Medikamente im Test

So sind unsere Texte aufgebaut

Sowohl die Texte zu den Krankheiten als auch jene zu den Wirk­stoffen folgen einer einheitlichen Struktur. Sie erfahren zum Beispiel stets, welche typischen Anzeichen es für ein bestimmtes Krank­heits­bild gibt, wann Sie zum Arzt gehen sollten und welche nicht medikamentösen Maßnahmen Sie ergreifen können. Hier stellen wir die einzelnen Rubriken kurz vor.

Anzeichen und Beschwerden

Hier benennen wir die typischen und häufig auftretenden Anzeichen und Beschwerden für das jeweilige Krank­heits­bild. Da es nicht möglich ist, alle möglichen Symptome und Begleit­erscheinungen aufzuführen, sollten Sie sich sicher­heits­halber an einen Arzt wenden, wenn Sie Zweifel haben, ob Ihre Eigen­diagnose richtig ist. Alternativ können Sie auch Ihren Apotheker befragen.

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Allgemeine Maßnahmen

In dieser Rubrik stellen wir Maßnahmen vor, die Sie ohne Hilfe Dritter und ohne Medikamente vornehmen können, um Beschwerden im Rahmen einer Eigenbe­hand­lung zu lindern und die Krankheit schneller abklingen zu lassen. Mitunter weisen wir bei Krankheiten, die durch den Arzt betreut werden, auch auf weitere Behand­lungs­möglich­keiten hin, die mithilfe Dritter durch­geführt werden.

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Wann zum Arzt?

Die Stiftung Warentest vertritt die Ansicht, dass eine Reihe von Beschwerden unbe­dingt ärzt­lich abge­klärt werden muss – unabhängig davon, ob es rezept­freie Mittel gibt, mit denen diese Beschwerden behandelt werden können. Auch wenn gesundheitliche Störungen zum ersten Mal auftreten und nicht sicher einzuordnen sind, sollten Sie das ärzt­lich abklären lassen, bevor Sie Medikamente anwenden. Ist die Diagnose gestellt und die Therapie fest­gelegt, können Sie sich in bestimmten Fällen in der Folge­zeit selbst behandeln. Dabei müssen Sie allerdings die Grenzen für die Dosierung der Medikamente und die Dauer ihrer Einnahme beachten.

Selbst­behand­lung begrenzen

Darüber hinaus ist in dieser Rubrik angegeben, wann bei Beschwerden, die eine Zeit lang selbst behandelt wurden, der Arzt aufgesucht werden sollte:Etwa dann, wenn die Beschwerden nach einer definierten Zeit nicht vergangen sind, wenn sie sich verschlimmert haben oder andere hinzugekommen sind.

Kosten­über­nahme

Der Abschnitt „Wann zum Arzt?“ enthält auch einen Hinweis darauf, bei welchen Indikationen und unter welchen Voraus­setzungen gesetzliche Krankenkassen die besprochenen rezept­freien Medikamente bezahlen. Von dieser Ausnahme abge­sehen, dürfen sie die Kosten für verschreibungs­freie Arznei­mittel nicht mehr über­nehmen.

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Wichtiges zur Behand­lung

Unter dieser Über­schrift wird eine Art Behand­lungs­plan erstellt. Dieser ist unterteilt in rezept­freie und rezept­pflichtige Mittel. Darin werden die bei dem jeweiligen Krank­heits­bild laut Markt­auswahl der Stiftung Warentest meistgekauften beziehungs­weise meist­ver­ordneten Arznei­mittel kurz dargestellt und bewertet. Im Allgemeinen werden die geeigneten Wirk­stoffe zuerst genannt, danach folgen solche, die auch geeignet oder mit Einschränkung geeignet sind, anschließend die wenig geeigneten Mittel. Wie die Bewertungen zustande kommen, lesen Sie unter So testen wir.

Rück­sprache nehmen

Wenn der Arzt Ihnen ein Mittel verschrieben hat, das mit wenig geeignet bewertet ist, sollten Sie dieses Mittel nicht ohne Rück­sprache mit dem Arzt absetzen, sondern mit ihm gemein­sam über­legen, ob ein anderes Mittel eventuell sinn­voller wäre.

