Medikamente im Test

Asthma

Allgemeines

Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der unteren Atemwege (Bronchien). Die Bronchien sind dabei überempfindlich gegenüber verschiedenen Reizen, außerdem besteht eine unterschiedlich stark ausgeprägte Einengung der Atemwege (Atemwegsobstruktion). Hauptsymptom ist die häufig anfallsartig auftretende Atemnot, die von Husten begleitet sein kann.

Bei Kindern

Eine sichere Diagnose lässt sich bei Kindern meist erst nach dem dritten Geburtstag stellen, weil es vorher schwierig ist, Asthma von einer obstruktiven Bronchitis zu unterscheiden, die sich im Rahmen eines Infektes bei Säuglingen und Kleinkindern entwickeln kann. Kinder sind oft erst mit vier oder fünf Jahren in der Lage, die entsprechenden Geräte (z. B. Peak-Flow-Meter) richtig anzuwenden. Die Behandlung entspricht im Wesentlichen derjenigen von Erwachsenen. Dabei werden spezielle Zubereitungsformen für Kinder in niedriger Dosierung angewendet. Es ist darauf zu achten, dass die Inhaliergeräte und Dosieraerosole auf die Fähigkeiten der Kinder abgestimmt sind.

Anzeichen und Beschwerden

Ein typisches Kennzeichen von Asthma sind Anfälle mit "pfeifendem" Atem und Atemnot. Die Bronchialschleimhaut entzündet sich bei bestimmten Reizen und schwillt an, die Muskulatur in den Atemwegen verkrampft sich, sodass sich die Bronchien stark verengen. Das Bronchialsekret verdickt sich zu einem glasigen, zähen Schleim, der die Bronchien zusätzlich verstopft. Die Folge ist, dass sich die Luft in der Lunge staut und nur mühsam ausgeatmet werden kann, wobei das für Asthma typische pfeifende Geräusch entsteht.

Diese anfallsartige Atemnot ist sehr beängstigend. Oft genügen schon geringe Reize, um einen Asthmaanfall auszulösen.

In der anfallsfreien Zeit kann die Lungenfunktion völlig normal sein.

Bei Kindern

Mehr als die Hälfte der Kinder, bei denen Asthma diagnostiziert wurde, sind im Erwachsenenalter beschwerdefrei. Sind Asthmabeschwerden allerdings auch im Schulkindalter noch vorhanden, bleiben sie oft lebenslang bestehen.

Ursachen

Die wichtigste Ursache von Asthma ist eine Allergie. Insbesondere Allergien gegen Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare oder Schimmelpilze können Asthma verursachen, siehe auch „Allergisches Asthma.

Asthma kann auch als Folge chronischer oder wiederkehrender Atemwegsinfektionen entstehen. Diese machen die Bronchialschleimhaut mit der Zeit so empfindlich, dass sie schon bei geringfügigen Reizen (z. B. körperliche Anstrengung, kalte Luft, Nebel, Rauch, Tabakqualm, Umweltschadstoffe) überempfindlich reagiert (bronchiale Hyperreagibilität).

Warum manche Menschen Asthma bekommen, andere jedoch nicht, ist unklar. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die erbliche Veranlagung hier eine wesentliche Rolle spielt.

Ärger, Kummer, Hektik, Angst und Überforderung, aber auch Weinen und Lachen können Asthmaanfälle verstärken oder sie mit auslösen.

Die Krankheit besteht häufig lebenslang, wird jedoch durch sorgfältige Behandlung erheblich gelindert. Selbst wenn die Anfälle ausbleiben, kann die asthmabedingte Entzündung fortbestehen. Dies gilt auch für Kinder.

Allgemeine Maßnahmen

Wichtig ist, dass Sie lernen, mit der Krankheit umzugehen, um bei einem Anfall nicht panisch, sondern so überlegt wie möglich zu reagieren. Ärzte, Selbsthilfegruppen sowie Asthmazentren und -kliniken bieten dafür Schulungen an, in denen Sie auch lernen, wie Sie die Medikamente richtig dosieren und anwenden. Gleichzeitig werden Sie oder das Kind trainiert, das Verhalten an die Erkrankung anzupassen.

Wenn akute Atemnot auftritt, hat sich – vor allem auch bei Kindern – der "Kutschersitz" bewährt: Setzen Sie sich hin und verschränken Sie die Hände zwischen den locker gebeugten Beinen, als würden sie die Leinen von Kutschpferden halten. Machen Sie in dieser Haltung die "Lippenbremse", indem Sie durch die aufeinanderliegenden Lippen langsam durch einen kleinen Spalt ausatmen.

