Koma sein. Zudem steigt das Risiko für Leberkrebs.

Man nimmt an, dass Behandlungen, nach denen im Blut dauerhaft keine Viren mehr nachweisbar sind, das Risiko für solche Folgeerkrankungen verringern. Die Wirkstoffe Glecaprevir / Pibrentasvir sollen die Vermehrung der Viren stoppen.

Anwendung

Es werden einmal täglich drei Tabletten Glecaprevir/Pibrentasvir zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen. Die Tagesdosis beträgt 300 mg Glecaprevir und 120 mg Pibrentasvir.

Je nach den genetischen Eigenschaften des Virus (Genotyp), vorherigen Therapien und dem Ausmaß der Leberschädigung dauert die Behandlung 8 bis 16 Wochen.

Andere Behandlungen

Für Personen mit chronischer Hepatitis C kommen zum Beispiel abhängig vom Genotyp und Ausmaß der Leberschädigung verschiedene Kombinationen aus antiviralen Wirkstoffen infrage.

Bewertung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2017 geprüft, ob Glecaprevir / Pibrentasvir Vor- oder Nachteile für Erwachsene mit chronischer Hepatitis C im Vergleich zu den Standardtherapien hat. 2019 wurde dieselbe Frage für Jugendliche ab 12 Jahren geprüft.

Der Hersteller legte jedoch zu keiner der beiden Gruppen verwertbare Daten vor. Die Frage, ob Glecaprevir / Pibrentasvir im Vergleich zu den Standardtherapien Vor- oder Nachteile für Jugendliche ab 12 Jahren oder Erwachsene mit chronischer Hepatitis C hat, kann daher nicht beantwortet werden.

Weitere Informationen

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse der Gutachten zusammen, die das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis der Gutachten und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Glecaprevir / Pibrentasvir (Maviret) für Erwachsene und Jugendliche.

Frühe Nutzenbewertung des IQWiG

Ledipasvir / Sofosbuvir (Harvoni) bei Kindern mit chronischer Hepatitis C

Die Kombination aus Ledipasvir / Sofosbuvir (Handelsname Harvoni) ist seit Juli 2020 für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren zugelassen, die mit Hepatitis-C-Viren infiziert sind. Die Behandlung soll die Vermehrung des Virus stoppen und dadurch Folgeerkrankungen der Hepatitis C verhindern.

Hepatitis-C-Viren (HCV) befallen die Leber und können dort eine akute Entzündung auslösen. Bisher sind sieben verschiedene Formen von Hepatitis-C-Viren bekannt, die als Genotypen 1 bis 7 bezeichnet werden. Bei bis zu 80 von 100 Personen mit Hepatitis C kann das Immunsystem allein das Virus nicht erfolgreich bekämpfen. Bei ihnen entwickelt sich eine dauerhafte (chronische) Entzündung der Leber, die zu einer sogenannten Zirrhose führen kann. Dadurch arbeitet die Leber zunehmend schlechter.

Solange die Leberfunktion durch die Zirrhose noch nicht merklich eingeschränkt ist, spricht man von einer kompensierten Zirrhose. Zeichen einer fortgeschrittenen (dekompensierten) Zirrhose können Wasseransammlungen im Bauchraum, Störungen der Blutgerinnung und neurologisch-psychiatrische Beschwerden bis hin zum Koma sein. Zudem steigt das Risiko für Leberkrebs. Man nimmt an, dass Behandlungen, nach denen im Blut dauerhaft keine Viren mehr nachweisbar sind, das Risiko für solche Folgeerkrankungen verringern.

Die Zulassung von Ledipasvir / Sofosbuvir beschränkt sich auf Personen mit chronischer Hepatitis C Genotyp 1, 3, 4, 5 oder Genotyp 6.

Anwendung

Die Wirkstoffkombination Ledipasvir / Sofosbuvir gibt es als Tablette in zwei Dosierungen: 45 mg Ledipasvir plus 200 mg Sofosbuvir sowie 90 mg Ledipasvir plus 400 mg Sofosbuvir. Die Wirkstoffkombination wird einmal täglich unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes.