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Gegen­anzeigen

Unter manchen Voraus­setzungen dürfen Sie bestimmte Medikamente nicht anwenden. Werden diese Gegen­anzeigen (Kontra­indikationen) nicht berück­sichtigt, kann die Behand­lung erhebliche Risiken bergen. Allerdings werden in dieser Daten­bank nicht alle im Beipack­zettel aufgeführten Kontra­indikationen genannt. Die Stiftung Warentest beschränkt sich auf klinisch relevante Angaben und auf Umstände, die bei einer Behand­lung außer­halb des Kranken­hauses (ambulant) bedeut­sam sein können.

Nur mit Vorsicht

Manche Wirk­stoffe können bei bestimmten Voraus­setzungen trotz solcher Gegen­anzeigen angewendet werden (relative Kontra­indikationen). Allerdings kann das nur ein Arzt entscheiden. Dieser muss in einem solchen Fall Nutzen und Risiken besonders sorgfältig abwägen, gegebenenfalls die Dosierung des Mittels anpassen oder häufiger Kontroll­unter­suchungen vornehmen.

Finger weg bei Allergie

Wenn Sie auf einen Wirk­stoff bereits einmal allergisch reagiert haben, müssen Sie in Zukunft Arznei­mittel mit dieser Substanz meiden. Dieser grund­sätzliche Hinweis wird nicht bei jedem Arznei­stoff erneut gegeben. Über­prüfen Sie daher gegebenenfalls die chemischen Bezeichnungen in Ihrem Allergiepass und vergleichen Sie diese mit den Inhalts­stoffen des Arznei­mittels. Hierfür können Sie in der Apotheke Hilfe bekommen. Mitunter kann es auch notwendig sein, die gesamte Substanz­gruppe zu meiden.

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Wechsel­wirkungen

Auf zwei Dinge muss man bei Wechsel­wirkungen ein Auge haben: Zum einen auf andere Medikamente, auch selbst­gekaufte und Nahrungs­ergän­zungs­mittel, zum anderen auf Speisen und Getränke. Beide Aspekte werden unter dieser Über­schrift betrachtet.

Wenn Sie mehrere Medikamente gleich­zeitig nehmen

Wenden Sie mehrere Arznei­mittel gleich­zeitig an, kann das eine die Wirkung des anderen abschwächen oder verstärken, unerwünschte Wirkungen können stärker oder häufiger auftreten, es können sich aber auch ganz andere Effekte einstellen. Manche Wechsel­wirkungen sind so gravierend, dass die Wirk­stoffe keinesfalls zusammen angewendet werden dürfen.

Gravierende Folgen. Möglicher­weise sind hier deutlich weniger Wechsel­wirkungen aufgeführt als in der Packungs­beilage Ihrer Medikamente. Dort nennen die Arznei­mittel­hersteller aus haftungs­recht­lichen Gründen alle Wechsel­wirkungen, die im Zusammen­hang mit dem Wirk­stoff jemals beschrieben worden sind – auch solche, die in der Praxis für die Behand­lung wenig bedeut­sam sind. Der hier vorliegende Text beschränkt sich deshalb in erster Linie auf jene Wechsel­wirkungen, die in der ambulanten Behand­lung relevant sind oder gravierende Folgen haben können.

Beraten lassen. Beim Kauf von Arznei­mitteln oder beim Einlösen eines Rezepts sollten Sie in der Apotheke immer angeben, welche anderen Arznei­mittel Sie außerdem regel­mäßig anwenden. Auch Nahrungs­ergän­zungs­mittel, diätetische Lebens­mittel und selbst gekaufte Arznei­mittel sollten Sie dabei erwähnen. So lässt sich prüfen, ob es bei der Einnahme des neuen Mittels gefähr­liche Wechsel­wirkungen geben kann. Dabei kann ein Medikations­plan helfen.