Den Verlauf der Krankheit überprüfen Sie, indem Sie regelmäßig die Atemstromstärke mit dem Peak-Flow-Meter morgens und abends messen und in eine Kurve eintragen. Anzustreben ist, dass die Werte nur geringfügig schwanken. Das heißt, dass Sie Ihre individuellen Bestwerte erreichen und diese morgens und abends möglichst gleich sind.

Wenn Sie im Winter ins Freie gehen, sollten Sie die kalte Luft mit einem Schal von Mund und Nase fernhalten.

Körperliches Training sowie Atem- und Physiotherapie können die medikamentöse Therapie ebenso unterstützen wie psychosoziale Behandlungskonzepte.

Wenn Sie übergewichtig sind, ist es sinnvoll abzunehmen – oft wirkt sich das positiv auf das Asthma aus.

Dass Sie mit dem Rauchen aufhören sollten, versteht sich von selbst. Das Rauchen schädigt maßgeblich die Schleimhäute der Atemwege.

Versuchen Sie auch als Nichtraucher, sich während einer Atemwegserkrankung von verrauchter Umgebung fernzuhalten. Passivrauchen schädigt ebenfalls die Schleimhäute und erhöht unter anderem das Risiko für Infektionen im Bereich der Atemwege und des Nasen-Rachen-Raums.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind in einer rauchfreien Umgebung aufwächst.

Bei nachgewiesenem allergischem Asthma sollen die auslösenden Allergene – wenn möglich vollständig (z. B. Tierhaare, Schimmelpilzsporen) – gemieden werden.

Wann zum Arzt?

Die Diagnose Asthma wird immer der Arzt stellen. Asthma muss im Allgemeinen medikamentös behandelt werden, und zwar so früh und so konsequent wie möglich. Ziel der Behandlung ist es, Asthmaanfälle und Dauerschäden zu vermeiden sowie die körperliche Belastbarkeit und die Lungenfunktion zu verbessern.

Behandlung mit Medikamenten

Rezeptpflichtige Mittel

Medikamente sollen die mit dem Asthma einhergehenden entzündlichen Prozesse in den Bronchien und deren Überempfindlichkeit eindämmen und typische Symptome wie Atemnot in der Nacht, am frühen Morgen oder bei Anstrengung abmildern.

Zu unterscheiden sind Mittel, die die Bronchien rasch erweitern und daher bei einem Asthmaanfall oder bei akuten Beschwerden eingesetzt werden (Bedarfsmedikamente oder sogenannte Reliever), gegenüber dauerhaft anzuwendenden Mitteln, die die Beschwerden unter Kontrolle halten sollen (sogenannte Controller). Zu den Relievern gehören rasch wirkende Beta-2-Sympathomimetika und Anticholinergika sowie Theophyllinpräparate mit rascher Wirkstofffreisetzung (Tropfen oder Saft). Als Controller gelten antientzündlich wirkende Glucocorticoide, langwirkende Beta-2-Sympathomimetika, Mastzellstabilisatoren, Montelukast und Theophyllinpräparate mit verzögerter Wirkstofffreisetzung (Retardpräparate).

Die medikamentöse Behandlung von Asthma orientiert sich heute im Wesentlichen daran, wie gut die Beschwerden und Asthmaanfälle vermieden werden können. Dazu wurden verschiedene Kontrollgrade etabliert:

  • Kontrolliertes Asthma: Die Beschwerden treten unter Dauermedikation nie in der Nacht und tagsüber seltener als zweimal pro Woche auf, sodass auch nicht häufiger als zweimal wöchentlich akut wirkende Medikamente als Notfallarznei eingesetzt werden müssen. Die Alltagsaktivitäten sind nicht eingeschränkt, die Lungenfunktion ist normal. Akute Verschlimmerungen kommen nicht vor.
  • Teilweise kontrolliertes Asthma: Ein bis zwei der im Folgenden genannten Kriterien treten innerhalb einer Woche auf: Es kommt häufiger als zweimal wöchentlich tagsüber zu Atemnot, die mit bronchienerweiternden Mitteln akut behandelt werden muss. Atembeschwerden treten auch in der Nacht auf. Die Alltagsaktivität ist eingeschränkt. Die Lungenfunktion liegt unter 80 Prozent des Sollwertes oder des persönlichen Bestwertes. Das Asthma verschlimmert sich jährlich ein- bis mehrmals.
  • Unkontrolliertes Asthma: Drei oder mehr der beim teilweise kontrollierten Asthma genannten Kriterien kommen innerhalb einer Woche vor oder das Asthma verschlimmert sich wöchentlich.