Für Kinder, die Schwierigkeiten haben, Tabletten zu schlucken oder weniger als 17 Kilogramm wiegen, gibt es Ledipasvir / Sofosbuvir auch als Granulat in den Dosierungen 33,75 mg Ledipasvir und 150 mg Sofosbuvir sowie 45 mg Ledipasvir und 200 mg Sofosbuvir.

Die Behandlung dauert zwischen 8 und 24 Wochen. Dies hängt unter anderem von der Stärke der Krankheit ab. Der Wirkstoff wird je nach Virustyp und Krankheitsverlauf mit Ribavirin kombiniert.

Andere Behandlungen

Als Standardtherapie kommt für Kinder mit chronischer Hepatitis C abwartendes Beobachten infrage.

Bewertung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2020 geprüft, welche Vor- und Nachteile Ledipasvir / Sofosbuvir für Kinder mit chronischer Hepatitis C im Vergleich zu abwartendem Beobachten hat.

Für die Fragestellung wertete das IQWiG drei Studien aus, die auf einige Fragen zumindest vorläufige Antworten geben. In den Studien wurde die Behandlung mit Ledipasvir / Sofosbuvir untersucht, aber nicht direkt mit einer anderen Therapie verglichen. Die Resultate solcher Studien sind grundsätzlich wenig aussagekräftig.

Kinder mit chronischer Hepatitis C lassen sich nach Genotyp des Virus, nach Stadium ihrer Erkrankung und vorherigen Therapien in verschiedene Gruppen unterteilen. Für folgende Gruppe lagen Daten aus den Studien vor:

  • Erst- oder Folgetherapie bei Kindern mit chronischer Hepatitis C vom Genotyp 1 oder Genotyp 4 ohne Leberzirrhose

Das IQWiG wertete die Daten von insgesamt 157 Kindern aus. Alle Kinder nahmen über einen Zeitraum von 12 oder 24 Wochen einmal täglich Ledipasvir / Sofosbuvir ein. Es zeigten sich folgende Ergebnisse:

Folgeerkrankungen: Die Studien dauerten nicht lange genug, um den Einfluss von Ledipasvir / Sofosbuvir auf Folgeerkrankungen beurteilen zu können. Erste Abschätzungen weisen aber auf einen Vorteil von Ledipasvir / Sofosbuvir hin:

  • Bei mindestens 95 von 100 Kindern war nach 12 Wochen nach Abschluss der Behandlung kein Virus mehr im Blut nachweisbar.
  • Eine der Studien liefert auch Daten über einen Zeitraum von 24 Wochen: Nach 24 Wochen war bei etwa 98 von 100 Kindern kein Virus mehr im Blut nachweisbar.

Solch günstige Ergebnisse sind für abwartendes Beobachten nicht bekannt und nicht zu erwarten. Wie groß der Vorteil von Ledipasvir / Sofosbuvir tatsächlich ist, lässt sich aber nicht abschließend beurteilen.

Lebenserwartung: In den Studien starb keiner der Teilnehmenden.

Schwere Nebenwirkungen und Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen: Bei weniger als 1 von 100 Kindern trat eine schwere Nebenwirkung auf. Weniger als 1 von 100 Kindern brach die Therapie wegen Nebenwirkungen ab.

Weitere Informationen

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse eines Gutachtens zusammen, das das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis der Gutachten und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Ledipasvir / Sofosbuvir (Harvoni) bei Kindern.

Frühe Nutzenbewertung des IQWiG

Sofosbuvir / Velpatasvir (Epclusa) bei chronischer Hepatitis C

Die Fixkombination Sofosbuvir / Velpatasvir (Handelsname Epclusa) ist seit Juli 2016 zur Behandlung von Erwachsenen zugelassen, die an einer chronischen Hepatitis C erkrankt sind. Seit August 2020 kann sie auch bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 17 Kilogramm eingesetzt werden.

