Medikamente im Test

Salbe, Lotion, Puder oder Gel?

Welche Zubereitung eines Antipilzmittels für die Behandlung am günstigsten ist, hängt davon ab, welche Körperstelle betroffen ist. An den Füßen sind Spray, Lösung, Creme und Gel leicht aufzutragen und erreichen auch die Hautfalten. An behaarten Stellen sind Lösung oder Spray sinnvoll, weil die Haare damit nicht verschmieren oder verkleben. Im Windelbereich sollten abdeckende Pasten verwendet werden, weil sie die Haut vor dem Feuchtwerden schützen.

Grundsätzlich gilt: Verwenden Sie auf nässenden Stellen am besten flüssige Mittel (Lösung, Spray), auf trockener Haut eher feste (Salbe, Creme, Puder). Puder sollten Sie nur zur Nachbehandlung anwenden, wenn die akute Pilzinfektion bereits abgeklungen ist, weil er nicht so gut auf der Haut haftet. Bei Fußpilz können Sie z. B. die Schuhe damit auspudern, um neuen Pilzinfektionen vorzubeugen. Länger als einige Monate sollte dies aber nicht geschehen, weil die Pilze gegen die Wirkstoffe unempfindlich werden können.

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