Grundsätzlich wird angestrebt, ein kontrolliertes Asthma zu erreichen. Sobald das nicht mehr gelingt, ist es nötig, dass der Arzt mit Hilfe des nachfolgend dargestellten Stufenschemas der Therapie die Auswahl der Medikamente ändert. Ist das Asthma drei Monate lang wieder in der kontrollierten Phase, sollte der Arzt versuchen, Dosis und Anzahl der Arzneimittel zu reduzieren, insbesondere die Dosis von langwirkenden Beta-2-Sympathomimetika (auch bei Kindern).

Zu Beginn der medikamentösen Therapie ist der Schweregrad der Erkrankung ausschlaggebend, im weiteren Verlauf das Ausmaß der Asthmakontrolle.

Für alle Stufen der Asthmatherapie gilt, dass rasch wirkende Beta-2-Sympathomimetika bei akut auftretenden Beschwerden als Bedarfsmedikamente eingesetzt werden können. Dabei werden die kurzwirkenden Substanzen wie Fenoterol, Salbutamol oder Terbutalin bevorzugt.

Bis zu 80 von 100 Asthmatikern können die Inhalierhilfen, mit denen die Medikamente verabreicht werden, nicht korrekt anwenden. Die richtige Anwendung ist aber die Voraussetzung für eine erfolgreiche Beschwerdekontrolle und für eine gute Krankheitsprognose. Lassen Sie sich deshalb darin durch Ihren Arzt oder Apotheker schulen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Schwierigkeiten mit der Anwendung haben oder unsicher sind, ob Sie es richtig anwenden. Siehe auch: Dosieraerosole richtig anwenden.

Bei Kindern

Auch bei Kindern erfolgt die Auswahl der Medikamente nach der jeweils erreichten Asthmakontrolle.

  • Bei Kindern gilt das Asthma als kontrolliert, wenn unter der Dauermedikation keinerlei Beschwerden auftreten und daher auch keine Notfallarznei erforderlich ist.
  • Sobald bei Kindern Atembeschwerden bis hin zu einem akuten Anfall vorkommen, die körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist oder sich die Lungenfunktion verschlechtert, spricht man von teilweise kontrolliertem Asthma.
  • Unkontrolliertes Asthma liegt vor, wenn die Beschwerden tagsüber und nachts auftreten, wenn sie die körperliche Leistungsfähigkeit beziehungsweise die Lungenfunktion einschränken und Bedarfsmedikamente benötigt werden.

Für Kinder gibt es spezielle Inhalationssysteme.

Asthmatherapiestufe 1

Bei Asthma der Stufe 1 werden bronchialerweiternde Medikamente in der Regel nach Bedarf bei akuten Beschwerden eingesetzt. Nur in Ausnahmefällen werden inhalative Glucocorticoide in niedriger Dosis regelmäßig eingesetzt.

Tritt ein Asthmaanfall auf, lässt er sich mit Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren behandeln. Geeignet hierfür sind die kurzwirkenden Substanzen Fenoterol, Salbutamol und Terbutalin, die die Bronchien rasch erweitern. Die Wirkung des langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikums Formoterol setzt zwar ebenfalls rasch ein, das Mittel sollte aber in Stufe 1 keinesfalls als Bedarfsmedikament zur Behandlung von akuten Beschwerden eingesetzt werden.

Das kurzwirksame Anticholinergikum Ipratropium ist mit Einschränkung geeignet, weil es langsamer und schwächer wirkt als die kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren.

Mit Einschränkung geeignet sind auch Theophyllinpräparate mit schneller Wirkstofffreisetzung. Sie sind schlechter verträglich und weniger stark wirksam als Beta-2-Sympathomimetika und sollten nur zum Einsatz kommen, wenn Beta-2-Sympathomimetika nicht anwendbar sind oder wenn Sie mit dem Inhalator nicht umgehen können.

Auch Kombinationspräparate aus Beta-2-Sympathomimetikum + Anticholinergikum zum Inhalieren zur Anwendung nach Bedarf sind nur mit Einschränkung geeignet; eine individuelle Dosierung der Einzelwirkstoffe ist normalerweise vorzuziehen.

Bei Kindern

Wenn Kinder nur geringgradige Beschwerden haben, die seltener als einmal pro Woche auftreten und ansonsten eine normale Lungenfunktion vorliegt, reicht es meist aus, die Symptome nach Bedarf mit kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren zu behandeln.