Medikations­plan

Wer dauer­haft mehrere Medikamente einnimmt, hat unter Umständen ein Anrecht auf einen Medikations­plan. Damit sollen Risiken durch Wechsel­wirkungen und Einnahme­fehler verringert werden. Voraus­setzungen für diesen Plan sind:

  • Der Versicherte muss parallel drei rezept­pflichtige Medikamente dauer­haft – das heißt für mindestens 28 Tage – anwenden.
  • Die Medikamente müssen systemisch wirken, das bedeutet, sie verteilen sich und wirken potenziell im gesamten Körper.
  • Außerdem müssen die Kosten für die Medikamente von Ihrer Krankenkasse getragen werden.

Der Medikations­plan wird vom betreuenden Arzt erstellt, meist dem Haus­arzt. In der Apotheke können zusätzlich Mittel aus der Selbst­medikation einge­tragen werden. Der Plan listet unter anderem Handels­name, Wirk­stoff und Dosierung eines Medikaments auf und hält fest, wann, wie und warum es einzunehmen ist.

Wechsel­wirkungen in zwei Stufen

Aufgrund ihrer Bedeutung haben wir die Wechsel­wirkungen in zwei Kategorien einge­teilt:

  • In der ersten Kategorie finden Sie Wechsel­wirkungen zwischen Arznei­mitteln, die je nach individueller Situation bedeut­sam sein können oder durch einfache Maßnahmen vermeid­bar sind.
  • Die unter „Unbe­dingt beachten“ aufgeführten Wechsel­wirkungen können sich gefähr­lich auswirken. Es sind in jedem Fall geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Manchmal können solche Wechsel­wirkungen sogar lebens­gefähr­liche Folgen haben, beispiels­weise, wenn eine Substanz die Wirkung einer anderen erheblich verstärkt oder abschwächt. Wenn das gefähr­lich werden kann, finden sich spezielle Hinweise.

Näheres zu den gravierenden Inter­aktionen, die bei bestimmten Arznei­stoff­gruppen auftauchen, lesen Sie unter Diese Tabletten vertragen sich nicht.

Speisen und Getränke

Manche Nahrungs­mittel können die Aufnahme eines Arznei­stoffs aus dem Magen-Darm-Trakt behindern, andere machen ihn unwirk­sam oder verstärken seine Wirkung. Solche Wechsel­wirkungen sind unter anderem zwischen bestimmten Arznei­mitteln und Grapefruitsaft oder -früchten, Tee und Milch bekannt. Arznei­mittel und alkoholhaltige Getränke passen ebenfalls nicht zusammen. Die Wechsel­wirkungen zwischen Alkohol und Arznei­stoffen sind vielfältig und oft nicht zu über­schauen. Um Wechsel­wirkungen auszuschließen, sollten Sie Arznei­mittel grund­sätzlich mit einem Glas Leitungs­wasser einnehmen.

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Unerwünschte Wirkungen sinn­voll sortiert

Jedes Medikament kann unerwünschte Wirkungen – weniger genau als Neben­wirkungen bezeichnet – hervorrufen. Dabei handelt es sich oft um Effekte, die durch den Wirk­mecha­nismus erklär­bar und in der Regel dosis­abhängig sind.

Von der Dosis abhängig

Typische Beispiele sind Müdig­keit und kalte Hände bei der Anwendung von Beta­blockern (bei hohem Blutdruck) oder ein beschleunigter Puls und Zitt­rigkeit durch Beta-Sympathomimetika (bei Asthma). Wird die Dosierung verringert, treten viele unerwünschte Wirkungen nur noch schwach oder gar nicht auf. Einige unerwünschte Wirkungen sind aber selbst durch eine Dosisreduktion nicht zu vermeiden. Sie sind in Kauf zu nehmen, wenn der zu erwartende Nutzen einer Arznei­mittel­anwendung die möglichen unerwünschten Wirkungen deutlich über­wiegt. Dabei spielt auch die Schwere der Erkrankung eine Rolle. Bei einer Erkältung fallen Neben­wirkungen sicher stärker ins Gewicht als bei einer Lungen­entzündung.

