Medikamente im Test

Beruflich bedingte Ekzeme

Nicht selten lösen spezielle Umgebungsbedingungen am Arbeitsplatz Ekzeme aus, wie das Hantieren mit Chemikalien oder hautreizenden Substanzen (z. B. in Friseurläden oder Laboren). Bei Verdacht auf eine beruflich bedingte Hauterkrankung sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.

Verschleppte beruflich bedingte Ekzeme, die nicht behandelt werden, können schlimmstenfalls eine Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen. Erhärtet sich der Verdacht, kann die weitere Behandlung zulasten der gesetzlichen Unfallversicherung erfolgen.

Der Hautarzt wird dann mit Ihrem Einverständnis einen Hautarztbericht an die gesetzliche Unfallversicherung (z. B. die Berufsgenossenschaft) senden. In der Folge können Sie – neben der spezifischen Behandlung Ihrer Hautprobleme beim Hautarzt – auch Angebote der Unfallversicherung wahrnehmen. Hierzu zählen beispielsweise Hautschutzseminare oder eine spezielle stationäre Hautkur. Im Rahmen einer hautärztlichen Behandlung zulasten der Unfallversicherung fallen keine Rezeptgebühren an. Es können auch Hautpflegeprodukte ohne Zuzahlungen durch den Patienten verordnet werden.

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