Asthmatherapiestufe 2

Auch hier sind Fenoterol, Salbutamol, Terbutalin, die kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren, im Notfall geeignet, um einem Asthmaanfall die Spitze zu nehmen oder akute Beschwerden zu lindern. Für die regelmäßige Anwendung nach einem festen Schema (im Gegensatz zur Anwendung bei Bedarf) sind alle kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetika wenig geeignet. Sie wirken dann nicht besser als bei bedarfsweiser Anwendung, wohl aber steigen die Risiken für unerwünschte Wirkungen. Zudem weist ein hoher Verbrauch an Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren darauf hin, dass das Asthma mit Dauermedikamenten (Controllern) unzureichend behandelt ist. Die Menge an Notfallmedikamenten, die verbraucht wird, ist somit auch ein Hinweis auf die Qualität der Asthmakontrolle.

Das kurzwirksame Anticholinergikum Ipratropium zum Inhalieren nach Bedarf ist auch in dieser Asthmastufe nur mit Einschränkung geeignet, weil es langsamer und schwächer wirkt als Beta-2-Sympathomimetika.

Glucocorticoide zum Inhalieren dämpfen die Entzündung in den Bronchien. Dadurch werden diese weniger empfindlich und die Anzahl der Asthmaanfälle verringert sich. Die dauerhafte Behandlung von Asthma bei Erwachsenen und Kindern mit diesen Mitteln ist durch die derzeit vorhandenen Studiendaten am besten belegt. Glucocorticoide sind die am stärksten entzündungshemmenden Substanzen in der Asthmatherapie. Sie sind deshalb zur täglichen Dauertherapie in dieser Stufe geeignet. Bei Erwachsenen wird der Beginn einer Dauertherapie empfohlen, sobald häufiger als zwei Mal pro Woche ein Bedarfsmedikament benötigt wird. Bei Kindern und Jugendlichen ist dann eine Dauertherapie zu beginnen, wenn sie bereits zur Bewältigung von Alltagsaktivitäten akut wirkende Bedarfsmedikamente benötigen.

Die Kombination aus einem kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum und einem Anticholinergikum zum Inhalieren ist zur langfristigen, regelmäßigen Anwendung bei Asthma in der Regel wenig geeignet, weil die Mittel nicht antientzündlich wirken und sich bei Daueranwendung eine Toleranz gegenüber den Wirkstoffen einstellen kann. Es ist zu befürchten, dass trotz der Bronchienerweiterung die dem Asthma zugrunde liegende Entzündungsreaktion weiter voranschreitet und zu anhaltenden schweren Veränderungen in den Bronchien führt. Das Kombinationspräparat kann allenfalls zur bedarfsweisen Inhalation eingesetzt werden, wenn das Beta-2-Sympathomimetikum allein nicht ausreicht und die Dosierung den persönlichen Anforderungen entspricht.

Die Kombination Beta-2-Sympathomimetikum + Mastzellstabilisator zum Inhalieren ist als Dauermedikament ebenfalls wenig geeignet, weil das Mittel nicht sinnvoll zusammengesetzt ist. Das kurzwirkende Beta-2-Sympathomimetikum Reproterol soll nur bedarfsweise eingesetzt werden, Mastzellstabilisatoren jedoch regelmäßig über einen längeren Zeitraum.

Bei Kindern

Auch bei Kindern sind Glucocorticoide zum Inhalieren in niedriger Dosierung die Mittel der ersten Wahl.

Montelukast darf bei Kindern zwischen 2 und 14 Jahren als alleiniges Mittel angewendet werden, wenn Glucocorticoide zum Inhalieren nicht eingesetzt werden können (z. B. wegen unerwünschter Wirkungen) oder wenn Kinder nicht in der Lage sind zu inhalieren. Voraussetzung ist jedoch, dass die Kinder nur an leichtem Asthma leiden und bisher keine schwerwiegenden Asthmaanfälle hatten. Montelukast ist als Dauermedikament weniger wirksam als Glucocorticoide zum Inhalieren.