Unterschiedliche Reaktionen

Neben­wirkungen können auch auf einer individuellen Empfindlich­keit beruhen. Auch diese lassen sich durch eine Dosisreduktion nicht immer verhindern. Beispiele sind allergische Reaktionen auf Arznei­mittel oder Leberschäden durch Medikamente.

Spezielle Sortierung

Die unerwünschten Wirkungen sind in dieser Daten­bank nicht nach ihrer Häufig­keit sortiert wie im Beipack­zettel, sondern nach der Bedeutung, die sie haben können, und nach ihrer Gefähr­lich­keit. Im Folgenden erläutern wir, was die Einstufungen bedeuten:

  • Keine Maßnahmen erforderlich
    Unter dieser Über­schrift stehen Neben­wirkungen, die nicht schwerwiegend sind und meist von selbst wieder verschwinden, spätestens, wenn Sie das Arznei­mittel absetzen. Bei einer solchen unerwünschten Wirkung brauchen Sie sich üblicher­weise keine Sorgen zu machen und auch den Arzt nicht aufzusuchen.
  • Muss beob­achtet werden
    Bei Neben­wirkungen, die hier einge­ordnet sind, heißt es wach­sam sein. Sie sollten einen Arzt zurate ziehen und ihn auf die Beschwerden hinweisen.
  • Sofort zum Arzt
    Hier sind bedrohliche Symptome genannt, die Sie sofort zum Arzt führen oder Nahe­stehende veranlassen sollten, den Notarzt (Telefon 112) zu rufen.

Medikamente nicht eigenmächtig absetzen

Neben­wirkungen bei der Anwendung von Medikamenten, die der Arzt empfohlen hat, sollten Sie generell mit ihm besprechen. Dann kann er die Therapie gegebenenfalls verändern oder die Dosierung anpassen. Keinesfalls sollten Sie ein solches Arznei­mittel eigenmächtig absetzen und dieses dem Arzt womöglich noch verschweigen. Das birgt die Gefahr, dass er ein anderes Mittel verordnet, weil er annimmt, das erste habe nicht ausreichend gewirkt. Näheres zu den Symptomen, die als unerwünschte Wirkungen durch eine Arznei­mittel­behand­lung auftreten können, und zu ihren Häufig­keits­angaben lesen Sie unter Unerwünschte Arzneimittelwirkungen.

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Spezielle Hinweise

Unter dieser Über­schrift werden Informationen zusammengefasst, die bei der Arznei­mittel­anwendung in bestimmten Lebens­umständen zu berück­sichtigen sind. Dazu gehören nicht nur Hinweise für Kinder und Jugend­liche oder für ältere Menschen, sondern auch, was bei einem Kinder­wunsch zu beachten ist und ob Schwierig­keiten beim Tragen von Kontaktlinsen auftreten können. Ein besonderer Schwer­punkt liegt auf Hinweisen für Schwangere sowie zur Verkehrs­tüchtig­keit.

Hinweise für Schwangerschaft und Still­zeit

Nur wenn nötig. Viele Wirk­stoffe können aus dem Blut der schwangeren Frau in den Kreis­lauf des ungeborenen Kindes gelangen und dessen Entwick­lung beein­trächtigen oder das Kind schädigen. In der Still­zeit können Arznei­stoffe über die Muttermilch den Säugling erreichen. Um die Risiken gering zu halten, sollten Arznei­mittel in dieser Zeit nur angewendet werden, wenn es unbe­dingt erforderlich ist. Manche Therapien müssen allerdings in der Schwangerschaft fortgesetzt werden, um die Gesundheit der Frau, manchmal auch die des Kindes nicht zu gefährden.

Mit dem Arzt sprechen. Als schwangere Frau sollten Sie stets mit einem Arzt sprechen, bevor Sie ein neues Medikament einnehmen. Ist eine Behand­lung notwendig, sollte geprüft werden, ob Sie das bisher verwendete Arznei­mittel weiterhin anwenden können oder ob es bessere Möglich­keiten gibt. In jedem Fall sind Wirk­stoffe zu bevor­zugen, die schon lange im Gebrauch sind und deren Auswirkungen kalkulier­bar sind. Außerdem sollten die Wirk­stoffe so gering wie möglich dosiert werden.

