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Magnesium- und Kali­umprä­parate – in einigen Fällen bezahlt die Krankenkasse

Rezept­freie Medikamente für Erwachsene bezahlt die Krankenkasse nur bei ganz bestimmten Erkrankungen. Das gilt auch für Mittel mit Magnesium oder Kalium, beispiels­weise bei CASR-Mutationen oder dem Gitelmann-Syndrom.

Ständigen Magnesium­verlust behandeln

Bei einer angeborenen Krankheit, die dazu führt, dass der Organismus ständig Magnesium verliert, dürfen Magnesi­umprä­parate zum Einnehmen weiterhin zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden. Diese Krankheit ist jedoch sehr selten.

Bei erhöhtem Risiko für Hoch­druck in der Schwangerschaft

Magnesi­umprä­parate zum Spritzen dürfen verordnet werden, wenn ein nachgewiesener Magnesium­mangel durch Magnesi­umprä­parate zum Einnehmen nicht ausgeglichen werden konnte oder ein erhöhtes Risiko für einen Schwanger­schafts­hoch­druck mit Krampf­bereitschaft (Eklampsie) besteht.

Mangel an Kalium

Kaliumsalze dürfen nur als Einzel­mittel auf Kassen­rezept verordnet werden, wenn nachgewiesenermaßen ein Mangel an Kalium vorliegt. Näheres hierzu lesen Sie in der Ausnahmeliste.