Asthmatherapiestufe 3

Zur Dauertherapie sind Glucocorticoide zum Inhalieren in mittlerer Dosierung oder in niedriger Dosierung zusammen mit einem langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum zum Inhalieren, z. B. Formoterol oder Salmeterol, geeignet. Formoterol und Salmeterol können die chronische Entzündung der Bronchien nicht stoppen und sollen als Dauermedikation ausschließlich in Kombination mit Glucocorticoiden zum Inhalieren verabreicht werden. Bei alleiniger Anwendung steigt das Risiko für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen, eventuell sogar die Sterblichkeit. Wirksamkeit und Verträglichkeit der kombinierten Anwendung der langwirkenden Beta-2-Sympathomimetika mit Glucocorticoiden zum Inhalieren wurde in aktuellen Studien gegenüber der alleinigen Anwendung der inhalativen Glucocorticoide überprüft. Die Kombination eines langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikums mit einem Glucocorticoid zum Inhalieren kann danach hinsichtlich der Arzneimittelsicherheit als unproblematisch angesehen werden. Die Kombination verhindert bei Erwachsenen im Vergleich zu einem Glucocorticoid alleine akute Verschlimmerungen des Asthmas. Wenn durch die Behandlung mit Glucocorticoiden zum Inhalieren und Beta-2-Symphathomimetika die Beschwerden über mehr als drei Monate stabil kontrolliert sind, kann im individuellen Fall darüber nachgedacht werden, das langwirkende Beta-2-Sympathomimetikum abzusetzen und die Therapie nur mit dem Glucocorticoid zum Inhalieren als Dauertherapie fortzuführen (Therapiedeeskalation).

Kombinationen aus Beta-2-Sympathomimetikum + Glucocorticoid zum Inhalieren sind als Dauermedikamente geeignet, wenn die Dosierung des Kombinationsmittels tatsächlich den persönlichen Erfordernissen entspricht. Dies sollte anhand der Einzelsubstanzen erst einmal ermittelt werden.

Die Kombination aus Vilanterol + Fluticasonfuroat gilt bei Asthma allerdings als "auch geeignet", wenn nach der Ersteinstellung mit den Einzelsubstanzen eine länger andauernde Behandlung nötig ist und die Dosierung des Kombinationsmittels den individuellen Anforderungen entspricht. Es ist ein noch wenig erprobtes Mittel.

Als Dauermedikament zusätzlich zu einem niedrig dosierten Glucocorticoid zum Inhalieren ist Montelukast mit Einschränkung geeignet. Studien zeigen, dass diese Kombination in aller Regel weniger effektiv ist als die Kombination eines Glucocorticoids zum Inhalieren mit einem langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum zum Inhalieren. Montelukast kann das Inhalieren mit Glucocorticoiden nicht ersetzen, möglicherweise lässt sich aber deren Dosis reduzieren.

Der Wirkstoff Theophyllin aus der Gruppe der Xanthine ist als Retard-Präparat mit verzögerter Wirkstofffreisetzung mit Einschränkung geeignet, und zwar als Dauermedikament zusätzlich zu einem Glucocorticoid zum Inhalieren. Da es schlecht verträglich ist, sollte es nur gegeben werden, wenn die Kombination aus einem Glucocorticoid zum Inhalieren und langwirkenden Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren nicht ausreichend wirksam ist.

Das kurzwirkende Anticholinergikum Ipratropium ist zur bedarfsweisen Anwendung bei akuten Beschwerden mit Einschränkung geeignet, weil es langsamer und schwächer wirkt als kurzwirkende Beta-2-Sympathomimetika. Bei einem schweren Asthmaanfall kann es aber in hoher Dosierung zusätzlich zu einem kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum gegeben werden. Diese Kombination wirkt besser als ein kurzwirkendes Beta-2-Sympathomimetikum allein.

Die kurzwirkenden Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren Fenoterol, Salbutamol und Terbutalin sind als Dauermedikamente wenig geeignet, weil sie dann nicht besser wirken als bei bedarfsweiser Anwendung, wohl aber die Risiken für unerwünschte Wirkungen zunehmen.

Beta-2-Sympathomimetika zum Einnehmen sind als Dauermedikamente wenig geeignet, weil sie ein höheres Risiko für unerwünschte Wirkungen haben (z. B. Muskelzittern, Herzschäden) als die Mittel zum Inhalieren. Ihre Anwendung ist nur vertretbar, wenn nicht inhaliert werden kann.

Die Kombination Beta-2-Sympathomimetikum + sekretlösendes Mittel zum Einnehmen ist wenig geeignet, weil Beta-2-Sympathomimetika besser inhaliert werden sollen und der Zusatz eines sekretlösenden Mittels nicht sinnvoll ist.

Bei Kindern

Kinder und Jugendliche erhalten mittelhoch dosierte Glucocorticoide zum Inhalieren.

Asthmatherapiestufe 4

Hier gelten alle Angaben wie bei Stufe 3. Die Glucocorticoide zum Inhalieren müssen jedoch mittel bis hoch dosiert und mit einem langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum zum Inhalieren kombiniert werden.

