Medikamente im Test

Hühneraugen

Allgemeines

Hühneraugen sind kleine schmerzhafte Ansammlungen verhornender Hautzellen von meist drei bis zehn Millimeter Durchmesser. Sie lassen eine verdickte Hornhaut entstehen – vornehmlich an den Zehen, besonders häufig am kleinen Zeh.

Anzeichen und Beschwerden

Schmerzen im Bereich der Druckstelle am Zeh sind erste Hinweise, dass sich ein Hühnerauge bildet. Ist es bereits vorhanden, schmerzt es vor allem, wenn enge Schuhe Druck auf den Zeh ausüben.

Ursachen

Zu enge Schuhe, die vor allem seitlich und von oben auf die Zehen drücken, sind meist die Ursache, dass ein Hühnerauge entstehen kann.

Allgemeine Maßnahmen

Tragen Sie bequeme Schuhe, die den Füßen genügend Platz und Bewegungsspielraum lassen, dann schmerzen die Hühneraugen nicht und es bilden sich auch keine neuen. Wenn Sie die Füße regelmäßig pflegen, entdecken Sie ein Hühnerauge oft schon so frühzeitig, dass es genügt, dem betroffenen Zeh in weiten Schuhen mehr Platz zu gönnen.

Vorbeugung

Um Hühneraugen vorzubeugen kann es ausreichen, bequeme Schuhe mit ausreichend Platz für die Füße zu tragen.

Wann zum Arzt?

Wenn Sie mehrere große Hühneraugen haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, ebenso wenn sich ein Hühnerauge entzündet.

Behandlung mit Medikamenten

Rezeptfreie Mittel

Hühneraugen können gut mit hoch dosierter Salicylsäure behandelt werden. Auch die Kombination aus Salicylsäure + Milchsäure ist dafür geeignet.

Bei keinem Mittel ist garantiert, dass die Hühneraugen dauerhaft verschwinden.