Hepatitis-C-Viren (HCV) befallen die Leber und können dort eine akute Entzündung auslösen. Bisher sind sieben verschiedene Typen von Hepatitis-C-Viren bekannt, die als Genotypen 1 bis 7 bezeichnet werden. Bei bis zu 80 von 100 Personen mit Hepatitis C kann das Immunsystem allein das Virus nicht erfolgreich bekämpfen. Bei ihnen entwickelt sich eine dauerhafte (chronische) Entzündung der Leber, die zu einer sogenannten Zirrhose führen kann. Dadurch arbeitet die Leber zunehmend schlechter. Solange die Leberfunktion durch die Zirrhose noch nicht merklich eingeschränkt ist, spricht man von einer kompensierten Zirrhose. Zeichen einer fortgeschrittenen (dekompensierten) Zirrhose können Wasseransammlungen im Bauchraum, Störungen der Blutgerinnung und neurologisch-psychiatrische Beschwerden bis hin zum Koma sein. Zudem steigt das Risiko für Leberkrebs. Man nimmt an, dass Behandlungen, nach denen im Blut dauerhaft keine Viren mehr nachweisbar sind, das Risiko für solche Folgeerkrankungen verringern.

Die Wirkstoffe Sofosbuvir / Velpatasvir sollen die Vermehrung der Viren stoppen.

Anwendung

Die Fixkombination Sofosbuvir / Velpatasvir gibt es als Tablette in zwei Dosierungen: Eine Tablette enthält entweder 200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir oder 400 mg Sofosbuvir und 100 mg Velpatasvir. Sofosbuvir / Velpatasvir wird einmal täglich unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen.

Erwachsene nehmen 400 mg Sofosbuvir und 100 mg Velpatasvir pro Tag ein. Die Wirkstoffe können, je nach Genotyp und Ausprägung der Krankheit, mit Ribavirin kombiniert werden. Die Behandlung mit der Fixkombination dauert in der Regel 12 Wochen. Abhängig von anderen vorherigen Therapien kann die Behandlung auf 24 Wochen verlängert werden.

Bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren richtet sich die Dosierung nach dem Körpergewicht.

Andere Behandlungen

Für Personen mit chronischer Hepatitis C kommen je nach Genotyp und Ausmaß der Leberschädigung verschiedene Kombinationen aus antiviralen Wirkstoffen infrage.

Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit chronischer Hepatitis C kommt ein abwartendes Beobachten infrage.

Bewertung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat zuletzt 2020 geprüft, welche Vor- und Nachteile Sofosbuvir / Velpatasvir für Personen mit einer chronischen Hepatitis C, verursacht durch die Genotypen 1 bis 6, im Vergleich zu den bisherigen Standardtherapien hat.

Personen mit chronischer Hepatitis C lassen sich nach Genotyp des Virus, nach Stadium ihrer Erkrankung und vorherigen Therapien in verschiedene Gruppen unterteilen.

Der Hersteller legte keine geeigneten Daten vor für:

  • Erwachsene mit HCV Genotyp 1
  • Erwachsene mit HCV Genotyp 2 und dekompensierter Zirrhose
  • Erwachsene mit HCV Genotyp 3 und dekompensierter Zirrhose
  • Erwachsene mit HCV Genotyp 4
  • Erwachsene mit HCV Genotyp 5
  • Erwachsene mit HCV Genotyp 6
  • Jugendliche mit HCV (Genotyp 1 bis 6)
  • Kinder mit HCV (Genotyp 2, 4, 5 und 6)

Die Frage, ob Sofosbuvir / Ledipasvir Vor- oder Nachteile gegenüber den bisherigen Standardtherapien hat, konnte daher für diese Gruppen nicht beantwortet werden.

Für folgende drei Gruppen lagen Daten vor:

  • Erwachsene mit chronischer Hepatitis C (Genotyp 2) ohne oder mit kompensierter Zirrhose
  • Erwachsene mit chronischer Hepatitis C (Genotyp 3) ohne oder mit kompensierter Zirrhose
  • Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit chronischer Hepatitis C (Genotyp 1 und 3)

Sofosbuvir / Velpatasvir (Epclusa) bei chronischer Hepatitis C (Genotyp 2) ohne oder mit kompensierter Zirrhose

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2016 geprüft, welche Vor- und Nachteile die Fixkombination Sofosbuvir/Velpatasvir für Personen mit chronischer Hepatitis C im Vergleich zu den bisherigen Standardtherapien hat.