Bei Kindern

Kinder sollten ab dieser Therapiestufe von einem Kinderarzt oder einem Facharzt behandelt werden, der Erfahrungen in der Kinderpneumonologie besitzt. Zusätzlich zu mittelhoch dosierten Glucocorticoide zum Inhalieren werden Montelukast oder langwirkende Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren (Formoterol, Indacaterol, Olodaterol, Salmeterol) eingesetzt. Es können auch alle drei Wirkstoffe kombiniert werden. Bei Jugendlichen ab zwölf Jahren wird eine Fixkombination aus Formoterol und mittelhoch dosiertem Glucocorticoid zum Inhalieren empfohlen, da diese auch im akuten Bedarfsfall zum Einsatz kommen kann.

Asthmatherapiestufe 5

Ab dieser Stufe sollte die Behandlung der Asthmaerkrankung durch einen erfahrenen Facharzt (Pneumologe) erfolgen.

In dieser Stufe können die für Stufe 4 angegebenen Medikamente für Erwachsene noch um Glucocorticoide zum Einnehmen in einer möglichst niedrigen Dosis ergänzt werden. Bei schwerem allergischem Asthma können seit einiger Zeit und unter bestimmten Voraussetzungen auch andere Medikamente teilweise aus neuen Wirkstoffgruppen eingesetzt werden. Allerdings werden diese noch nicht so häufig eingesetzt oder sind erst seit so kurzer Zeit auf dem Markt, dass sie noch nicht zu den meist verordneten Medikamenten gehören und daher hier nicht ausführlich besprochen werden. Einige weitere Informationen finden Sie unter Neue Medikamente.

Bei Kindern

Es gelten die Angaben wie bei Stufe 4, allerdings müssen die Glucocorticoide zum Inhalieren hoch dosiert werden. Cortisontabletten sollten Kinder nur bekommen, wenn hoch dosierte Glucocorticoide zum Inhalieren nicht ausreichend wirksam sind. Bei schwerem allergischem Asthma wird statt Cortisontabletten auch bei Kindern ab sechs Jahren ein monoklonaler Antikörper (Omalizumab) empfohlen, wenn alle allgemeinen Maßnahmen, wie das auslösende Allergen zu meiden und die Belastung durch das Allergen soweit möglich zu senken, ausgeschöpft sind.

Asthmatherapie in Schwangerschaft und Stillzeit

Die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt, in Schwangerschaft und Stillzeit vorwiegend kurzwirkende Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren sowie als Dauermedikament ein bewährtes Glucocorticoide zum Inhalieren einzusetzen, z. B. Budesonid.

Neue Medikamente

Seit 2014 darf Tiotropiumbromid (Spiriva Respimat) auch bei schwerem Asthma eingesetzt werden (ab Therapiestufe 4). Bis dahin war es nur für die Behandlung von COPD zugelassen. Voraussetzung für den Einsatz bei Asthma ist, dass bereits eine Dauertherapie mit einem Glucocorticoid zum Inhalieren in moderater Dosierung (z. B. 800 Mikrogramm Budesonid oder vergleichbare Mengen eines anderen Wirkstoffs) und einem langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikum erfolgt und trotz regelmäßiger Anwendung mindestens eine schwere akute Verschlimmerung im vorangegangenen Jahr vorkam. Tiotropium kann in diesem Fall die Lungenfunktion und Asthmabeschwerden etwas verbessern und wahrscheinlich auch die Rate akuter Verschlechterungen verringern.

Als Zusatztherapie bei schwerem Asthma stehen seit einiger Zeit verschiedene biotechnologisch hergestellte monoklonale Antikörper zur Verfügung. Diese Wirkstoffe müssen gespritzt werden.

Der Antikörper Omalizumab bindet einen Stoff (IgE), der bei allergisch bedingtem Asthma die sich steigernde Entzündung in den Atemwegen auslöst. Omalizumab kommt nur bei Patienten mit schwerem allergischen Asthma in Frage, die auch dann noch an Asthmabeschwerden und akuten Verschlechterungen leiden, wenn sie täglich hochdosierte Corticosteroide und langwirkende Betasympathomimetika inhalieren. Bei diesen schwer Betroffenen kann das Mittel als Zusatztherapie akute Verschlechterungen vermindern. Das Mittel wird unter die Haut gespritzt. Es kann allerdings in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen.