Erkennt­nisse fehlen. Eindeutige Aussagen zur Anwendung von Arznei­mitteln in Schwangerschaft und Still­zeit lassen sich nur für wenige Arznei­mittel machen. Kaum eine Substanz ist in Studien gezielt an schwangeren Frauen geprüft worden. Meist wurden nur zufäl­lige Beob­achtungen zusammen­getragen. Ergibt sich daraus eine verwert­bare Aussage, steht sie in dieser Rubrik. Die Angabe „Über die Risiken einer Anwendung in der Schwangerschaft gibt es keine ausreichenden Erkennt­nisse“ bedeutet, dass in der veröffent­lichten interna­tionalen und nationalen Fach­literatur keine verwert­baren Aussagen zu finden sind. Sicher­heits­halber sollten Sie das Mittel dann nicht anwenden.

Keine Panik. Was Sie aber – auch zu Ihrer eigenen Beruhigung – wissen sollten: In den ersten zwei Wochen nach der Empfäng­nis ist der Embryo noch nicht mit Ihrem Blut­kreis­lauf verbunden – eine eventuelle Medikamenten­einnahme in dieser Zeitspanne ist also kein Grund zur Panik. Sobald Sie vermuten, dass Sie schwanger sind, sollten Sie das Mittel absetzen und sich mit Ihrer Frauen­ärztin oder Ihrem Frauen­arzt absprechen.

Einzeln statt kombiniert. Generell gilt für die Einnahme von Arznei­mitteln in der Schwangerschaft: Wenn irgend möglich sollte eine Behand­lung mit Einzel­wirk­stoffen erfolgen. Je mehr Arznei­mittel miteinander kombiniert angewendet werden, umso schwieriger ist es, das Risiko für Kind und Mutter abzu­schätzen.

Abweichende Empfehlungen. Möglicher­weise weichen die Aussagen in dieser Rubrik von den Angaben in der Packungs­beilage ab. Der Grund sind juristische Erwägungen: Solange der Hersteller keine Studien zur unbe­denk­lichen Anwendung in der Schwangerschaft vorlegen kann, wird er sich mit Einnahme­empfehlungen zurück­halten, um bei einem eventuellen Schaden nicht haft­bar gemacht werden zu können.

Vorsicht, Alkohol. Auf Mittel, die Alkohol enthalten, wird hier speziell hingewiesen, weil sich der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft negativ auf die Entwick­lung des Kindes auswirken kann und sich nicht angeben lässt, bis zu welcher Grenze Alkohol in dieser Zeit erwiesenermaßen risikolos ist.

Hinweise zur Verkehrs­tüchtig­keit

Einge­schränktes Reaktions­vermögen. Der Einfluss von Medikamenten auf die Verkehrs­tüchtig­keit ist oft stärker als vermutet. Manche machen müde, andere verursachen Schwindel, wieder andere beein­trächtigen das Sehvermögen, die Konzentrations­fähig­keit sowie die Fähig­keit, über­raschende Situationen schnell zu erfassen und angemessen zu reagieren.

Gilt auch fürs Radeln. Der Hinweis, dass ein Mittel die Verkehrs­tüchtig­keit beein­trächtigt, ist unbe­dingt ernst zu nehmen, damit Sie sich und andere Verkehrs­teilnehmer nicht gefährden. Das gilt auch, wenn Sie das Fahr­rad benutzen – und unter Umständen sogar für Fußgänger. Ferner ist zu bedenken, dass der Versicherungs­schutz verloren gehen kann, wenn der Unfall­ver­ursacher Arznei­mittel einge­nommen hat, die die Reaktions­fähig­keit beein­trächtigen.

Gefahr beim Arbeiten. Die gleichen Vorbehalte gelten auch für Einschränkungen am Arbeits­platz, zum Beispiel beim Bedienen von Maschinen und bei Arbeiten, die Sie ohne sicheren Halt verrichten.

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