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Thyreotoxische Krise – wenn die Schild­drüse zu stark arbeitet

Wer Probleme mit der Schild­drüse hat, muss mitunter bei Röntgen­unter­suchungen aufpassen. Bei einer Schild­drüsen­über­funk­tion können jodhaltige Kontrast­mittel zu Problemen führen. Betroffene sollten daher wissen, woran sie eine thyreotoxische Krise erkennen.

Schild­drüsen­über­funk­tion: große Mengen Jod lebens­gefähr­lich

Eine Über­funk­tion der Schild­drüse kann akut lebens­bedrohlich werden, etwa nach schweren Erkrankungen oder Operationen oder wenn jemand mit einer nicht oder nicht ausreichend behandelten Schild­drüsen­über­funk­tion plötzlich eine große Menge Jod aufnimmt. Derartiges kann vor allem bei der Gabe von jodhaltigen Röntgen­kontrast­mitteln der Fall sein.

So äußert sich eine thyreotoxische Krise

Dann tritt hohes Fieber auf, das Herz rast und schlägt unregelmäßig, der Betroffene schwitzt anhaltend, Durch­fall und Unruhe stellen sich ein. Später treten Muskel­schwäche sowie Sprach- und Bewusst­seins­störungen auf. Die Betroffenen verlieren zunehmend ihre geistigen Fähig­keiten, fallen ins Koma und können an Kreis­lauf­versagen sterben.

112 – Notarzt rufen. Treten bei Ihnen oder anderen entsprechende Beschwerden auf und Sie haben den Verdacht, es könnte sich um eine thyreotoxische Krise handeln, rufen Sie sofort den Notarzt ( 112)!