Der Antikörper Mepolizumab (Nucala) ist gegen den körpereigenen Stoff Interleukin 5, der bei schwerem Asthma eine Rolle spielt, gerichtet. Dieser Wirkstoff kommt nur bei schwerem eosinophilem Asthma als Zusatzbehandlung in Frage, wenn eine Therapie mit hochdosierten Corticosteroiden und langwirksamen Betasympathomimetika allein nicht mehr ausreicht, um die Beschwerden zu kontrollieren. Bei dieser Form des Asthmas ist die Zahl einer besonderen Art von Blutkörperchen (eosinophile Granulozyten), das sind bestimmte Zellen des körpereigenen Immunsystems, im Blut erhöht. Mepolizumab kann in diesem Fall die Zahl akuter Verschlechterungen des Asthmas senken. Das Mittel kann aber Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Da das Mittel in die Infektabwehr eingreift, erhöht sich möglicherweise darüber hinaus das Risiko für schwere Infektionen.

In seinen frühen Nutzenbewertungen führt das IQWiG neben Mepolizumab (Nucala) die Interleukinhemmstoffe Reslizumab (Cinqaero) und Benralizumab (Fasenra) zur Behandlung eines schweren Asthmas auf. Zu diesen Medikamenten wird die Stiftung Warentest zu einem späteren Zeitpunkt Stellung nehmen.

Frühe Nutzenbewertung des IQWiG

Benralizumab (Fasenra) bei schwerem Asthma

Benralizumab ( Fasenra) ist seit Januar 2018 für Erwachsene mit schwerem eosinophilem Asthma zugelassen. Der Wirkstoff kommt als Zusatzbehandlung infrage, wenn eine Therapie mit hochdosierten Corticosteroiden und langwirksamen Beta-2-Mimetika allein nicht mehr ausreicht, um die Beschwerden zu kontrollieren.

Bei Menschen mit Asthma neigt das Immunsystem dauerhaft zu einer übersteigerten Abwehrreaktion. Wenn die Schleimhäute der Bronchien  Kontakt zu bestimmten Reizen haben, kann sich die Muskulatur der Atemwege verkrampfen. Beschwerden sind Anfälle mit „pfeifendem“ Atem, Husten und Atemnot. Eosinophile Granulozyten sind Zellen des körpereigenen Immunsystems. Beim eosinophilen Asthma ist ihre Zahl im Blut und Auswurf der Patientinnen und Patienten erhöht.

Benralizumab ist ein Antikörper gegen einen Botenstoff der Immunabwehr. Er soll die Zahl der eosinophilen Granulozyten verringern und so die Abwehrreaktion in den Bronchien abschwächen.

Anwendung

Der Wirkstoff ist als Fertigspritze in einer Dosierung von 30 mg verfügbar. Die ersten 3 Spritzen werden in einem Abstand von 4 Wochen unter die Haut in den Bauch, Oberschenkel oder Oberarm gespritzt. Danach wird alle 2 Monate eine Spritze verabreicht.

Andere Behandlungen

Als Standardtherapien für Personen mit schwerem eosinophilem Asthma steht eine individuelle Kombination aus inhalativen Corticosteroiden und langwirksamen Bronchodilatatoren, zur Erweiterung der Atemwege Tiotropium und bei bestimmten Formen des schweren allergischen Asthmas Omalizumab zur Verfügung. Zur Verbesserung der Behandlung kommt gegebenenfalls auch die kurzzeitige Gabe oraler Corticosteroide infrage.

Bewertung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2018 geprüft, ob Benralizumab Vor- oder Nachteile für Erwachsene mit schwerem eosinophilem Asthma im Vergleich zu den bewährten Standardtherapien hat.

Um diese Frage zu beantworten, legte der Hersteller jedoch keine geeigneten Daten vor.

Weitere Informationen

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse eines Gutachtens zusammen, das das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis des Gutachtens und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Benralizumab (Fasenra). URL: https://www.g-ba.de/informationen/nutzenbewertung/347