Zu der Frage, welche Vor- oder Nachteile die neue Fixkombination bei Personen mit Genotyp 2 ohne oder mit kompensierter Leberzirrhose im Vergleich zur Standardtherapie Sofosbuvir plus Ribavirin hat, legte der Hersteller eine Studie vor.

In dieser Studie wurden insgesamt etwa 260 Personen 12 Wochen lang behandelt. Eine Hälfte erhielt die Fixkombination Sofosbuvir / Velpatasvir, die andere Hälfte die Standardtherapie Sofosbuvir plus Ribavirin.

Welche Vorteile hat Sofosbuvir / Velpatasvir?

  • Folgeerkrankungen: Die Studie dauerte nicht lange genug, um den Einfluss von Sofosbuvir / Velpatasvir auf mögliche Folgeerkrankungen wie Leberkrebs beurteilen zu können. Die Studie gibt aber schwache Hinweise, dass Sofosbuvir / Velpatasvir im Vergleich zur Standardtherapie die Chance erhöht, dass 12 Wochen nach der Behandlung keine Viren mehr im Blut nachweisbar sind. In der Gruppe mit Sofosbuvir / Velpatasvir war dies bei 99 von 100 Personen der Fall. In der Gruppe mit der Standardtherapie waren die Viren bei 94 von 100 Personen nicht mehr nachweisbar. Es bleibt aufgrund der kurzen Studiendauer dennoch unklar, bei wie vielen Patientinnen und Patienten die Therapie mit Sofosbuvir / Velpatasvir auf lange Sicht tatsächlich einen Leberkrebs verhindern kann.
  • Ermüdung: Die Studie gibt einen schwachen Hinweis auf einen Vorteil der neuen Fixkombination: Etwa 15 von 100 Personen mit Sofosbuvir / Velpatasvir berichteten während der Behandlung über Müdigkeit, in der Vergleichsgruppe mit Sofosbuvir/Ribavirin knapp 36 von 100 Personen.
  • Psychiatrische Erkrankungen: Auch hier gibt die Studie schwache Hinweise auf einen Vorteil. Mit Sofosbuvir / Velpatasvir trat bei etwa 14 von 100 Personen eine psychiatrische Erkrankung auf, in der Gruppe mit Sofosbuvir / Ribavirin bei knapp 29 von 100 Personen.
  • Hauterkrankungen: Die Studie gibt einen weiteren schwachen Hinweis auf einen Vorteil: In der Gruppe mit der neuen Fixkombination entwickelten sich bei knapp 8 von 100 Personen Hauterkrankungen, in der Vergleichsgruppe mit der Standardtherapie bei 16 von 100 Personen.

Wo zeigte sich kein Unterschied?

Es ließ sich kein Unterschied zwischen den Behandlungen nachweisen bei:

  • Lebenserwartung
  • gesundheitsbezogener Lebensqualität
  • schweren Nebenwirkungen
  • Therapieabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen

Sofosbuvir / Velpatasvir (Epclusa) bei chronischer Hepatitis C (Genotyp 3) ohne oder mit kompensierter Zirrhose

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2016 geprüft, welche Vor- und Nachteile die Fixkombination Sofosbuvir/Velpatasvir für Personen mit chronischer Hepatitis C im Vergleich zu den bisherigen Standardtherapien hat.

Zur Frage, welche Vor- oder Nachteile die neue Fixkombination bei Personen mit Genotyp 3 ohne oder mit kompensierter Leberzirrhose im Vergleich zu der Standardtherapie Sofosbuvir plus Ribavirin hat, legte der Hersteller eine Studie vor.

In dieser Studie wurden insgesamt etwa 550 Personen 12 Wochen lang behandelt. Eine Hälfte erhielt die Fixkombination Sofosbuvir / Velpatasvir, die andere Hälfte die Standardtherapie mit Sofosbuvir plus Ribavirin.

Welche Vorteile hat Sofosbuvir / Velpatasvir?