Frühe Nutzenbewertung des IQWiG

Mepolizumab (Nucala) bei schwerem Asthma

Der neue Wirkstoff Mepolizumab (Nucala) ist seit Dezember 2015 für Erwachsene mit schwerem Asthma zugelassen. Bei Menschen mit Asthma neigt das Immunsystem dauerhaft zu einer übersteigerten Abwehrreaktion. Wenn die Schleimhäute der Bronchien Kontakt zu bestimmten Reizen haben, kann sich die Muskulatur der Atemwege verkrampfen. Beschwerden sind Anfälle mit „pfeifendem“ Atem, Husten und Atemnot. Der neue Wirkstoff ist für Personen mit sogenanntem schwerem refraktärem eosinophilem Asthma als Zusatzbehandlung zugelassen. Eosinophile Granulozyten sind Zellen des körpereigenen Immunsystems. Bei dieser Form des Asthmas ist ihre Zahl im Blut der Patientinnen und Patienten erhöht. Refraktäres eosinophiles Asthma ist eine schwere Form von Asthma, bei dem die Patientinnen und Patienten trotz Behandlung ein hohes Risiko für einen Asthma-Anfall haben, der häufig im Krankenhaus behandelt werden muss. Mepolizumab ist ein Antikörper gegen ein Hormon der Immunabwehr. Er soll die Zahl der eosinophilen Granulozyten verringern und so die Abwehrreaktion in den Bronchien abschwächen.

Anwendung

Mepolizumab wird in einer Dosierung von 100 mg alle vier Wochen in den Oberarm, Oberschenkel oder in den Bauch unter die Haut gespritzt.

Andere Behandlungen

Als Standardtherapien für Personen mit refraktärem eosinophilem Asthma kommen folgende infrage:

  • mittel- bis hochdosierte inhalative Corticosteroide und langwirksame Bronchodilatatoren, gegebenenfalls mit oralen Corticosteroiden in der niedrigst wirksamen Dosierung, oder
  • der Wirkstoff Tiotropium, oder
  • für Patienten mit bestimmten Formen des schweren allergischen Asthmas Omalizumab in Kombination mit hochdosierten inhalativen Corticosteroiden und langwirksamen Bronchodilatatoren, gegebenenfalls zusätzlich eine orale Corticosteroidtherapie.

Bewertung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2016 geprüft, welche Vor- und Nachteile Mepolizumab für Personen mit schwerem refraktärem eosinophilem Asthma im Vergleich zu den bisherigen Standardtherapien hat. Um diese Frage zu beantworten, legte der Hersteller jedoch keine geeigneten Daten vor.

Weitere Informationen

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse eines Gutachtens zusammen, das das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis der Gutachten und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Mepolizumab (Nucala). URL: https://www.g-ba.de/informationen/nutzenbewertung/216/

Frühe Nutzenbewertung des IQWiG

Reslizumab (Cinqaero) bei schwerem Asthma

Der Wirkstoff Reslizumab (Cinqaero) ist seit August 2016 für Erwachsene mit schwerem eosinophilem Asthma zugelassen. Reslizumab kommt als Zusatzbehandlung infrage, wenn eine Therapie mit hochdosierten Corticosteroiden und anderen Asthmamedikamenten allein nicht mehr ausreicht, um die Beschwerden zu kontrollieren.

Bei Menschen mit Asthma neigt das Immunsystem dauerhaft zu einer übersteigerten Abwehrreaktion. Wenn die Schleimhäute der Bronchien Kontakt zu bestimmten Reizen haben, kann sich die Muskulatur der Atemwege verkrampfen. Beschwerden sind Anfälle mit „pfeifendem“ Atem, Husten und Atemnot. Eosinophile Granulozyten sind Zellen des körpereigenen Immunsystems. Beim eosinophilen Asthma ist ihre Zahl im Blut und Auswurf der Patientinnen und Patienten erhöht.

Reslizumab ist ein Antikörper gegen einen Botenstoff der Immunabwehr. Er soll die Zahl der eosinophilen Granulozyten verringern und so die Abwehrreaktion in den Bronchien abschwächen.

Anwendung

Reslizumab wird alle vier Wochen als Infusion verabreicht. Das heißt, dass es über einen Tropf in eine Vene gegeben wird. Die Dosierung hängt vom Körpergewicht ab.

Andere Behandlungen

Als Standardtherapien für Personen mit schwerem eosinophilem Asthma kommt eine individuelle Kombination aus inhalativen oder oralen Corticosteroiden, lang wirksamen Bronchodilatatoren zur Erweiterung der Atemwege, Tiotropium und bei bestimmten Formen des schweren allergischen Asthmas Omalizumab infrage.

Bewertung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2017 geprüft, ob Reslizumab Vor- oder Nachteile für die oben genannte Patientengruppe im Vergleich zu den bewährten Standardtherapien hat. Um diese Frage zu beantworten, legte der Hersteller jedoch keine geeigneten Daten vor.

Weitere Informationen

Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse der Gutachten zusammen, die das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis der Gutachten und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Reslizumab (Cinqaero). URL: https://www.g-ba.de/informationen/nutzenbewertung/274/