  • Folgeerkrankungen: Die Studie dauerte nicht lange genug, um den Einfluss von Sofosbuvir / Velpatasvir auf Folgeerkrankungen wie Leberkrebs beurteilen zu können. Die Studie gibt aber schwache Hinweise, dass Sofosbuvir / Velpatasvir im Vergleich zur Standardtherapie die Chance erhöht, dass 12 Wochen nach der Behandlung keine Viren mehr im Blut nachweisbar sind. Bei der Gruppe mit Sofosbuvir / Velpatasvir war dies bei etwa 95 von 100 Personen der Fall. In der Gruppe mit der Standardtherapie waren die Viren bei etwa 80 von 100 Personen nicht mehr nachweisbar. Es bleibt aufgrund der kurzen Studiendauer dennoch unklar, bei wie vielen Patientinnen und Patienten die Therapie mit Sofosbuvir / Velpatasvir auf lange Sicht tatsächlich einen Leberkrebs verhindern kann.
  • Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen: Die Studie gibt einen schwachen Hinweis auf einen Vorteil für die Personen, die mit Sofosbuvir / Velpatasvir behandelt wurden. Die Therapie mit der neuen Fixkombination brach niemand aufgrund von Nebenwirkungen ab, die Standardtherapie dagegen etwa 3 von 100 Personen.

Wo zeigte sich kein Unterschied?

  • Lebenserwartung: Bei der Lebenserwartung ließ sich kein Unterschied zwischen den Therapien nachweisen.

Welche Fragen bleiben offen?

  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität: Der Hersteller legte zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität keine verwertbaren Daten vor.
  • Schwere Nebenwirkungen: Die vorgelegten Daten zu den schweren Nebenwirkungen erlaubten keine Aussage über Vor- oder Nachteile von Sofosbuvir / Velpatasvir.
  • Trockene Haut und Blutarmut: Auch die Daten zu diesen Nebenwirkungen waren nicht verwertbar.

Sofosbuvir / Velpatasvir (Epclusa) bei Kindern mit chronischer Hepatitis C (Genotyp 1 und 3)

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2020 geprüft, welche Vor- und Nachteile die Fixkombination Sofosbuvir / Velpatasvir für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren mit chronischer Hepatitis C im Vergleich zu abwartendem Beobachten hat.

Für die Bewertung legte der Hersteller dem IQWiG eine Studie vor, die auf einige Fragen zumindest vorläufige Antworten gibt. In der Studie wurde die Behandlung mit Sofosbuvir / Velpatasvir untersucht, aber nicht mit einer anderen Therapie verglichen. Die Resultate solcher Studien sind grundsätzlich wenig aussagekräftig.

Das IQWiG wertete die Daten von insgesamt 73 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren aus. Fast alle Kinder hatten eine Heptatitis C vom Genotyp 1 oder 3. Die Kinder wurden 12 Wochen lang behandelt. Es zeigten sich folgende Ergebnisse:

Welche Vorteile hat Sofosbuvir / Velpatasvir?

Folgeerkrankungen: Die Studie dauerte nicht lange genug, um den Einfluss von Sofosbuvir / Velpatasvir auf Folgeerkrankungen einer chronischen Virusinfektion beurteilen zu können. Erste Abschätzungen weisen aber auf einen Vorteil von Sofosbuvir / Velpatasvir hin:

  • Bei 68 der 73 Kindern war 24 Wochen nach Abschluss der Behandlung kein Virus mehr im Blut nachweisbar.

Ein solch günstiges Ergebnis ist von abwartendem Beobachten nicht bekannt und nicht zu erwarten. Wie groß der Vorteil von Sofosbuvir / Velpatasvir tatsächlich ist, lässt sich aber nicht abschließend beurteilen.

Lebenserwartung: In der Studie starb keines der Kinder.

Schwere Nebenwirkungen und Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen: Bei zwei der 73 Kinder traten schwere Nebenwirkungen wie Verstopfung (Obstipation) und akustische Halluzination auf. Die akustischen Halluzinationen führten dazu, dass die Therapie mit Sofosbuvir / Velpatasvir abgebrochen wurde. Bei einer akustischen Halluzination werden Geräusche oder Stimmen wahrgenommen, für die es keine äußere Quelle gibt.

Weitere Informationen

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse der Gutachten zusammen, die das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis der Gutachten und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Sofosbuvir / Velpatasvir (Epclusa) bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen mit chronischer Hepatitis C. *

* aktualisiert am 24.06.2021